Freitag, 31. März 2017

Daniele Ganser wirbt für das "Pax Terra Musica-Festival"...

"Neue „Friedensbewegung“ plant Festival mit rechten Referenten - Für Ende Juni 2017 planen Teile der neuen „Friedensbewegung“ ein großes Musikfestival im brandenburgischen Niedergörsdorf. Von der veranstaltenden Pax Terra Musica gGmbH i.G. werden bis zu 5000 Teilnehmende auf dem Festivalgelände, einem ehemaligen Militärflugplatz, erwartet. Dem Publikum soll auf fünf Bühnen Livemusik, politische Vorträge und Workshops geboten werden... [...]
Unter den Referent_innen, die für das Festival gebucht sind, befinden sich auch „namhafte“ Verschwörungsideologen und Antisemiten.
Tommy Hansen beispielsweise gibt das alternative Nachrichtenmagazin „Free21“ heraus. In dieser kostenlos verteilten Postille geben sich vor allem Autor_innen der verschwörungsgläubigen Szene die Klinke in die Hand. Stories rund um die Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA oder Fantastereien über die Rothschild-Familie sind Beleg, dass in diesem Nachrichtenmagazin auf ideologische Propaganda statt auf Fakten gesetzt wird."  (haGalil, 18. Dezember 2016)
 
 
 
 
In seinem aktuellen Facebook-Eintrag wirbt Daniele Ganser allen Ernstes für dieses querfröntlerische "Peace"-Festival. Daniele Ganser schrieb gestern:  "Ich kann leider persönlich nicht zum Festival fahren. Aber ich freue mich, dass immer mehr Menschen aktiv werden und sich vernetzen."
Gibt es eigentlich Friedensveranstaltungen, die nicht antiamerikanisch und antiisraelisch sind...?
 
Das sind Autoren von Free21:
Albrecht Müller (NachdenkSeiten), Jens Wernicke (Rubikon-Geschäftsführer, NachDenkSeiten), Daniele Ganser, Willy Wimmer, Anneliese Fikentscher (NRhZ), Bernhard Trautvetter (KenFM-Autor), Dean Henderson, Dirk C. Fleck, Evelyn Hecht-Galinski (KenFM-Autorin), Florian Hauschild (RT Deutsch), F. William Engdahl, Katrin McCleam, Ken Jebsen, Lars Schall (NachDenkSeiten), Mark Bartalmai, Mathias Bröckers, Norbert Häring, Paul Craig Roberts, Paul Schreyer (NachDenkSeiten), Peter Haisenko, Propagandaschau, Rainer Rupp (RT Deutsch), Rico Albrecht, Uli Gelleremann (Sputnik-Autor), Wolfgang Bittner usw. usw.


 

Am Pax Terra Musica-Peace Festival 2017 werden Vorträge, Podiums-Diskussionen, Workshops, Verkaufsstände und Konzerte dargeboten. Mit dabei: Reiner Braun (Friedensbewegung), Prinz Chaos II., Morgaine, Die Bärensuppe, Deutscher Freidenker-Verband, Bruno Kramm, Tommy Hansen usw.


 
Pax Terra Musica-Verantwortliche werfen Andrea Livnat (haGalil) eine "Geschichte von Lüge und Hass" vor:
"Dennoch stellt Frau Dr. Livnat ihr deutsch-jüdisches Nachrichtenmagazin K. Schmitt als Plattform zur Verfügung, die sich mit ihren eigenen Facebookseiten und Websiten zu research & documentation in die Anonymität begibt und Unternehmen und Einzelpersonen des öffentlichen Rechts denunziert und diffamiert. Dieser Verantwortung kann sich Frau Dr. Andrea Livnat, die laut ihrem Büro in München in Israel lebt und arbeitet, nicht entziehen. Mit ihrem jüdischen Nachrichtenmagazin stellt Frau Dr. Andrea Livnat ihre eigenen Ansprüche in Frage, die sie unter Antisemitismus - Judenhass gestern und heute formuliert und schreibt eine neue Geschichte von Lüge und Hass dazu."  (Mathias Tretschog und Malte Klingauf)
 
 
 
Jens Wernicke am 14. Juni 2016 auf den NachDenkSeiten: "Eine „linke Querfront“, die gab es nie."

Dienstag, 28. März 2017

Mediale Metastasen oder Wie gefährlich sind KenFM und die NachDenkSeiten wirklich?

