Dienstag, 29. August 2017

Die Entmenschlichung durch Rechte und Linke

„Das ist ein Problem und wir sagen natürlich, die Bullen sind Schweine. Wir sagen, der Typ in Uniform ist ein Schwein, das ist kein Mensch, und so haben wir uns mit ihm auseinanderzusetzen. Das heißt, wir haben nicht mit ihm zu reden und es ist falsch, überhaupt mit diesen Leuten zu reden, und natürlich kann geschossen werden.“  (Ulrike Meinhof, RAF)


"Bullenschweine" aus indymedia.linksunten, 2016

So wie die Nationalsozialisten ihre Gegner entmenschlicht und dann ermordet hatten, entmenschlichen noch heute Linke und Rechte ihre Gegner. Wenn Alexander Gauland (AfD) jemand "entsorgen" will, dann ist das genau so eine Entmenschlichung, denn entsorgt werden Abfall und Sachen, die nicht mehr gebraucht werden. Sobald jemand bei Menschen von "entsorgen" spricht, spricht er der gemeinten Person, die er weg haben will, das Menschsein ab. Von der Entmenschlichung zum Ermorden ist dann nur noch ein kleiner Schritt...

Schauen wir doch einmal, wer alles - ausser dem AfD-Hetzer Alexander Gauland - sonst noch Menschen "entsorgen" wollte:

- Johannes Kahrs (SPD) wollte Angela Merkel entsorgen
- Sandro Smolka (Die Linke, Fraktionsmitglied) wollte "besorgte Bürger" entsorgen;   das selbe Plakat wurde auch einem Kind in die Hände gedrückt
- "Aktivisten" riefen auf indymedia.linksunten dazu auf, den homosexuellen AfD-Politiker Mirko Welsch "zu entsorgen und schnellstens öffentlich hinzurichten"





Wenn AfD-Politiker den Linken nach dem Gaulandeklat Heuchelei und Bigotterie vorwerfen, braucht sich niemand zu verwundern.

"Die Linksradikalen waren schon immer die nützlichen Idioten der Rechten."  (Frank Lübberding, linker Journalist)

Samstag, 26. August 2017

linksunten

Die Rolle von linksunten.indymedia im Kampf gegen den organisierten Rechtsextremismus sei nicht zu unterschätzen, finden Einige... 


Von "Bullenschweinen", Gewalt-Prahlereien und
Zynismus wie "FreundInnen der gepflegter Grillrunde" - linksunten eben.


Die moralische Rechtfertigung für's Abfackeln eines
Firmenwagens wurde gleich mitgeliefert:
Ist das nun dieser Kampf gegen den "organisierten Rechtsextremismus"...?


Nazis glauben an die Überlegenheit ihrer Rasse, Linksextreme an die ihrer Moral.  Und beide sind bereit, dafür zu töten...


Leseempfehlung:  "Die Abschaltung der linksextremen Seite war absolut richtig"



Nachtrag vom 27. August 2017

Mordaufruf auf linksunten:

    "zu entsorgen und schnellstens öffentlich hinzurichten"
Homosexueller AfD-Politiker mit Name und Adresse durch Linksextreme zum Abschuss freigegeben.

Linksunten-Aktivisten sind keinen Deut besser als Nazis. So sehe ich das.

Dienstag, 22. August 2017

Nazis im Internet die Infrastruktur entziehen? Aber sicher!

"Mehrere große IT-Unternehmen haben zuletzt einer amerikanischen Neonazi-Webseite [Daily Stormer] die Infrastruktur entzogen. Jetzt wird diskutiert: Dürfen marktmächtige Unternehmen in die Inhalte eingreifen oder sollten sie sich neutral verhalten?"  (netzpolitik.org, 22.8.2017)

antikapitalistische Neonazis


Zieht den Nazis den Stecker!  Denn dann kann man sich auch den linksextremen Seiten zuwenden...

Gegen jeden Extremismus - egal ob von rechts oder von links!


