Dienstag, 20. Juni 2017

Florian Hauschild bei RT Deutsch ausgestiegen

„Wir sind die Friedensbewegung. Wer uns im Weg steht wird vernichtet!“  (Florian Hauschild, KenFM-Autor)

KenFM ist Partner des Pax Terra Musica-Friedensfestivals. KenFM-Autor Florian Hauschild steht der querfrontlerischen Silly Left um NachDenkSeiten nahe...

Florian Hauschild über RT: "Schmutzladen, der selbst gerne Mainstream geworden
wäre und dabei korrupt wurde. Braucht man nicht mehr.
Bin da auch raus jetzt"


"Während meiner Zeit bei RT Deutsch hatte ich die Möglichkeit in streng geheimes FSB-Material zu blicken, worüber ich jetzt, nach meinem Ausscheiden dort, nicht mehr schweigen kann und will." (Florian Hauschild, KenFM-Autor)

"...oder KenFM natürlich weiter zu empfehlen, Nachdenkseiten, Telepolis und viele andere."  (Florian Hauschild auf Facebook)


Zum Ausstieg von Florian Hauschild aus RT Deutsch, das sich wie die NachDenkSeiten als "Gegenöffentlichkeit" versteht, einige Zeilen aus dem Artikel von "Die Kentrail-Verschwörung":
"Seinem eigenen Profil auf Facebook zufolge hat Hauschild „RT Deutsch“ inzwischen im Streit verlassen. Am 14. Juni postete er eine Schimpftirade gegen „Unternehmen, vor allem größere oder jene mit psychotischen Chefs“. In einem Kommentar unter diesem eher allgemein gehaltenen Text wird der Verfasser konkret und schreibt, um wen es ihm eigentlich geht: „ich mach mal den Anfang: RT Deutsch ist ein Schmutzladen und muss aus dem Internet gefegt werden“ [7]. Seither twitterte er ein Bild von RT-Deutsch-Chef Ivan Rodionov, das er offenbar selbst mit beleidigenden Kritzeleien versehen hat. [8]
Rodionov reagierte bisher nicht auf diese persönlichen Angriffe. Nicht zum ersten Mal endet ein Arbeitsverhältnis bei „RT Deutsch“ als skurrile Internet-Soap. Die Moderatorin Lea Frings hat das Unternehmen 2015 im Streit verlassen, nur um danach allerlei schmutzige Wäsche zu waschen. [9]
Achtung, Gedankenkontrolle!
Hauschild hat jetzt wieder mehr Zeit. Und er nutzt sie. Bereits am 10. Juni verkündete der ehemalige Kreml-Propagandist voller Tatendrang seine Rückkehr zum politischen Aktivismus jenseits von gut und böse: „Wir sind die Friedensbewegung. Wer uns im Weg steht wird vernichtet!“ [10], ließ er seine Twitter-Follower wissen. Am vergangenen Samstag ging es dann richtig los. In der RT-Redaktion habe er Dokumente des russischen Geheimdiensts FSB einsehen können, behauptete Hauschild auf Facebook. Dort habe er etwas Schreckliches erfahren...
[...] Auch wenn „RT Deutsch“ ihn nicht mehr will… Florian Hauschild braucht sich keine Sorgen zu machen. Auf dem Nischenmarkt für verwörungsideologische Online-Medien gibt es heute genügend Medien wie „KenFM“ und ähnliche Formate, die seine kruden Artikel und Vernichtungsfantasien auch in Zukunft gern veröffentlichen werden. Dass diese semiprofessionellen Webportale mittlerweile ebenfalls mit Web-Monitoring arbeiten, um ihre Zielgruppen zu finden und anzusprechen, müssen sie ihm ja nicht verraten."

Hier geht es zum ganzen Artikel.




Sonntag, 18. Juni 2017

Kohl, der "Sozenfresser"

Ich amüsiere mich gerade köstlich über die querfrontlerische Silly Left, deren Lieblingsspruch "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!" und deren Lieblingssport Schulz-Bashing ist, die Helmut Kohl in ihren Nachrufen nun als "Sozenfresser" bezeichnet.
Kohl hatte aus seiner Abneigung auf die Sozialdemokratie nie einen Hehl gemacht, aber die Silly Left von NachDenkSeiten bis junge Welt, von Rubikon bis Free21, von Dehmlich bis Tortenknecht, schlägt Kohl in ihrem Hass auf Sozialdemokraten um Längen...

Mittwoch, 14. Juni 2017

Die Antisemitismus-Doku auf Bild.de und die Reaktionen der Silly Left...

"Tatsächlich können sich heute einige nicht entscheiden, was wichtiger ist: Ressentiments gegen Bild oder Kritik an Antisemitismus."  (Dr. Sebastian Bartoschek, Ruhrbarone)


Robert Misik nannte sektiererische Linke treffend die Silly Left - Linke zum Beispiel, die den ehemaligen Sozialisten Macron um jeden Preis verhindern wollten. Gestern ging es der Silly Left darum, den Link auf die Antisemitismus-Doku bei Bild.de um jeden Preis zu boykottieren. Lieber verbreitete die Silly Left stundenlang Youtube-Links, die aber nichts brachten, weil der Film auf Youtube immer wieder gelöscht worden war, wie auch Stefan Laurin um 10:55 Uhr bemerkte: "Auf YouTube wird die Doku gerade überall gesperrt – auf Bild ist sie noch zu sehen."


"Doch, der Film hat 180 Min. In 2 Teilen a 90 Min.!"


Die Silly Left behauptete sogar, dass Bild nur den ersten Teil der Antisemitismus-Doku zeige. Als ob Bild einen zweiten Teil bewusst zurückhalten würde. Mir kam langsam die Galle hoch, denn die ganze Diskussion um die Antisemitismus-Doku glitt immer mehr in billiges Bild-Bashing ab, das Thema Antisemitismus trat immer mehr in den Hintergrund. Bei Leo Fischer (Titanic) brach der Hass auf Bild voll durch: Das "Hass- und Drecksblatt" missbrauche die Antisemitismus-Doku als Feigenblatt, so der Vorwurf.
Dann postete Leo Fischer mehrere Verfehlungen von Bild-Journalisten - Antisemitismus war kein Thema mehr. Plötzlich ging es der Silly Left nur noch um Rudi Dutschke und ganz pöhse Bild-Journalisten wie Björn Stritzel...