"Bis vor wenigen Tagen kannte ich übrigens auch einen Herrn Jebsen gar nicht. Und einige Kommentatoren, die ihn auf meiner Seite aggressiv in Schutz nahmen, ohne dass ich ihn überhaupt angegriffen hätte, haben mich - nun ja – verwundert. Andere klangen sehr vernünftig. Alles in allem schwankte der Tonfall der Jebsen-Verteidiger von unverschämt und beleidigend bis zu ehrlich um Verständnis nachsuchend und Aufklärung erhoffend.
Vor einigen Tagen schrieb mir Jebsen selbst. Freundlich, fast freundschaftlich, und er lud mich ein zu einem Interview für seine Seite. Ich gehöre nun definitiv nicht zu den Menschen, die eine dargebotene Hand blind wütend ausschlagen. Aber ich möchte auch wissen, mit wem ich es zu tun habe und meinen guten Namen nicht missbrauchen lassen..."  (Konstantin Wecker, 24. April 2014)
 
 
 
 
Gestern berichtete ich über die Verbindungen des NachDenkSeiten-Reporters Jens Wernicke mit dem 9/11-Truher Daniele Ganser. Beide kommen im heutigen Artikel wieder vor.
 
Die im Handelsregister eingetragene "Initiative zur Demokratisierung der Meinungsbildung gGmbH", deren Geschäftsführer Jens Wernicke ist, zeichnet sich für den Inhalt des neuen Querfront-Magazins Rubikon verantwortlich. Der Redaktion gehören nebst Jens Wernicke auch Wolf Wetzel, Florian Ernst Kirner alias Prinz Chaos II. und Gaby Weber an - alles Interviewgäste oder Freunde von Ken Jebsen KenFM. Der offizielle Start von Rubikon ist April 2017.
 
Rubikon hat einen Beirat. Diesem Beirat gehören bekannte Namen aus NachDenkSeiten- und KenFM-nahen Kreisen an: Daniele Ganser, Rainer Mausfeld, Daniela Dahn (weltnetzTV), Konstantin Wecker (weltnetzTV), Maren Müller (Propagandaschau), Karin Leukefeld, Gaby Weber, Hannes Hofbauer, Werner Ruf, Mathias Bröckers (Co-Autor von NachDenkSeiten-Mitarbeiter Paul Schreyer), Walter van Rossum (Charlie Hebdo-Zweifler), Jörg Becker, Rainer Roth, Werner Rügemer (NRhZ-Online, Pleisweiler Gespräche), Conrad Schuhler, Winfried Wolf, Jochen Scholz u.a.
 
Propagandaschau-Autorin Maren Müller
bei RT Deutsch
 
Von folgenden im Rubikon-Beirat vorgestellten Personen geht ein weiterführender Link direkt zu den NachDenkSeiten: Daniele Ganser, Maren Müller, Walter van Rossum, Karin Leukefeld, Hannes Hofbauer, Werner Ruf, Jörg Becker, Rainer Roth, Werner Rügemer, Conrad Schuhler, Winfried Wolf, Jochen Scholz
 
Folgende Personen des Rubikon-Beirates waren schon bei Ken Jebsens KenFM zu Gast: Daniele Ganser, Rainer Mausfeld, Konstantin Wecker-Freund Prinz Chaos II., Karin Leukefeld, Gaby Weber, Hannes Hofbauer, Mathias Bröckers, Walter van Rossum, Werner Rügemer, Jochen Scholz.
Zahlreich sind die auf KenFM veröffentlichen Interviews von Jens Wernicke, der bei Daniele Gansers SIPER-Institut angestellt ist/war.
Unter den ersten Artikeln auf Rubikon finden wir auch noch das "Ken Jebsen-Groupie" Susan Bonath, eine freie Mitarbeiterin der junge Welt.
 
Ist das noch Medienkritik oder schon Journalistenhatz?
 
Meine Vermutung: Bei Rubikon handelt es sich um ein gemeinsames Projekt von Daniele Ganser, NachDenkSeiten und KenFM.
Und dann rufen sie laut und empört "Kontaktschuld", wenn man ihre Verbindungen aufzeigt. Mir wird übel...

Leseempfehlung.  "Meine verirrten Freunde"



Nachtrag vom 30. März 2017

War zu erwarten: Das stramm prorussische, neurechte Hetz-Blog "Propagandaschau" wirbt für Rubikon...