Nachtrag vom 25. August 2017

Das Geschrei ist gross - nach Altermedia, Blood&Honour, Wehrsportgruppe Hoffmann und der Nazi-Postille Daily Stormer hat es nun auch das linke Pendant erwischt: Das Innenministerium verbietet indymedia.linksunten...


Antifa-Kämpfer und die Retourkutsche

"Dieser Angriff auf unsere Strukturen ist ernst! Wir müssen uns verteidigen! Rote Flora, Black Triangle, Rigaer, Indymedia, one fight! Angeblich eine Konsequenz unserer erfolgreichen G20-Proteste!"  (heroischer linksunten-Kommentar)

Montag, 14. August 2017

"Im Kern war die SED eine rechte Partei" (Halina Wawzyniak, Die Linke)

Sobald sich Linke als Diktatoren oder Massenmörder gebärden, werden sie von Linken zu Rechten erklärt - beim sozialistischen Diktator Maduro wird dies noch ein Weilchen dauern. Vorerst wird von der Linkspartei noch auf Solidarität gemacht.

Die Massenmörder Mao und Stalin – alles keine Linken, meint Halina Wawzyniak, die ehemalige stellvertretende Vorsitzende der Linken. Ebenso vertritt sie auf Twitter die Meinung, dass der antifaschistische Schutzwall von Rechten erbaut wurde. Das ist konsequent. Nach dieser Logik ist Polen 1939 von zwei Rechten überfallen und aufgeteilt worden...


Ein rechter Genosse


Leseempfehlung:  "Links und Rechts haben fertig"


Nachtrag vom 15. August 2017

1 extreme Meinung eines Vertreters der SED-Nachfolgepartei
1 extreme Meinung einer AfD-Vertreterin
0 Begründungen


"Das ist biologisch, politisch und sogar
theologisch falsch."  (O. Höfinghoff)

Ich bin gegen jeden Extremismus, egal ob von rechts oder von links...



Samstag, 12. August 2017

#freeLeo oder Wenn purer Hass als Satire verkauft wird

"Man lässt halt nicht das dicke Kind alleine mit dem Kuchen im Raum"  (Karl K.)

Ich sehe es so: Das Zeit-Magazin hatte nicht mit der überbordenden Witzischkeit des Titanic-Aktivisten Leo G. Fischer gerechnet. "Eilmeldung: Mehmet Scholl ist tot" hat Satire zu sein. Punkt! Und wer das nicht verstehen will, ich halt einfach doof, zumindest nicht links. Ob Leo diesen reaktionären, gleichgeschateten Leitmedien nur den Spiegel vorhalten wollte, munkelten sich besonders Mutige des linken Spektrums fragend und fassungslos zu. Die weniger Mutigen gingen zum Kopfschütteln in den Keller, andere überboten sich in den sozialen Medien mit sozialistischen Solidaritätsbekundungen, die selbst Nordkoreas Kim zum Erröten gebracht hätten. #freeLeo

Und dann kam Julian ins Spiel. Damit hatte Leo nicht gerechnet. Schnell schob Leo eine Richtigstellung nach, er habe es ja gar nicht so gemeint, er habe seinen Witz ja nachträglich richtiggestellt (!), Mehmet Scholl sei gar nicht tot. Aber da war es schon zu spät. Das Zeit-Magazin hatte die Reissleine gezogen, Leos Passwort geändert, Leo hatte keinen Zugriff mehr, war ausgesperrt.  Klar, dass Leo auf Twitter und anderswo losheulte: "Ich kann mich bei @ZEITmagazin nicht mehr einloggen.:-(", "Rufmord", "Bild klaut mir die Überschriften!", "Leistungsschutzrecht"  *schluchz*

