Dienstag, 22. August 2017

Nazis im Internet die Infrastruktur entziehen? Aber sicher!

"Mehrere große IT-Unternehmen haben zuletzt einer amerikanischen Neonazi-Webseite [Daily Stormer] die Infrastruktur entzogen. Jetzt wird diskutiert: Dürfen marktmächtige Unternehmen in die Inhalte eingreifen oder sollten sie sich neutral verhalten?"  (netzpolitik.org, 22.8.2017)

antikapitalistische Neonazis


Zieht den Nazis den Stecker!  Denn dann kann man sich auch den linksextremen Seiten zuwenden...

Gegen jeden Extremismus - egal ob von rechts oder von links!

Donnerstag, 17. August 2017

"Stürzt das Kriegerdenkmal am Dammtor!", schreibt Jutta Ditfurth...

"Stürzt das Kriegerdenkmal am Dammtor!", schreibt Jutta Ditfurth. Vom Lenin-Denkmal in Schwerin hat sie jedoch nichts gesagt.

Ob ihr diese Idee angesichts der blutigen Krawalle in Charlottesville gekommen ist...?

Nazis und Antifa hatten Waffen nur zufällig dabei...


"Lenin förderte und verlangte als Staatschef den Roten Terror im Bürgerkrieg. So ordnete er am 9. August 1918 in einem Schreiben an die Behörden von Nischni Nowgorod an: „Organisiert umgehend Massenterror, erschießt und deportiert die Hundertschaften von Prostituierten, die die Soldaten in Trunkenbolde verwandeln, genauso wie frühere Offiziere, etc.“ Am selben Tag ordnete er gegenüber den Behörden von Pensa die Einrichtung eines Konzentrationslagers an. Lenin legitimierte den Roten Terror als vorübergehend notwendige Maßnahme im Bürgerkrieg, er diene der Verteidigung gegen den Weißen Terror." (Wikipedia)


Nachtrag vom 19. August 2017

Die deutsche Antifa hat meines Erachtens überhaupt kein Recht, sich mit der US-Antifa zu solidarisieren. Die US-Antifa, die gegen Nazis und gegen Trump kämpft, wollte Hillary Clinton als Präsidentin! Die deutschen Antifa-Schnösel hingegen dämonisierten Hillary Clinton bis zum Gehtnichtmehr. Also schön die Klappe halten, DeutschAntifa...




Montag, 14. August 2017

"Im Kern war die SED eine rechte Partei" (Halina Wawzyniak, Die Linke)

Sobald sich Linke als Diktatoren oder Massenmörder gebärden, werden sie von Linken zu Rechten erklärt - beim sozialistischen Diktator Maduro wird dies noch ein Weilchen dauern. Vorerst wird von der Linkspartei noch auf Solidarität gemacht.

Die Massenmörder Mao und Stalin – alles keine Linken, meint Halina Wawzyniak, die ehemalige stellvertretende Vorsitzende der Linken. Ebenso vertritt sie auf Twitter die Meinung, dass der antifaschistische Schutzwall von Rechten erbaut wurde. Das ist konsequent. Nach dieser Logik ist Polen 1939 von zwei Rechten überfallen und aufgeteilt worden...


Ein rechter Genosse


Leseempfehlung:  "Links und Rechts haben fertig"


Nachtrag vom 15. August 2017

1 extreme Meinung eines Vertreters der SED-Nachfolgepartei
1 extreme Meinung einer AfD-Vertreterin
0 Begründungen


"Das ist biologisch, politisch und sogar
theologisch falsch."  (O. Höfinghoff)

Ich bin gegen jeden Extremismus, egal ob von rechts oder von links...



Samstag, 12. August 2017

#freeLeo oder Wenn purer Hass als Satire verkauft wird

"Man lässt halt nicht das dicke Kind alleine mit dem Kuchen im Raum"  (Karl K.)