 
 
 
Propagandaschau orientiert stolz: "Rubikon.news wurde maßgeblich von Maren Müller angeschoben..."

 


Montag, 27. März 2017

"Mögliche Interessenkollisionen" oder Arbeitet Jens Wernicke eigentlich immer noch für Daniele Gansers SIPER-Institut...?

"Seit vier Monaten beschäftigt sie sich mit den sogenannten alternativen Fakten, erzählt sie. Der Einstieg war ein Vortrag von Daniele Ganser. [...] Ihr Missionierungsdrang scheint stark. Schon bevor wir uns treffen, hat sie mir mehr als fünfzig Links geschickt: Bücher von Udo Ulfkotte, Videobotschaften von Ken Jebsen, Vorträge von Daniele Ganser..."  (Paula Scheidt, Das Magazin, 11. März 2017)
 

Mitarbeiter bei SIPER
(Screenshot vom Oktober 2015)
 
"Hinweis zu möglichen Interessenkollisionen: Jens Wernicke, der das Interview für die NachDenkseiten führte, ist auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter, des von Danielle Ganser geleiteten Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER) tätig."  (NachDenkSeiten, Oktober 2015)
 
Dieser Hinweis auf mögliche Interessenkollisionen hat leider einen kleinen Schönheitsfehler. Ein Telepolis-Stammkommentator beschreibt ihn so:  "Die "NachDenkSeiten" haben jetzt ihren Artikel ergänzt [...] Naja, immerhin. Allerdings ohne diesen Hinweis auch als Nachtrag zu kennzeichnen, Transparenz sieht für mich anders aus. Bei einer Seite die sich nach eigener Beschreibung "Die kritische Website" nennt, könnte man mehr erwarten. Transparent wäre es, die Nachträge auch als solche zu kennzeichnen, vor allem wenn man auf die Petition „Transparenz auf #Wikipedia!“ hinweist. Auch bei Heise werden Nachträge gekennzeichnet, sogar hier im Forum [...] (andlonn)

Arbeitet Jens Wernicke eigentlich immer noch für Daniele Gansers SIPER-Institut...?

Sonntag, 26. März 2017

Nur noch ein Clown II

Die Querflöte Lafontaine aufzustellen, war total bekloppt. Wahrscheinlich hatte niemand getraut, ihm, dem Scheinriesen, zu widersprechen. Nun ist die Niederlage da: minus 3,X Prozent.
Zeit, Querfrontlern in der Linkspartei endlich den Weg zu zeigen. Sollen sie doch mit Diether Dehm, Albrecht Müller, Ken Jebsen, Jürgen Elsässer und Sahra Wagenknecht eine neue Partei gründen: NachDenkSeiten-Arbeiter-Partei (NDSAP) böte sich an...


Es wird um schonendes Anhalten gebeten.

Samstag, 25. März 2017

Die ganze Widerlichkeit in einem kurzen Youtube-Video

Bandbreite-Wojna wirbt in diesem kurzen Video für den "Linken Liedersommer 2017" mit den "letzten echten Linken" (Originalzitat!) wie Diether Dehm, Rainer Rupp, Hartmut Barth-Engelbart, die Freidenker, Arbeiterfotografie, die NRhZ-Online...

Bandbreite-Wojna wirbt für die "letzten echten Linken"...


Regelmässiger Autor der Neuen Rheinischen Zeitung-Online ist übrigens Pleisweiler Gespräche-Gast Werner Rügemer. Anlässlich einer Preisverleihung an KenFM-Autorin Evelyn Hecht-Galinski hielt "Israelfreund" Ken Jebsen die Laudatio - Werner Rügemer hielt anschliessend einen Vortag mit folgender Passage...



Auch die NRhZ-Online wirbt seit gestern für den "linken Liedersommer 2017" mit "Danke für das Monster" - einem widerlichen, geschichtsrevisionistischen Song der neurechten Truther-Band Die Bandbreite

Freitag, 24. März 2017

Querflöte Wagenknecht ruft erneut zur Unterstützung von weltnetzTV auf

"weltnetz.tv und Albrecht Müller, Herausgeber der NachDenkSeiten, haben nun mit so einer Kooperation begonnen. TINA soll gemeinsam noch mehr entgegengesetzt werden, als was wir einzeln vermocht hätten. Und wir werden weiter machen, mit weiteren Kooperationspartnern zusammenarbeiten. Wir brauchen zwei, drei, viele Medienalternativen, die sich zusammentun um den Goliath der Desinformation und Lüge das Fürchten zu lehren!"  (weltnetz.TV)
 
 
 
 
 
Derweil ist bei den NachDenkSeiten die Empörung darüber gross, dass sie vom neuen konkret-Magazin mit dem Kopp-Magazin verglichen und mit Ken Jebsen, Paul Schreyer, Diether Dehm, Sahra Wagenknecht und anderen Figuren des Querfrontels bezichtigt werden...
 