Die Begründung dafür, dass nicht direkt auf
die Antisemitismus-Doku auf Bild verlinkt wurde...


Ich wähnte mich immer mehr in einer K-Gruppe in den 70-ern, in der die Anschläge der antisemitischen RAF auf Springer bejubelt und die Räterepublik gepriesen worden waren (am 19. Mai 1972 verübte ein „Kommando 2. Juni“ einen Bombenanschlag auf das Verlagsgebäude der Axel-Springer-AG in Hamburg).  



Samstag, 10. Juni 2017

Ein Paralleluniversum aus Verschwörungstheoretikern...

"Auf Facebook hat sich ein Paralleluniversum aus Verschwörungstheoretikern gebildet welche sich in ihrer Echokammer in ihrem Wahn gegenseitig bestätigen. Sie haben sich eine eigene Öffentlichkeit erschaffen: Eine Welt, in welcher Putin und Trump angehimmelt und „Altparteien“ verabscheut werden; eine Welt, in welcher die „Lügenpresse“ stets die Unwahrheit als Wahrheit verkaufen will – und nur „Alternativmedien“ die wahren Drahtzieher hinter den Ereignissen aufdecken. Ein Einblick in die absurde Welt der Facebookschwurbler.
Im Rahmen einer Bachelorarbeit habe ich, zusammen mit Andreas Hartkamp, die Facebookseiten untersucht, welche hauptsächlich Verschwörungstheorien verbreiten.  Wir befürchteten, dass sich eine geschlossene, verschwörungstheoretische (im Folgenden: VT) Gegenöffentlichkeit auf dem sozialen Netzwerk Facebook gebildet haben könnte. Diese Vermutung haben wir wissenschaftlich überprüft und wollen hier einen kleinen Abriss der Ergebnisse dokumentieren. Spoiler: Sie existiert, sie ist groß und sie ist stark vernetzt."   (Josef Holnburger) 

Da in dieser Bachelorarbeit auch die NachDenkSeiten und deren Verbindungen zur Querfront und zu Verschwörungsseiten untersucht wurden, ist die Empörung bei den NachDenkSeiten gross. NachDenkSeiten-Mitarbeiter Prof. Dr. Dr. Jörg Wellbrock findet jedoch, in dieser Studie sei "schlampig gearbeitet" worden. Ein schwerer Schlag für die Macher der Bachelorarbeit, denn Wellbrock ist eine anerkannte Grösse in Sachen Verschwörungstheorien und Querfront, gab er doch zusammen mit dem NachDenkSeiten-Redakteur Jens Berger jahrelang den Spiegelfechter heraus.


Die Otto Brenner Stiftung war wohl nicht der selben Meinung wie NachDenkSeiten-Mitarbeiter Wellbrock, denn sie warb für diese Studie...

Ebenfalls - wie die NachDenkSeiten - über diese Studie empört, ist Maren Müller. Maren Müller ist Rubikon-Beirätin und Propagandaschau-Autorin:




Die Antwort:






Montag, 5. Juni 2017

Von RAF-Verstehern und Stasi-Verteidigern...

Horst Mahler gehörte zu den vier Gründungsmitgliedern der RAF. Er ist der einzige der Vier, der heute noch lebt. Stramm marschierte der Glühende weiter nach links. Heute ist Horst Mahler Neonazi; Holocaustleugnung und Antisemitismus inklusive. Die anderen drei Gründungsmitglieder der RAF - Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof - sind tot. Ulrike Meinhof hatte sich wahrscheinlich deshalb erhängt, weil sie von ihren eigenen RAF-Mithäftlingen in Stammheim übelst gemobbt worden war. Andreas Baader, den selbst Jean-Paul Sartre als "Arschloch" bezeichnet haben soll, gebärdete sich seinen RAF-Mitkämpfern gegenüber wie ein Grossgrundbesitzer. Sie, die den bürgerlichen Mief bekämpfen, Hierarchien abschaffen und eine gerechtere Gesellschaft erreichen wollten, unterwarfen sich ihrem autoritären Führer, der keine Widerrede duldete, wie Leibeigene. Die zweite und dritte Generation der RAF erhielt massive Unterstützung durch die Stasi und die SED, die auch andere Terrororganisationen in Europa unterstützte. Ziel dieser Unterstützungen war stets die Destabilisierung des Westens. Aus dem selben Grund unterstützt der "lupenreine Demokrat" Putin heute den nationalistischen, rechtsextremen Front National.
 
Im Zusammenhang mit der Gründung der RAF wird oft auf den Mord an Benno Ohnesorg durch Karl-Heinz Kurras verwiesen. Kurras war ein Stasi-Spitzel. Beweise dafür, dass Kurras im Auftrag der Stasi handelte, wurden bisher keine gefunden. Nun gibt es Linke  - meist solche im Rentneralter - die sich vehement dagegen verwahren, dass die Stasi etwas mit dem Mord an Benno Ohnesorg zu tun haben könnte, schliesslich gäbe es dafür keinerlei Beweise. Die selben Leute sind aber felsenfest davon überzeugt, dass der Staat Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof ermorden liess, obwohl es auch dafür keinerlei Beweise gibt. So sind sie eben, gewisse Linke: Verlogenheit und Doppelmoral bis zum Abwinken..
 
"Dieses Hashtag ist nicht tot zu kriegen im Gegensatz zu
Springer-Journalisten im #Kofferraum..."
 
Für RAF-Versteher von ganz links und ganz rechts gehört Bild-Bashing auch über vierzig Jahre nach Ulrike Meinhof zum absoluten Muss. Sich besonders links Wähnende schrecken dann selbst vor der Verbreitung nationalistischer Hashtags wie #RoepckerausausDeutschland oder augenzwinkernden Anspielungen auf den Mord an Hanns-Martin Schleyer durch die RAF (#Kofferraum) nicht zurück. Zusammen mit Nazis, Pegida-Schreihälsen und Putintrollen auf Twitter gegen Bild für eine gerechtere Gesellschaft grölen - na super.
 