Ich sehe es so: Das Zeit-Magazin hatte nicht mit der überbordenden Witzischkeit des Titanic-Aktivisten Leo G. Fischer gerechnet. "Eilmeldung: Mehmet Scholl ist tot" hat Satire zu sein. Punkt! Und wer das nicht verstehen will, ich halt einfach doof, zumindest nicht links. Ob Leo diesen reaktionären, gleichgeschateten Leitmedien nur den Spiegel vorhalten wollte, munkelten sich besonders Mutige des linken Spektrums fragend und fassungslos zu. Die weniger Mutigen gingen zum Kopfschütteln in den Keller, andere überboten sich in den sozialen Medien mit sozialistischen Solidaritätsbekundungen, die selbst Nordkoreas Kim zum Erröten gebracht hätten. #freeLeo

Und dann kam Julian ins Spiel. Damit hatte Leo nicht gerechnet. Schnell schob Leo eine Richtigstellung nach, er habe es ja gar nicht so gemeint, er habe seinen Witz ja nachträglich richtiggestellt (!), Mehmet Scholl sei gar nicht tot. Aber da war es schon zu spät. Das Zeit-Magazin hatte die Reissleine gezogen, Leos Passwort geändert, Leo hatte keinen Zugriff mehr, war ausgesperrt.  Klar, dass Leo auf Twitter und anderswo losheulte: "Ich kann mich bei @ZEITmagazin nicht mehr einloggen.:-(", "Rufmord", "Bild klaut mir die Überschriften!", "Leistungsschutzrecht"  *schluchz*

Aber dann wurde Leo so richtig wütend. Ausgerechnet Julian. Das Hassobjekt für Leos Titanic schlechthin. Julian verkörpert alles, was Leo nicht ist und nicht hat. Wie von Sinnen spuckten Leo und die Titanic Gift und Galle gegen Bild und Julian. Der geballte Frust von tief Verletzten brach sich Bahn. "Es wird langsam peinlich", meinten die Besonneneren angesichts der nicht enden wollenden pubertären Gülle, während linksautonome Bild-Hasser nicht genug davon kriegen konnten und Leo fortwährend lobpriesen. Wenigstens erbarmte sich neues deutschland Seiner: Leo durfte sich in einem langen Artikel erklären, rechtfertigen, alles ins rechte Licht rücken und vor allem eines: ausweinen. Leo konnte es sich natürlich nicht verkneifen, den Begriff "Kofferraum" darin unterzubringen. Manches rebellische ü50-Augenzwinkern im Schwarzen Block war ihm damit sicher. Die taz hingegen hatte weniger Nachsicht mit Leo. Schliesslich geht es auch ein wenig um Journalismus, nicht nur um die verletzte Eitelkeit eines gekränkten Humoristen.

Montag, 7. August 2017

Plan Christopher Hein (Luftbrücke) und Plan Otto Schily (Aufnahmezentren) kombinieren

"Denkbar ist auch, eine Luftbrücke aus Amman in Jordanien einzurichten." (Christopher Hein, RP-Online, 2014)

"Ein gut gemeinter Vorschlag, aber überhaupt nicht durchdacht. So klangen noch die höflicheren Reaktionen, als vor zehn Jahren der damalige Innenminister Otto Schily (SPD) die Einrichtung von „Aufnahmezentren“ in Nordafrika zur Prüfung von Asylanträgen vorschlug.
Vor allem aber rief das Vorhaben des „Roten Sheriffs“ Entsetzen hervor. Viele sprachen von einem Verstoß gegen die humanitären Grundsätze. Schily scheiterte mit seinem Plan krachend. Umso erstaunlicher ist, dass sich jetzt der amtierende Bundesinnenminister [Thomas de Maizière] auf die Spur seines Vorgängers macht."  (Manuel Bewarder, welt, 2014)




Wir brauchen eine Luftbrücke Libyen-Berlin, um das Sterben im Mittelmeer zu beenden. Mit vorgeschalteten, vom UNHCR und der EU betriebenen Flüchtlings-Aufnahmezentren in Nordafrika, zur Vorabklärung einer Eignung für ein Asylverfahren in europäischen Ländern. 


Von Anfang 2017 bis zum 2. Au­gust 2017 trafen 95.215 Migranten in Italien ein. Diese kamen (Stand Juni 2017) aus:
Nigeria 14.120
Guinea 9.193
Elfenbeinküste 8.635
Bangladesch 8.241
Syrien 6.182
Gambia 5.689
Senegal 4.834
Mali 4.825
Marokko 4.712
Eritrea 4.536
(Zahlen via Nobody)


Einwohnerzahlen:
Nigeria:  186 Millionen
Bangladesch:  163 Millionen
Guinea:  11 Millionen
Elfenbeinküste:  23 Millionen
Senegal:  15 Millionen
Mali:  18 Millionen
Marokko:  35 Millionen



Wer nicht über konkrete, realisierbare Lösungen diskutieren will, soll zum Thema Flüchtlingspolitik schweigen. Wer Otto Schily und Thomas de Maizière kritisieren will, kann das tun, muss aber eine bessere Lösung bringen. Mit unrealisierbaren, linksnaiven Parolen spielt man höchstens Rechtsextremen in die Hände.