Donnerstag, 23. März 2017

Weltnetz.TV hat jetzt eine eigene Seite auf Wikipedia & Vergeblicher Löschversuch einer NachDenkSeiten-kritischen Passage

Ich habe heute auf Wikipedia folgende Seite über weltnetzTV erstellt - schliesslich soll ihr strahlendes Gegenöffentlichkeits-Licht nicht unter den Scheffel gestellt werden:



Nun zu einem anderen Fall:
Vorgestern war von interessierten Kreisen (auf der Seite über die NachDenkSeiten) versucht worden, kritische und für die NachDenkSeiten ungünstige Passagen zu löschen. Vergeblich. Die Löschung war wieder rückgängig gemacht worden...



Folgenden Text wollten interessierte Kreise gelöscht haben:
 
"Der Mitbegründer der NachDenkSeiten Wolfgang Lieb bemängelte im Oktober 2015, dass Müller „die Welt moralisch in Freund und Feind“ teile und als „Ursache nahezu allen Übels auf der Welt ‚einflussreiche Kräfte‘ (oft in den USA) oder undurchsichtige ‚finanzkräftige Gruppen‘ oder pauschal ‚die Eliten‘“ sehe. Statt zum Nachdenken rufe Müller in den NachDenkSeiten nur noch zum „‚Kampf‘ gegen ‚die Herrschenden‘ und ‚die Medien‘“ auf.[15] Martin Reeh von der Tageszeitung schrieb anlässlich Liebs Abschied von der Webseite, dass sich die NachDenkSeiten und Müller seit dem Ukraine-Krieg zweifelhaften Personen und Verschwörungstheorien angenähert haben. Müller lasse sich zum Beispiel von Ken Jebsen interviewen. Den Anschlag auf Charlie Hebdo erkläre Müller durch Bezugnahme auf Andreas von Bülow, der an eine Verschwörung der Geheimdienste glaubt. Auf den NachDenkSeiten dürfe beispielsweise auch Daniele Ganser ohne kritische Nachfragen seine Ansichten verbreiten, dass es ein „NATO-Netzwerk in den Medien“ gebe und der Westen allein schuld sei am Ukraine-Krieg. Müller selbst glaube an eine von oben gesteuerte „Meinungsmache“ der Medien und sei vom Vorwurf „Lügenpresse“ nicht weit entfernt.[4] Steven Geyer von der Frankfurter Rundschau zählte die NachDenkSeiten im November 2015 zu den Machern einer neuen Gegenöffentlichkeit, die gegen eine vermeintliche Gleichschaltung der deutschen Medien anschreiben und hinter allen schlechten Entwicklungen die CIA und NATO vermuten und dabei keine Berührungsängste mit rechten Personen und Positionen und Verschwörungstheorien haben.[15]"

Mittwoch, 22. März 2017

Die Linke in Hannover...

"DIE LINKE in Hannover ist unter der Führung des Querfrontlers und Stalinisten Diether Dehm mittlerweile intellektuell total ausgeblutet und stimmt im Rat meist mit der AfD." (Oliver Förste)
 
(Artikel im Tagesspiegel vom 29.12.2014)
Foto: Davis
 
Diether  Dehm ist Mitbegründer der Querfront-Seite weltnetz.TV. Weitere Mitbegründer von weltnetz.TV sind:
- Albrecht Müller (NachDenkSeiten)
- Konstantin Wecker (Hinter den Schlagzeilen)
- Daniela Dahn u.a.
Weltnetz.TV ist ein Projekt der WNZ-TV-Betriebsgesellschaft für Gegenöffentlichkeit mbH, deren Geschäftsführung Diether Dehms Tochter angehört...

weltnetz.TV bedient auch das neurechte
Hetz-Blog Propagandaschau und Team KenFM...


Am 19. März 2015 wurde eine Kooperation zwischen dem weltnetz.TV und Albrecht Müller (NachDenkSeiten) verkündet...