Mir wird übel...


Nachtrag vom 8. Juni 2017:

Leseempfehlung:  "Nachrichten aus dem Paralleluniversum: Wie sich Verschwörungstheoretiker auf Facebook vernetzen"
 

Samstag, 27. Mai 2017

Mission accomplished II

Ich werde hier in Zukunft deutlich kürzer treten, denn ich habe auch mit diesem Blog hier das vorgesteckte Ziel erreicht. Zudem werde ich mich beruflich verändern (keine Abend- und Nachtarbeit mehr) und daher tagsüber nicht mehr so viel Zeit zum Bloggen und kopfschüttelnden Lesen der erbärmlichen Ergüsse der Querfrontszene haben.
Das Ziel meines früheren Blogs Journalistenhatz war es, innerhalb der NachDenkSeiten Unruhe zu stiften. Nachdem Kai Rushert und Wolfgang Lieb die ins trübe Fahrwasser geratenen NachDenkSeiten entnervt und enttäuscht verlassen hatten, sah ich mein Ziel mit dem Blog Journalistenhatz erreicht. Der ehemalige Spiegelfechter-Kommentator Groozivex hatte meine Absicht also stets richtig eingeschätzt: kontrollierte Eskalation. Auch der Spiegelfechter ist inzwischen Geschichte.
Das Ziel des Blogs QuerFrontSeiten war es, die etablierten, öffentlich-rechtlichen Medien auf das Wüten der NachDenkSeiten aufmerksam zu machen, damit die etablierten Medien die Querfront-Tätigkeiten der NachDenkSeiten wiederum thematisieren und einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Auch dieses Ziel ist erreicht. Kontakte zu Korrespondenten und Redakteuren (ARD, DLF, WDR, u.a.) bestehen noch heute. So ganz falsch lag Norbert Häring (Redakteur beim Handelsblatt) mit seiner Analyse nicht - er hat nur ein bisschen übertrieben. Ausserdem trat eine deutsche Universität an mich heran. Es geht um Forschungen für ein Buchprojekt zum Thema "Querfront in Deutschland". Die NachDenkSeiten dürften demnach in den etablierten Medien weiterhin im Gespräch bleiben.
Je mehr die etablierten Medien kritisch über die NachDenkSeiten berichten, umso mehr wütet und sabbert Albrecht Müller - wenn er nicht gerade weit zurück in die Siebziger wegdämmert. Eine Zeit, in der er noch gefragt war. Nur, die Siebzigerjahre sind schon lange passé und Albrecht Müller wird heute kaum noch ernst genommen. Dies verkraftet halt nicht Jeder gleich gut.  Die Anhängerschaft der NachDenkSeiten besteht meines Erachtens fast nur noch aus Reichsbürgern, Putin-Trollen, Altstalinisten, Pegida-Schreihälsen und esoterischen Pazifisten. Anstelle des moderaten Wolfgang Lieb sitzt nun der 9/11-Truther Paul Schreyer in der NachDenkSeiten-Redaktion. Paul Schreyers Verbindungen zur neurechten Verschwörerszene um Jürgen Elsässer und Oliver Janich sind bekannt und dokumentiert. Diese Verbindungen scheinen weder Albrecht Müller noch Jens Berger gestört zu haben. Offenbar wollte man gezielt neue Spenderschichten ansprechen.
Leider haben die Querfrontler auch Erfolge zu verzeichnen:  Das Magazin Rubikon News, das meiner Einschätzung nach ein Gemeinschaftsprojekt des "Lücken-Doktors" Daniele Ganser, der NachDenkSeiten und des neurechten Hetz-Blogs Propagandaschau ist, legte einen beachtlichen Start hin.

 
"Wir werden unglaublich manipuliert und das Publikum lässt mehrheitlich alles mit sich machen. Es ist wie bei Goebbels, nur bürgerlich eingepackt. Kommen Sie jetzt bloß nicht mit der Warnung vor dem Nazivergleich"  (Albrecht Müller, gestern in den NachDenkSeiten)

Auf Twitter werde ich weiterhin täglich anzutreffen sein. Twitter-Meldungen kann ich auch auf der Arbeit in einer freien Minute lesen und absetzen. Blogs werden heutzutage eh überbewertet...


Nachtrag vom 28. Mai 2017

Weil Wagenknecht & Konsorten immer scheinheilig und nach den Vereinigten Staaten schielend nach Ursachen für den Terrorismus fragen, hier das Video "Der Afghanistan-Krieg verändert die Welt" von Arte:



Wer die wahren Ursachen für den modernen Terrorismus verstehen will, muss die Hintergründe für den Einmarsch der Sowjetarmee in Afghanistan von 1979 kennen. Von putintreuen Friedenswichteln um den "Friedensforscher" Ganser und anderen sich links wähnenden Querfrontlern hört man davon kein Wort. Aus Gründen.
Nur fünf Jahre nach Ende des Krieges in Afghanistan fiel Russland - die UdSSR war inzwischen kollabiert - im ehemaligen Bruderland Tschetschenien ein...

 

Mittwoch, 24. Mai 2017

Albrecht Müller (NachDenkSeiten) möchte über mögliche Ursachen sprechen...

"Der Terror ist die Folge unserer Kriege und der „Krieg gegen den Terror“ ist die nächste Stufe der Eskalation der Gewalt. (...) Würden die NachDenkSeiten geschrieben haben, der Terrorismus werde durch die Kriege des Westens und der NATO nicht beendet, sondern gezüchtet, dann würden die einschlägigen Politiker und Medienmacher unisono schreien: "Verschwörungstheoretiker!", "Anti Amerikaner!", "Putinversteher!""  (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 7. November 2016)


Der scheinheilige Albrecht Müller (NachDenkSeiten) möchte heute über mögliche Ursachen des Terrors sprechen.  Okay - dann lasst uns auch über den Hitler-Stalin-Pakt (1939) und den Einmarsch der Sowjetarmee in Afghanistan (1979) sprechen...
 