[Auf diesem Blog ist eine Diskussion unerwünscht. Ich werde keine Kommentare freischalten]

Freitag, 4. August 2017

Es braucht eine Luftbrücke Libyen-Berlin!



Respekt für #JugendRettet genügt nicht, es braucht eine Luftbrücke Libyen-Berlin! Die Flüchtlingszentren in Italien sind überfüllt.

Leseempfehlung:  "Einrichtung einer Luftbrücke für Flüchtlinge ist denkbar"

Dienstag, 1. August 2017

Deutschland bald ein Polizeistaat?

"Unser Staat hat gewackelt, das ist so. Ich selbst hatte seit dem Mord an Siegfried Buback das Gefühl, dass wir auf dem Weg in den Polizeistaat waren. Nach fünf relativ ruhigen Jahren war plötzlich klar: Die Terroristen sind zurück und morden mit neuer krimineller Qualität. Bisher waren das US-Militär und die Polizei Zielscheiben gewesen, da gingen Bomben hoch, aber jetzt wurden Menschen kaltblütig hingerichtet. Der Staat fühlte sich in einem Maße angegriffen, dass auch Spitzenpolitiker sich Dinge vorstellen konnten, die in einem Rechtsstaat nicht akzeptabel sind. Außerdem fanden laufend Polizeikontrollen mit vorgehaltenen Maschinenpistolen statt. In zwei Fällen erschoss die Polizei sogar Unbeteiligte.
Die Leute hatten sowohl Angst vor der RAF als auch vor der Polizei. Damit war ein Ziel der Terroristen erreicht. Sie wollten das Bild eines Polizeistaats provozieren. Man ist ihnen auf den Leim gegangen."   (Klaus Pflieger, er war in verschiedene Verfahren gegen RAF-Terroristen eingebunden. Als Vertreter der Anklage, aber auch als Haftrichter)


"Deutschland, ein moderner autoritärer Staat bemüht sich ein moderner Polizeistaat zu werden."  (Jutta Ditfurth, 31. Juli 2017, auf Facebook)



Jutta Ditfurth scheint zur Zeit alles zu tun, um von Deutschland das Bild eines Polizeistaates zu vermitteln. Dies war auch das (Zwischen-)-Ziel der durch und durch antisemitischen RAF mit ihren Morden, wie es Klaus Pflieger im Interview mit dem Tagesspiegel eindrücklich beschreibt. Jutta Ditfurth schreckt dabei nicht davon zurück, die Polizei als Lügner*in darzustellen:

"Es gab offensichtlich keine
Molotowcocktails in Hamburg"
(Tweet via Omnicity)


Dabei hätte Jutta Ditfurth nur die Sendung Panorama vom 20. Juli 2017 schauen müssen. Ab Minute 3:30 wird gezeigt, wie G20-Aktivisten Molotow-Cocktails gegen eine IKEA-Filiale schleudern. Der davorstehende Baum geht sofort in Flammen auf.
Seltsam, dass keine Linken den Mut haben, sie auf diesen Sachverhalt aufmerksam zu machen. Geht es ihnen womöglich um "übergeordnete" Interessen, so wie der RAF?  Geht es wie der RAF darum, das kapitalistische System zum Kollabieren zu bringen, um endlich den  paradiesischen Sozialismus installieren zu können?
Jutta Ditfurth hatte sogar behauptet, dass eine "MEK-Bürgerkriegseinheit" Maschinengewehre mitgeführt hatte. Für diese Fake News hatte sich Jutta Ditfurth meines Wissens nie entschuldigt. Ihr Hass auf die Polizei nimmt meines Erachtens immer absurdere Formen an.



Kennt jemand irgendwelche Linke, die das brutale Vorgehen der Polizei im sozialistischen Venezuela kritisieren? Kennt jemand irgendwelche Linke, die die vielen toten Demonstranten in Venezuela beklagen?

Otto Schilys Antwort an Emily Laquer (IL)

Schade, dass Otto Schily nicht bei Maischberger war. Mit ihm hätte Jutta Ditfurth nicht so ein leichtes Spiel gehabt...