Trauert alten Zeiten nach: AlbrechtMüller


"weltnetz.tv und Albrecht Müller, Herausgeber der NachDenkSeiten, haben nun mit so einer Kooperation begonnen. TINA soll gemeinsam noch mehr entgegengesetzt werden, als was wir einzeln vermocht hätten. Und wir werden weiter machen, mit weiteren Kooperationspartnern zusammenarbeiten. Wir brauchen zwei, drei, viele Medienalternativen, die sich zusammentun um den Goliath der Desinformation und Lüge das Fürchten zu lehren!"  (weltnetz.TV)

 

Dienstag, 21. März 2017

"Ich bin raus, Nachdenkseiten. Bye bye."

"Ich verstehe nicht wie man diesen Artikel als umfassende Dokumentation bezeichnen kann? Hier ist nichtmal der Anschein einer objektiven Berichterstattung auszumachen. NATO Böse, Russland Gut! Allein die Formulierung, wenn der Autor von der Verschwörung von BILD und Atlantikern spricht die einen russlandfeindlichen Präsidenten “installieren“ wollten. Diese Verschwörungstheorien mit ihrer monokausalen Logik sind so ein Quatsch.
Und eventuelle Fehltritte Russlands werden im Artikel gleich in vorauseilendem Gehorsam verteidigt.

Ich bin raus, Nachdenkseiten. Bye bye."  (Alexander Rubner über die von den NachDenkSeiten präsentierte "Dokumentation" mit dem Titel "Die "Annexion der Krim", oder: Die Verteufelung Russlands")
 

 


"MOSCOW, March 16. /TASS/. The Kremlin did not receive any letter of former Ukrainian President Viktor Yanukovich with the request to deploy Russian forces to Ukraine, Russian presidential spokesman Dmitry Peskov said.
"No letter was officially submitted to the Russian presidential administration, no such letter was registered in the administration," Peskov said."  (TASS)

Ob der Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser beim Mittelstandsforum der AfD darüber berichten wird...?

Freitag, 17. März 2017

Neuster Akt in der grotesken Posse um "Allianz" NachDenkSeiten/KenFM: Ken Jebsen dementiert sich selbst

"...Müller wiederum ist "Partner" von Ken Jebsen, der sogar von einem Texte-Austausch und "von einer Art Allianz" spricht..."  (Boris Reitschuster in seinem Buch "Putins verdeckter Krieg")


Gestern Abend tat ich mir die neuste Folge Me, Myself and Media an. Geopolitik, Putin, Erdogan, Nato. Aber bei Minute 44 wird es lokaler. Ken Jebsen zitiert Jens Berger (NachDenkSeiten-Chefredaktor):  "Glaubt man der Wikipedia-Seite über Albrecht Müller, gibt es zu den NachDenkSeiten offenbar nichts Wichtigeres zu berichten, als dass der umstrittene ehemalige Focus-Mitarbeiter Boris Reitschuster eine „Allianz“ zwischen den NachDenkSeiten und Ken Jebsens KenFM vermutet."

"Glaubt man der Wikipedia-Seite über Albrecht Müller, gibt es zu den NachDenkSeiten offenbar nichts Wichtigeres zu berichten, als dass der umstrittene ehemalige Focus-Mitarbeiter Boris Reitschuster eine „Allianz“ zwischen den NachDenkSeiten und Ken Jebsens KenFM vermutet."


Ken Jebsen sagt nach dem Lesen des NachDenkSeiten-Zitates in Bezug auf Boris Reitschuster:  "Also wenn er [Boris Reitschuster] es vermutet, weiss er es nicht und selbst wenn es eine solche Allianz gäbe - es gibt sie gar nicht - was ist daran so schlecht?"
 
Ken Jebsen geht mit keinem Wort darauf ein, wen Boris Reitschuster in seinem Buch als Quelle angibt - nämlich Ken Jebsen selbst. Ken Jebsen hatte in seinem Video vom 15. November 2015 selbst damit geprahlt, dass er und Albrecht Müller "Partner" wären. Zudem sagte Ken Jebsen ab Minute 15:50 wörtlich: "Wir sind also so eine Art Allianz."
Ken Jebsen liest also vor, was Jens Berger geschrieben hatte und tut dann so, als habe sich Boris Reitschuster "eine Art Allianz" zwischen NachDenkSeiten und KenFM selbst aus den Fingern gesogen. Und dann sagt Ken Jebsen: "...eine solche Allianz - es gibt sie gar nicht". Kein Wort davon, dass er es vor rund 15 Monaten selbst behauptet hatte, keine Erklärung, nichts. Boris Reitschuster wird auf feige Art und Weise als Lügner hingestellt.