Aber dann wurde Leo so richtig wütend. Ausgerechnet Julian. Das Hassobjekt für Leos Titanic schlechthin. Julian verkörpert alles, was Leo nicht ist und nicht hat. Wie von Sinnen spuckten Leo und die Titanic Gift und Galle gegen Bild und Julian. Der geballte Frust von tief Verletzten brach sich Bahn. "Es wird langsam peinlich", meinten die Besonneneren angesichts der nicht enden wollenden pubertären Gülle, während linksautonome Bild-Hasser nicht genug davon kriegen konnten und Leo fortwährend lobpriesen. Wenigstens erbarmte sich neues deutschland Seiner: Leo durfte sich in einem langen Artikel erklären, rechtfertigen, alles ins rechte Licht rücken und vor allem eines: ausweinen. Leo konnte es sich natürlich nicht verkneifen, den Begriff "Kofferraum" darin unterzubringen. Manches rebellische ü50-Augenzwinkern im Schwarzen Block war ihm damit sicher. Die taz hingegen hatte weniger Nachsicht mit Leo. Schliesslich geht es auch ein wenig um Journalismus, nicht nur um die verletzte Eitelkeit eines gekränkten Humoristen.

Montag, 7. August 2017

Plan Christopher Hein (Luftbrücke) und Plan Otto Schily (Aufnahmezentren) kombinieren

"Denkbar ist auch, eine Luftbrücke aus Amman in Jordanien einzurichten." (Christopher Hein, RP-Online, 2014)

"Ein gut gemeinter Vorschlag, aber überhaupt nicht durchdacht. So klangen noch die höflicheren Reaktionen, als vor zehn Jahren der damalige Innenminister Otto Schily (SPD) die Einrichtung von „Aufnahmezentren“ in Nordafrika zur Prüfung von Asylanträgen vorschlug.
Vor allem aber rief das Vorhaben des „Roten Sheriffs“ Entsetzen hervor. Viele sprachen von einem Verstoß gegen die humanitären Grundsätze. Schily scheiterte mit seinem Plan krachend. Umso erstaunlicher ist, dass sich jetzt der amtierende Bundesinnenminister [Thomas de Maizière] auf die Spur seines Vorgängers macht."  (Manuel Bewarder, welt, 2014)




Wir brauchen eine Luftbrücke Libyen-Berlin, um das Sterben im Mittelmeer zu beenden. Mit vorgeschalteten, vom UNHCR und der EU betriebenen Flüchtlings-Aufnahmezentren in Nordafrika, zur Vorabklärung einer Eignung für ein Asylverfahren in europäischen Ländern. 


Von Anfang 2017 bis zum 2. Au­gust 2017 trafen 95.215 Migranten in Italien ein. Diese kamen (Stand Juni 2017) aus:
Nigeria 14.120
Guinea 9.193
Elfenbeinküste 8.635
Bangladesch 8.241
Syrien 6.182
Gambia 5.689
Senegal 4.834
Mali 4.825
Marokko 4.712
Eritrea 4.536
(Zahlen via Nobody)


Einwohnerzahlen:
Nigeria:  186 Millionen
Bangladesch:  163 Millionen
Guinea:  11 Millionen
Elfenbeinküste:  23 Millionen
Senegal:  15 Millionen
Mali:  18 Millionen
Marokko:  35 Millionen



Wer nicht über konkrete, realisierbare Lösungen diskutieren will, soll zum Thema Flüchtlingspolitik schweigen. Wer Otto Schily und Thomas de Maizière kritisieren will, kann das tun, muss aber eine bessere Lösung bringen. Mit unrealisierbaren, linksnaiven Parolen spielt man höchstens Rechtsextremen in die Hände.

[Auf diesem Blog ist eine Diskussion unerwünscht. Ich werde keine Kommentare freischalten]

Freitag, 4. August 2017

Es braucht eine Luftbrücke Libyen-Berlin!



Respekt für #JugendRettet genügt nicht, es braucht eine Luftbrücke Libyen-Berlin! Die Flüchtlingszentren in Italien sind überfüllt.

Leseempfehlung:  "Einrichtung einer Luftbrücke für Flüchtlinge ist denkbar"