Samstag, 1. April 2017

Glühender Israelfreund interviewt glühende Israelfreundin...

"Ich äussere mich schon lange nicht mehr zu Israel"  (Ken Jebsen, im gestern veröffentlichten Interview mit Evelyn Hecht-Galinski)
 
 
Ken Jebsen, der kein Antisemit sein will, interviewte Evelyn Hecht-Galinski, die Trägerin des Kölner Karls-Preises, bei deren Preisübergabe Ken Jebsen die Laudatio hielt und Werner Rügemer (sitzt neu im Rubikon-Beirat) eine Rede mit folgender Passage hielt:



Aber zurück zum gestern von KenFM veröffentlichten Interview des glühenden Ken Jebsen mit der glühenden Evelyn Hecht-Galinski:
Evelyn Hecht-Galinski sagte über Volker Beck allen Ernstes, für sie sei Volker Beck "der Prototyp eines philosemitischen Antisemiten". Ich fiel beinahe vom Stuhl, als ich das aus dem Maul dieser Frau hörte. Der rasende Reporter Ken Jebsen, der sich im Mai 2014 - also lange nach seinem Rauswurf aus dem rbb - für seinen Antisemitismus im Video "Zionistischer Rassismus" entschuldigt hatte, protestierte nicht, stellte keine kritischen Fragen. Im Gegenteil, er benutzte Hechts Anschuldigung gegen Volker Beck, um sich und Seinesgleichen, die doch stets nur legitime "Israelkritik" üben würden, wieder einmal als Opfer zu stilisieren. Als Ken Jebsen dann sagte, er würde sich schon lange nicht mehr zu Israel äussern, fiel ich endgültig vom Stuhl.

Volker Beck sei für sie der "Prototyp eines philosemitischen Antisemiten",
findet die glühende Israelfreundin Evelyn Hecht-Galinski

Philosemitismus war ein Kampfbegriff deutscher Judengegner gegen ihre nichtjüdischen Kritiker. "Ursprünglich wurde es als abwertendes Schlagwort vor allem von Antisemiten verwendet" (Wikipedia).
Ken Jebsen KenFM ist übrigens Partner beim umstrittenen "Pax Terra Musica Peace-Festival", das auch vom Rubikon-Beirat Daniele Ganser beworben wird...

Post an an mich von Evelyn Hecht-Galinskis Anwälten...

Ich habe Hechts Anwaltsschreiben eingerahmt und zuhause aufgehängt. Gibt jeweils interessante Gespräche dadurch. Im Januar 2017 war mir in einem anderen Fall von der Staatsanwaltschaft die Anzeige wegen Ehrverletzung eröffnet worden, weil ich jemanden zitiert hatte. Der Kläger bestritt, diese Aussagen jemals gemacht zu haben. Merke: Auch Rassisten und Antisemiten haben eine Ehre, die verletzt werden kann.
Knapp eine Woche nach der Anzeigeneröffnung teilte mit der Staatsanwalt per Brief mit, dass der Kläger seine Anzeige zurückgezogen habe. Schade eigentlich, ich hätte ihm gerne meine Beweise vorgelegt...
 

Kommentare:

  1. Tipp für Twittersuche:
    from:propagandaschau since:2013-10-01 until:2013-11-01

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  2. Hecht bei KenFM: Israel betreibe Staatsterrorismus, der einmalig in der Welt sei...

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    1. Ist das nur Ignoranz oder schon Holocaustrelativierung...?

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  3. Na ja, der "Ken Jebsen" (in Anführungszeichen, weil das ja erklärtermaßen ein Fantasiename ist) hat anläßlich der Versammlungen der "Montags-Sekte" ja auch mehr als einundzwanzig Mal von den diversen Bühnen herab verkündet, dass er nicht mehr auf Bühnen stehen werde.
    Er brüstet sich damit, dass er den Wikipedia-Eintrag zu seinem Namen selber gefälscht habe, und beschwert sich, dass angeblich so vieles bei der Wikipedia gefälscht sei.
    Für seinen "Kampf" für die Wahrheit verbreitet er ohne Skrupel Lügen.
    Er beschuldigt Kritikern regelmäßig "Feindbilder" zu haben, und erklärt seinen Anhängern, daß z.b. die Taz, und Monty Schädel von der DFGVK ihre Feinde seien.
    Er "Ken Jebsen" der seinerzeit brav und widerspruchslos Kriegsdienst an der Waffe geleistet und Befehlen gehorcht hatte, verleumdet Monty Schädel, der seiner pazifistischen Überzeugung folgend, jeden Befehl verweigerte, und dafür in den Knast gegangen war, er sei "von der Nato gekauft".

    Der Verleumder, Lügner und Stalker "Ken Jebsen" beschwert sich dauernd, dass er verleumdet würde.

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    1. Das sehe ich ganz ähnlich.
      Ken Jebsen ist in meinen Augen ein Widerling.

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