Jens Berger: "Uns ist jedenfalls nichts von
einer "Allianz" bekannt."
 
Als Ken Jebsen die Worte "selbst wenn es eine solche Allianz gäbe - es gibt sie gar nicht - was ist daran so schlecht?" sagte, war mir, als ob er diese Frage direkt an Jens Berger und Albrecht Müller gerichtet hätte. Als wollte er ihnen sagen: "Weshalb tut Ihr das? Weshalb zwingt Ihr mich, dieses Statement abzugeben, wo doch Jeder nachprüfen kann, dass ich selbst von der Allianz gesprochen hatte. Was ist so schlimm daran? Weshalb hattet Ihr 15 Monate lang nichts dazu gesagt? Und erst jetzt, da unsere Zusammenarbeit in der Wikipedia erwähnt wurde, verleugnet Ihr mich."


Nachtrag vom 18. März 2017
 
Kurzanalyse zu KenFM:  "Es gibt dort keine Stringenz des Arguments. Da ist alles nur auftrumpfende Siegesgewissheit, Ressentimentpflege, dumme Phrase, Gewitztheit, Jargon, Verschwörungstheorie und Hass auf Israel. Es entzieht sich dem Argumentieren, und das ist etwas besonders Beängstigendes."  (Thomas Ebermann)
"Noch kürzer wäre nur "Politstaubsaugervertreter"."  (Quelle)

Trailer zum Film von Jutta Ditfurth & Thomas Ebermann "Moderner
Antisemitismus, Querfront und völkische Bewegung"
 

Donnerstag, 16. März 2017

"der inszenierte Krach zwischen Rutte und Erdogan" - Gingen die NachDenkSeiten dem Postillon auf den Leim?

"Es war alles nur gespielt! Wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und sein niederländischer Amtskollege Mark Rutte heute mitteilten, handelte es sich bei der diplomatischen Krise der vergangenen Wochen zwischen der Türkei und den Niederlanden lediglich um eine ausgefeilte Inszenierung, um dem Rechtspopulisten Geert Wilders die Wahl zu versauen."  (Der Postillon)



Was der Postillon als Satire brachte, wurde beim NachDenkSeiten-Chefredaktor Jens Berger allen Ernstes zu einer real existierenden Inszenierung. Einen Satire-Hinweis sucht man bei Jens Bergers Verschwörungstheorie jedenfalls vergebens:
"Dass der inszenierte Krach zwischen Rutte und Erdogan eine Win-Win-Situation für die beiden Wahlkämpfer ist, war klar. Auch die deutschen Unionsparteien nutzten ja den Theaterdonner als Trittbrettfahrer..."

Was wohl KenFM aus der Geschichte macht? Ein Interview mit Daniele Ganser oder Top-Ex-Spion Rainer Rupp vielleicht? A propos KenFM: seit nun schon 10 Tagen haben die NachDenkSeiten keine Werbung mehr für Ken Jebsens KenFM gemacht. Vorher verging kaum ein Tag, an dem die NachDenkSeiten nicht Werbung für Videos, Vorträge oder Diskussionen von KenFM gemacht hatten. Die letzte Erwähnung von KenFM war am 9. März 2017. Es war Jens Bergers heftiges Dementi, dass zwischen den NachDenkSeiten und KenFM irgend eine Form von "Allianz" bestehen würde...



Tja, Ken, wer solche Freunde hat...

Dienstag, 14. März 2017

Montag, 13. März 2017

Mittelstandsforum der AfD e.V.: "Ganser kommt"

Ganser kommt. Auf Einladung des Mittelstandsforums der AfD e.V., Landesverband NRW. Der Veranstaltungsort werde erst nach erfolgter Anmeldung mitgeteilt.

Dinieren mit den "Eliten"...
 
Das VIP-Essen mit Dr. Daniele Ganser inkl. 3-Gänge-Menü und Getränke im Anschluss an die Veranstaltung kostet 120 €.
 