Freitag, 19. Mai 2017

Daniele Ganser fährt jetzt einen Tesla...

"Meinen Diesel BMW habe ich durch ein Elektroauto von Tesla ersetzt."  (Daniele Ganser)
 
Atomenergie, Kohlestrom und Erdöl sind für Forscher Dr. Daniele Ganser "keine positive Vision für unsere Kinder und Enkel" - deshalb fährt er jetzt einen Tesla. Bei der neuen Photovoltaikanlage auf dem Dach seines Einfamilienhäuschens dürfte es sich etwa um eine 10 Kilowatt-Anlage handeln.
Beispiel: Ein Tesla Model S hat 306 PS und verbraucht ca. 18,63 kWh auf 100 Kilometer (Testbericht spritmonitor.de).

"Wer nur die klassische 220/230-Volt-Dose nutzt, kann aber schnell den Nachteil der großen Akkukapazitäten kennenlernen: Laut Ladekalkulator auf Teslas Homepage dauert es 36,5 Stunden (beim P60 sind es 28,5 Stunden), die Akkus auf diese Weise nachzuladen. Ist der hauseigene Stromkreis mit 16 statt 13 Ampere abgesichert, verkürzt sich die Zeit unwesentlich auf 29/22,5 Stunden."  (welt.de vom 11.4.2014)
 
Finde den Fehler...

Mittwoch, 17. Mai 2017

Ein nachdenklicher Linker trifft auf Rassismus, Sozialdarwinismus, Arroganz, Antisemitismus, Chauvinismus, Verlogenheit...

Ab Minute 35 und 110 widmet sich der Autor auch den NachDenkSeiten und Wagenknecht & Co., die er einmal gut fand:

 
 
Die "Silly Left" halt...
 

Dienstag, 16. Mai 2017

"Endziel", "Eliten", "Bevölkerungsreduktion" - Albrecht Müllers ausgewählter Leserbrief

Albrecht Müller spricht gerne durch ausgewählte Leserbriefe. Neulich wurde von einem NachDenkSeiten-Leser in einem Leserbrief behauptet, dass Journalisten des Deutschlandfunks in den USA einer Gehirnwäsche unterzogen würden. Albrecht Müller schob dann bestätigend nach, man könne "es" auch bei Journalisten von ARD und ZDF beobachten:
"Die Einbindung von Journalisten findet auf vielfältige Weise statt – durch Verknüpfung mit den aufgeführten Institutionen. Darüber hinaus aber auch durch die Tätigkeit als Korrespondenten, vor allem in den USA und in Brüssel. Ein Leser der NachDenkSeiten, dem ich Anregungen für diesen Artikel verdanke, schreibt:
„Mir fiel auf, dass durch das bekannte Rotationsprinzip nach kurzzeitigen Aufenthalt in USA plötzlich ein anderer “Zungenschlag” zu vernehmen war, der anderswo als Gehirnwäsche gebrandmarkt wird.“ Er hat das beim Deutschlandfunk beobachtet. Man kann es bei der ARD und beim ZDF beobachten."  (Albrecht Müller)
 
 
Am 9. Mai 2016 veröffentlichte Albrecht Müller einen ausgewählten Leserbrief, in welchem behauptet wird, dass die "Elite" ein "Endziel" habe, welches eine "Bevölkerungsreduktion" beinhalte...
 
 
 
Wie weit will Albrecht Müller in seinem Hass noch gehen...?


Albrecht Müller: "Die Gehirnwäsche geht weiter"
http://www.nachdenkseiten.de/?p=3098

Albrecht Müller: "Spiegel-Leser bezahlen ihre eigene Gehirnwäsche – mit 171,60 € im Jahr. Helfen Sie ihnen, sich dieser zu entziehen."
http://www.nachdenkseiten.de/?p=2288

Albrecht Müller veröffentlicht einen Artikel des PEGIDA-Verstehers Willy Wimmer:
"Wenn in diesen Tagen Oskar Lafontaine auf diesen Umstand dadurch hinweist, daß er im Sprachgebrauch einer amerikanischen Spitzenbeamtin auf den „US-amerikanischen Imperialismus“ hinweist, jault die deutsche Presse unisono auf, als hätte sie die Gehirnwäsche erfolgreich absolviert."
http://www.nachdenkseiten.de/?p=26528



Heute in den NachDenkSeiten-Kommentarspalten:

 

Montag, 15. Mai 2017

Nach jahrelangem SPD-Bashing gibt Albrecht Müller (NachDenkSeiten) gute Ratschläge...

Nach jahrelangem, intensivem SPD-Bashing, bei gleichzeitiger steter Werbung für die Querflöten Wagenknecht und Lafontaine, gibt Albrecht Müller der SPD nun "gute" Ratschläge:
- Distanzierung von USA und NATO
- Annäherung an Russland
- Offensiv die Zusammenarbeit mit der Linkspartei ankündigen
- usw.
 
Kein Witz: Albrecht Müller begründet seine Ratschläge mit seinen erfolgreichen SPD-Wahlkämpfen von 1969 und 1975...



Es wird um schonendes Anhalten gebeten.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Die Siegesparade in Moskau im Hinblick auf den Hitler-Stalin-Pakt

"Der "Hitler-Stalin-Pakt" von 1939 war in Ordnung, findet der russische Präsident Wladimir Putin. Und Polen sei letztlich selbst verantwortlich gewesen für die Teilung des Landes zwischen NS-Deutschland und der Sowjetunion. Das sind einige der Ansichten, die Putin jetzt bei einem Treffen mit jungen russischen Historikern und Lehrern vertreten hat."  (Deutschlandfunk, 7. November 2014)

Hitler links, Stalin rechts, in der Mitte
am Boden liegend Polen


Am 24. August 1939 wurde der Hitler-Stalin-Pakt unterzeichnet. Dieser "Nichtangriffspakt" sah in seinem geheimen Zusatzprotokoll vor, Polen wie ein schlachtreifes Schwein unter Hitler und Stalin aufzuteilen. Hitler hatte anschliessen freie Hand, um in die Länder in seinem Norden und Westen einzumarschieren, ohne einen Zweifrontenkrieg im Osten befürchten zu müssen.
Am 1. September 1939 fiel der Faschist Hitler von Westen her in Polen ein, während der Kommunist Stalin Polen am 17. September 1939 von Osten her angriff. Und so nahm der II. Weltkrieg seinen Lauf...


Hitler-Stalin-Pakt,
Teufelspakt der Diktatoren

 
"Nachdem die Wehrmacht im Polenfeldzug das westliche Polen und die Rote Armee Ostpolen militärisch besetzt hatten, ergänzte der Deutsch-Sowjetische Grenz- und Freundschaftsvertrag vom 28. September 1939 den Nichtangriffspakt. Neben einer Bekräftigung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit präzisierten begleitende, geheime Abkommen die Aufteilung Polens, schlugen die baltischen Staaten, diesmal mit Litauen, der Sowjetunion zu und legten die Überführung der deutschen, ukrainischen und weißrussischen Minderheiten aus den betroffenen Gebieten in den eigenen Machtbereich fest."  (Wikipedia)


Deutsch-sowjetische Demarkationslinie in Polen nach dem geheimen Zusatzprotokoll,
Iswestija vom 18. September 1939
(Quelle: Wikipedia)


Davon, dass Stalin in den ersten beiden Kriegsjahren Hitlers Komplize war, sprach an der Siegesparade in Moskau niemand. Auch in den "alternativen" Medien wie NachDenkSeiten, KenFM, Rubikon, Compact und wie sie alle heissen, ist dies kein Thema. Russland wird immer als das siegreiche Opfer präsentiert, das Hitler bezwungen hat. Russland wird verklärt und in den Himmel gehoben, während die USA dämonisiert wird. Kein Wort über Ungarn, die sowjetischen Panzer in Prag, den Einmarsch der sowjetischen Truppen 1979 in Afghanistan. Stets führt nur die USA "illegale" Kriege.
Die Mär, dass Stalin den "Nichtangriffspakt" mit Hitler nur deshalb geschlossen habe, um sich eine "Atempause" vor einem möglichen deutschen Angriff zu verschaffen, tönt in meinen Ohren reichlich naiv und geschichtsklitternd. Die sowjetische Stimmung gegenüber Deutschland zur Zeit des Hitler-Stalin-Paktes sah nämlich - aus nicht ganz uneigennützigen Gründen - so aus:
 
"Auf der fünften Sitzung des Obersten Sowjets der UdSSR am 31. Oktober 1939 analysierte Molotow die internationale Lage und gab damit die Linie der kommunistischen Propaganda vor. Demzufolge hätte Deutschland ein legitimes Interesse an der Wiederherstellung seiner Großmachtstellung und die Alliierten seien die Aggressoren, da sie zur Aufrechterhaltung des Versailler Systems einen imperialistischen Krieg begonnen hätten." (Bianka Pietrow-Ennker, Stalinistische Außen- und Deutschlandpolitik 1939–1941)
 
Siegesparade in Moskau, 9. Mai 2017

Dienstag, 9. Mai 2017

"Xavier Naidoo sagt doch nur die Wahrheit..."

 
 

"Ich verstehe die ganze Aufregung um Xavier Naidoo nicht. Dieser Mensch sagt doch nur die Wahrheit. Etwas Antisemitisches kann ich in seinen Texten nicht erkennen. Man wir das kriegslüsterne Judenpack doch noch kritisieren dürfen, haben sie doch die Macht, so viele Medien zu beeinflussen. Jetzt liefern sie das Material für den psychologischen Krieg des Imperialismus gegen den Sozialismus. Jeden Tag bekommt die Weltpresse von ihnen Material für den Kampf gegen das sozialistische Weltsystem. Nun wird auch noch versucht, eine Gesinnungs- und Sprachpolizei einzuführen. Das kennzeichnet eben kapitalistische Ausbeuterländer wie die besetzte BRD und die Vereinigten Staaten, die kurz vor einer Militärdiktatur stehen. Ich rufe hiermit auf zur Solidarität mit dem politisch verfolgten Xavier Naidoo. Habt ein Herz für diesen tapferen Dissidenten, seid stark und unbeugsam. Kein Fussbreit der Lügenpresse!"
Satire

Montag, 8. Mai 2017

Für diese Fake News hat sich SPUTNIK Deutschland nie entschuldigt...

Von SPUTNIK Deutschland veröffentlichte Fake News, für die sie sich nie entschuldigt haben (in chronologischer Reihenfolge):
 
Der Giftgasangriff von sei von Weisshelmen inszeniert worden. Speziell für die Herstellung dieses "Fake-Videos" seien Kinder getötet worden.
 
 
Schon nach 30% der ausgezählten Stimmen schrieb SPUTNIK Deutschland, dass Le Pen vorne liege. Nach 50% der ausgezählten Stimmen hiess es dann, Le Pen sei "mit 24.10 Prozent weiterhin in Führung". In Wirklichkeit lag die Faschistin im ersten Wahlgang nie in Führung. Die "Silly Left" um Wagenknecht, Ganser & NachDenkSeiten hatte sich nie an diesen Fake News gestört. Besonders Schlaue in Klein-Bloggersdorf hatten es nicht einmal bemerkt...
 
 
SPUTNIK Deutschland meldet wieder einen inszenierten Giftgas-Angriff. Diesmal habe Al Jazeera die Sache inszeniert. Die Auftraggeber dafür würden aus Europa kommen, behauptet SPUTNIK Deutschland. SPUTNIK International hatte sich nachträglich für diese Fake News entschuldigt - SPUTNIK Deutschland hingegen nicht.
 
Vor der Wahl in Frankreich hatte SPUTNIK das Gerücht gestreut, Macron sei schwul. Das mag womöglich im homophoben Russland wahlentscheidend sein, aber nicht in Frankreich. Putin wird als nächstes verstärkt die Bundestagswahl in Deutschland ins Visier nehmen. Man kann sich also auf so Einiges gefasst machen...
 
Fake News sind nicht einfach nur Flüchtigkeitsfehler. Fake News sind absichtliche Falschinformationen. Dem Staatssicherheitsdienst der DDR und Geheimdiensten anderer Staaten des Warschauer Paktes werden zahlreiche Desinformationskampagnen während des Ost-West-Konflikts zugeschrieben, derartige Aktivitäten liefen unter dem Begriff "Aktive Massnahmen".  Der Begriff wurde vom sowjetischen KGB eingeführt für geheimdienstliche Aktionen, mit deren Hilfe das Weltgeschehen beeinflusst werden sollte. Es wurde unterschieden zwischen verdeckten und offenen aktiven Maßnahmen, sowie zwischen gewaltfreien Aktionen und solchen, in denen auch Gewalt gegen einzelne Personen zur Anwendung kam. Letztere wurden auch als "Spezialaktionen" bezeichnet. Gewaltfreie aktive Maßnahmen wurden hauptsächlich dazu eingesetzt, um den Klassenfeind – insbesondere die USA – durch gezielte Aktionen vor der Weltöffentlichkeit in Misskredit zu bringen. Der KGB versuchte Agenten zu rekrutieren, die in den jeweiligen Ländern politischen oder journalistischen Einfluss ausüben konnten, um eine für die Sowjetunion günstige Berichterstattung in den Medien zu bewirken. Mittel von aktiven Maßnahmen waren unter anderem Desinformation, die Verbreitung von Verschwörungstheorien, Propaganda und die Diskreditierung einzelner Personen.
Der Begriff aktive Maßnahmen bekam besonders in den 1960er Jahren Bedeutung, als die Sowjetunion versuchte, durch subtilere Mittel als militärische Gewaltandrohung Einfluss auf das Ausland auszuüben.
Derartige Methoden waren und sind auch bei westlichen Geheimdiensten ein übliches Instrument. So führte zum Beispiel die US-amerikanische CIA während des Kalten Kriegs zahlreiche verdeckte Operationen durch. Deren Ziele und Methoden waren wie die KGB-Maßnahmen teilweise ethisch fragwürdig, sowie teilweise sogar nach US-Gesetzen (so zum Beispiel bei der Iran-Contra-Affäre) oder auch internationalem Recht illegal,weshalb sie – soweit bekannt geworden – häufig massive Kritik aus dem In- und Ausland auf sich zogen.  (via Wikipedia)

Samstag, 6. Mai 2017

Aus "Empathie" (!): Die NachDenkSeiten verstehen, wenn Menschen dem Faschismus mehr "abgewinnen können"...

"Es geht hier um Empathie. Ich kann zumindest verstehen, dass viele Abgehängte in der Tat einer Le Pen mehr abgewinnen können als einem Macron."  (Jens Berger, NachDenkSeiten, 5. Mai 2017)




Die NachDenkSeiten driften immer mehr ab. Nachdem sie - wie vor der Trumpwahl - alles dafür getan haben, um Le Pens Kontrahenten zu dämonisieren und zur Nichtwahl von Macron aufgerufen haben, äussern sie nun auch noch Verständnis für Menschen, die den faschistischen Front National wählen. Weil sie, die abgehängten Wähler, der Front National-Kandidatin mehr "abgewinnen können als einem Macron". Die NachDenkSeiten finden das auch noch empathisch. Ist das noch kriminell dumm oder schon krank?
Mit der selben Argumentation könnte man - aus Empathie - Verständnis für all diejenigen heucheln, die in den 1930er-Jahren die NSdAP gewählt haben. Wen die NachDenkSeiten in dieser Zeit wohl dämonisiert hätten - den Faschisten Adolf Hitler oder seine Gegenkandidaten...?
Wie sagte Robert Misik so schön:  "Die "Silly Left" muss es nur oft genug wiederholen: Banker, Banker, Banker. Rothschild, Rothschild, Banker, Banker."
 



Albrecht Müller - Dominik Leber hat Recht: Beenden Sie diesen erbärmlichen Querfront-Spuk und stellen Sie die NachDenkSeiten ein!

Donnerstag, 4. Mai 2017

Die "Silly Left" - Moskaus nützliche Idioten

Putin unterstützt den rechtsextremen Front National schon seit Jahren. Nun hat Marine Le Pen erstmals echte Chancen Präsidentin von Frankreich zu werden. Klar, dass Moskau alles dafür tut, um Le Pens Kontrahenten Macron zu schwächen. Le Pen will aus der EU und aus der NATO austreten. Eine geschwächte EU und NATO passt auch Putin wunderbar ins Konzept. Aus diesen Gründen unterstützt Putin den rechtsextremen Front National. Putin ist nicht blöd - gewisse Linke aber schon. Misik nennt sie die "Silly Left" - was habe ich gestern Abend gelacht, als ich mir nach der Arbeit Robert Misiks Video angehört habe...
 

Misik redet Klartext - unbedingt anhören!


Der erste Teil von Misiks Video betrifft innerösterreichische Politik. Aber schon nach wenigen Minuten geht es um Le Pen und Macron. Misik stellt unmissverständlich klar: Wer zum Wahlboykott aufruft, schwächt Macron und unterstützt somit die rechtsextreme Le Pen. RT Deutsch und Sputnik werben schon seit Tagen für die Nichtwahl von Macron, denn das ist Le Pens einzige Chance für ihre Wahl zur Präsidentin. Sie hatte in der ersten Runde schlechter als der ehemalige Sozialist Macron abgeschnitten - wenn nun möglichst viele Linke nicht für Macron stimmen, könnte es am Ende doch für Le Pen reichen, so Putins Kalkül.

Misik hat völlig recht: Es sind Moskaus nützliche Idioten

Neulich hatte sich der linke Robert Misik über die (dummen linken) NachDenkSeiten lustig gemacht. WeltnetzTV-Mitbegründer Diether Dehm hatte er sogar als Idioten bezeichnet. Ob dies etwas mit Jens Bergers neusten Tiraden gegen Misik zu tun hat?
 
 
 
Varoufakis würde übrigens Macron wählen...
Sein Versprechen an Macron ist folgendes: “Ich werde alles aufbieten, um Ihnen dabei zu helfen, Le Pen zu schlagen. Und ich werde mich mit ebensolcher Kraft der Protestbewegung ‘Nuits debout’ anschließen, sollten Sie als Präsident versuchen, Ihren bereits gescheiterten Neoliberalismus weiter umzusetzen.”  (euronews, 2. Mai 2017)


Leseempfehlung:  "Der rote Faden - Emmanuel Macron, Marine Le Pen und die dumme Linke"

Mittwoch, 3. Mai 2017

Internationaler Tag der Pressefreiheit


Ausgerechnet heute, am Internationalen Tag der Pressefreiheit, hat der NachDenkSeiten-Redakteur Jens Berger die Frechheit für folgende Behauptung:  "Wir sehen uns nicht als Feinde, sondern als Korrektiv von Tagesschau und Co."

Ist das noch Selbstüberschätzung oder schon Satire...?


Peter Henkel (Frankfurter Rundschau) warnte Albrecht Müller am 12. April 2014 vergeblich:   "Und nun die vermutlich erfolglose Bitte: Tun Sie was gegen diese obsessive Medienverächtlichmachung, Ihre eigene wie die unzähliger Mitbürger. Sie ist in dieser oft hasserfüllten Radikalität unbegründet und auf die Dauer hochgefährlich."  (Peter Henkel)

Dienstag, 2. Mai 2017

"Antizionistische Ausrichtung" - so heisst das neue Psiram-Kapitel über die NachDenkSeiten

"Die NachDenkSeiten weisen Israel allein die Schuld am Nahostkonflikt zu und erklären es zu einem Apartheidstaat"  (Psiram)
 
 
Am 1. Mai 2017 wurde die Seite über die NachDenkSeiten um das Kapitel "Antizionistische Ausrichtung" erweitert.

Samstag, 29. April 2017

"Die Eliten müssen weg - und zwar schnell!"

Rubikon-Redaktor Prinz Chaos II. bei KenFM Positionen 10:  "Die Eliten müssen weg - und zwar schnell!"
 

Prinz Chaos II. bei KenFM Positionen 10


Was ich mich schon lange frage: Wen genau meinen diese Leute mit "Elite"...?
 
Prinz Chaos II. ist ein enger Weggefährte von Pedram Shahyar, der wiederum eng mit Ken Jebsen verbandelt ist. Rubikon-Redaktor Prinz Chaos II., der sich als Anarchist versteht, ist beruflich wiederum eng mit dem weltnetzTV-Mitbegründer und Anarchisten Konstantin Wecker verbandelt, der nun mit Daniele Ganser, Maren Müller und anderen im Rubikon-Beirat sitzt. Mit am Tisch bei KenFM-Positionen 10 sass auch Rubikon-Beirat Hannes Hofbauer.

Und was passiert dann mit Weckers
Ferienhaus in der Toskana...?


Wen genau diese Leute mit zu dieser ominösen "Elite" zählen, ist mir noch nicht ganz klar. Gehören etwa der Milliardär Putin oder russische Oligarchen auch zu dieser "Elite"? Aber diese Leute um Ken Jebsen und Albrecht Müller reden in diesem Zusammenhang fast nur von anglo-amerikanischen Institutionen und Personen.



Es ist diese gefährliche, hasserfüllte Verschwörungstheorie, dass es erstens eine solche "Elite" gäbe und dass es zweitens diese "Elite" nur darauf abgesehen habe, uns zu knechten, zu dezimieren und zu versklaven. Wer nur noch solche "alternativen" Medien konsumiert, wird in relativ kurzer Zeit total gaga.
Ich frage mich, wann einer dieser Rubikon-, Compact-, NachDenkSeiten- oder KenFM-konsumierenden Jünger den ersten Mord an einem vermeintlichen Mitglied der "Elite" verübt...

(Artikel am 30. April 2017 überarbeitet)


Leseempfehlungen:
 

Freitag, 28. April 2017

Man wird Israel doch noch kritisieren dürfen...

"Dass in politischen Debatten gerne Totschlagargumente verwendet werden, ist nicht eben neu. Lange Zeit wurde beispielsweise fast jegliche Kritik an der Politik Israels mit dem Totschlagargument bekämpft, wer Israel kritisiere, sei eigentlich ein „Antisemit“. Damit war die Debatte beendet."  (Jens Berger, NachDenkSeiten, 27. April 2017)
 

Screenshot von einer (von mehreren) "israelkritischen"
Grafik des Spiegelfechter-Blogs (Herausgeber: Jens Berger)


Screenshot von der Internetseite weltnetzTV, welches von Albrecht Müller (NachDenkSeiten)  und Linkenpolitiker Diether Dehm (»Und auch mit der Hamas muss man sich solidarisieren können«) u.a. gegründet worden war:

"Antisemit Natanjahu"


Sahra Wagenknecht (am rechten Rand) ruft zur Unterstützung von weltnetzTV auf - links daneben  Unterstützung für Marine Le Pen  Diabolisierung von Emmanuel Macron:


Mir wird übel...


Donnerstag, 27. April 2017

Russische Medien feiern Besuch von kremlnahen Deutschen auf der Krim...

""Die deutsche Delegation ist begeistert über ihren Besuch" auf der von Russland besetzten Krim: "Es ist, als ob wir ins Paradies gekommen wären". Mit dieser Schagzeile feiern russische Medien einen Besuch von kremlnahen Deutschen auf der Halbinsel. Mit dabei: Ex-Verteidigungsstaatssekretär Willy WImmer (CDU), seit langem Kronzeuge der Kreml-Propaganda, Ken Jebsen alias Ken-FM, Politiker der "Linken" und Unternehmer."  (Boris Reitschuster)

Sputnik-Journalist Marcel Joppa berichtet, dass "die Reisenden alles jeweils aus eigener Tasche bezahlt haben. Punkt". Ob Marcel Joppa dafür Belege hat oder kritisch nachgefragt hat, ist nicht bekannt...
 

Mittwoch, 26. April 2017

Wer nicht so sehr auf Verschwörungstheorien und Antisemitismus steht, sollte die Kommentare zu "Wer regiert die Welt?" besser nicht lesen...

Albrecht Müller gab gestern im Artikel "Wer regiert die Welt?" die Linie klar vor:   "Wer regiert in den USA? Trump? Die Geheimdienste? Die Rüstungswirtschaft? Die Finanzwirtschaft? Ein Bündel – oder mehrere Bündel – von allem. „Einflussreiche Kreise“ – so nannte ich das einmal. [...] . Die Macher des Imperiums der USA sind Teil und Kern des inneren Zirkels der einflussreichen Kreise."
 
Mit diesem Artikel suggeriert Albrecht Müller, es gäbe eine geheimnisvolle Elite, die alles steuere und nur Böses wolle. Klar, dass dieser Artikel die NachDenkSeiten- und Kopp-lesenden Truther und Antisemiten wieder einmal aus ihren Löchern lockte...

Kommentare auf Facebook der NachDenkSeiten
zum Artikel "Wer regiert die Welt?"


Kommentatorin Gaby Sawo:   "na das wissen wir -der zionisten clan der rothschilds mit den kollaborateuren des hauses windsor hessen thurn und taxis oppermann mit den fogendenvasallen wie soros und den willfährigen sklaver wie macron merkel schulz die medienfamilien springer funke bertelsmann usw mit ihren stiftungen und einer der gefährlichsten kollaborateure der vatikan -----menschen denkende menschen wollen die nicht -funktionierende sklaven-zuzr befriedigung ihrer gier und dem wahn dass die erde die ihre ist --wollen die schlichten gemüter der heutigen gesellschaft nicht kapieren weil ihnen durchaus einige räppelchen geblieben sind ---so what"
 
Kommentator Jürgen Peters:   "Der Jesuit, Bilderberger und ehemalige Rothschild-Investmentbanker Emmanuel Macron wird Präsident der globalen Machteliten. Le Penn hat keine Chance.
Die Franzosen werden bald merken, welches trojanische Pferd sie sich da in den Élysée-Palast gewählt haben. Das wird das ende der Grande Nation sein..."


Querfrontler, Truther und Verschwörungstheoretiker tun oft selbst genau das, was sie ihren Kritikern vorwerfen: Sie benützen Framing-Begriffe und wenden den Kontaktschuld-Trick an. Dies war gut zu beobachten am Vortrag von Prof. Mausfeld im KenFM-Vortrag mit dem Titel "Die Angst der Machteliten vor dem Volk". Mausfeld faselt in seinem Vortrag dauernd von einer ominösen "Elite", ohne sie genauer namentlich zu benennen. Dies gipfelte in der Behauptung, die "Elite" betreibe gegenüber dem Volk eine "Mentalvergiftung".  Nach dem Vortrag hat man den Eindruck, diese "Elite" sei eine einige, höchst machtvolle Gruppe, die nach einem bestimmten Masterplan alles steure auf der Welt und uns eine Demokratie lediglich vorgaukle. Seltsamerweise scheinen in dieser "Machtelite" weder russische Oligarchen noch russische Milliardäre vorzukommen.
 
Nachdem sich Querfrontler und andere Putinversteher enttäuscht von Donald Trump abgewendet haben, versuchen sie, die Schuld auf die pöhse "Elite" zu lenken. Paul Schreyer, der heute für die NachDenkSeiten arbeitet, in einem seiner Artikel wörtlich:  "Trump ist definitiv kein Kandidat des hinter den Kulissen waltenden Establishments.  Bush, ebenso wie Clinton oder auch Obama waren Politiker, die von jener Elite schon vor der Wahl akzeptiert und umgarnt beziehungsweise überhaupt erst aufgebaut wurden. Trump hingegen trat als heftig bekämpfter Außenseiter an. Nicht nur fast alle Leitmedien stellten sich gegen ihn, sondern auch der Geheimdienstapparat der USA.
Der Grund für das Unbehagen dieser einflussreichen Eliten lässt sich kaum ernsthaft mit Trumps Rüpelhaftigkeit, Chauvinismus oder Muslimfeindlichkeit erklären..."

Es sind also genau diese Figuren, die laut "Kontaktschuld" und "Framing" schreyen, wenn ihre Verbindungen offengelegt werden, welche dann von ominösen, "einflussreichen Eliten" sprechen, die "hinter den Kulissen" agieren würden und das Volk "mental vergiften" und knechten wollten.


Nachtrag von 10:45 Uhr

Ich hatte den Sputnik-Journalisten Marcel Joppa gefragt, wer die Krim-Reise von Ken Jebsen und Willy Wimmmer bezahlt hatte...

Auch Andreas Maurer (Die Linke) war dabei...
 
 
Willy Wimmer vor wenigen Tagen auf KenFM:
"Ein Parteivorsitzender der AfD hat am Wochenende auf das in Köln hingewiesen, was jeder seit langem auf unseren Straßen feststellen kann. Wer hält sich in Deutschland, dem Land der Deutschen und derjenigen, die einen entsprechenden Aufenthaltstitel haben, eigentlich auf? Herr Meuthen hat die Lage so beschrieben, wie sie ist. Das alles kann nur damit begründet werden, daß die eigene, die deutsche Bundesregierung zur Einwanderung in unser Land jenseits der deutschen Gesetze und unabhängig von einem rechtsstaatlich vorgeschriebenen Gesetzgebungsverfahren denjenigen nach Deutschland reinläßt, der rein will."
 
Noch Fragen...?
 
 
Nachtrag II vom 27. April 2017
 
Sputnik-Journalist Marcel Joppa heute früh:  "Um das Thema abzuschließen: Ich kann Ihnen hiermit sagen, dass die Reisenden alles jeweils aus eigener Tasche bezahlt haben. Punkt."