"Wir bekennen uns zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und zur sozialen Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards auf christlich-ethischer Grundlage. Eine solche möglichst wenig regulierte Marktwirtschaft ist aus unserer Sicht am besten geeignet, Wohlstand für alle Bürger in Deutschland zu schaffen und dauerhaft zu sichern, gemäß dem bewährten Leitspruch: „Kein Wohlstand ohne starken Mittelstand.“ Eigenverantwortung, Vertragsfreiheit, Privateigentum, Bürokratieabbau und der Marktpreis als wesentlicher Steuerungsmechanismus sowie die Sicherstellung des Wettbewerbs sind unverzichtbare Elemente..."  (Mittelstandsforum der AfD e.V.,  Landesverband NRW)
 


 
Und auch beim Mittelstandsforum der AfD e.V. ruft Daniele Ganser seinen Zuhörern am 8. Mai 2017 wohl wieder zu: "Lest alternative Medien wie RT Deutsch, NachDenkSeiten und KenFM!"

Diesmal wird das von Daniele Ganser verlinkte und von ihm als "unabhängigen Blog" geadelte, neurechte Hetz-Blog Propagandaschau nichts von "Medienhure" schreiben...
 

Samstag, 11. März 2017

"Zwischen den Nachdenkseiten und Ken Jebsens Internetplattform KenFM besteht nach Aussage Jebsens eine „Allianz“..." (Wikipedia)

"Mit den NachDenkSeiten Albrecht Müllers besteht eine Medienpartnerschaft."  (Wikipedia, im Artikel über KenFM, 12.März 2017, 11:45 Uhr) 

"Zwischen den Nachdenkseiten und Ken Jebsens Internetplattform KenFM besteht nach Aussage Jebsens eine „Allianz“, in der beispielsweise Texte ausgetauscht würden."  (Wikipedia, 11. März 2017, 7:30 Uhr)
 
Dieser Satz ist beim NachDenkSeiten-Artikel neu hinzu gekommen, was Jens Berger (NachDenkSeiten-Redaktor) sehr ärgert. Wikipedia gibt als Quelle das neue Buch "Putins verdeckter Krieg: Wie Moskau den Westen destabilisiert" von Boris Reitschuster an. Am Satz "Zwischen den Nachdenkseiten und Ken Jebsens Internetplattform KenFM besteht nach Aussage Jebsens eine „Allianz“..." ist nichts auszusetzen, weil dies Ken Jebsen in einem nachprüfbaren Video vom 15.11.2015 tatsächlich gesagt hatte. Er hatte sogar - in Bezug auf seine Zusammenarbeit mit Albrecht Müller - das Wort "Partner" in den Mund genommen. Boris Reitschuster gibt also nur wieder, was Ken Jebsen öffentlich behauptet hat.

"Am Ende setzt sich jedoch die Lüge von Reitschuster durch..." (Jens Berger)
 
Nun bezichtigt Jens Berger Boris Reitschuster öffentlich der Lüge. Es bestehe keine "Allianz" (siehe unteren Screenshot). Interessanterweise geht Jens Berger auf Ken Jebsens "Partner"-Aussage gar nicht ein. Interessant ist auch, dass die NachDenkSeiten rund 15 Monate lang keine Stellungnahme zu Ken Jebsens "Allianz"- und "Partner"-Aussage abgegeben haben. Erst jetzt, da es Ken Jebsens Aussage in die Wikipedia geschafft hat, läuft Jens Berger Sturm dagegen. Jens Berger attackiert aber nicht den Mann, der die Aussage gemacht hatte: Ken Jebsen. Nein, Jens Berger attackiert nur den Boten: Boris Reitschuster. Und scheinheilig antwortet er einem Kommentatoren auf die Frage, was an den Aussagen von Ken Jebsen denn falsch sei, man solle doch Ken Jebsen erst einmal fragen, was er damit gemeint habe...



Ja, warum hat Jens Berger nicht zuerst seinen Mitstreiter Ken Jebsen gefragt, bevor er auf den NachDenkSeiten und auf Facebook dieses erbärmliche Theater aufführt? Wenn jemand den Schaden hat, ist es sicher nicht Boris Reitschuster, sondern die NachDenkSeiten selbst - und Ken Jebsen. Der steht nämlich nun, dank Jens Berger, als Lügner und Quassler da.
 
Nachdenkseiten Watch stellte fest, wie "kreativ" Jens Berger mit Argumenten umgeht:  "Und natürlich sind für ihn heute reine Primärquellen nicht ausreichend, nachdem er sich in seinem absurden Artikel noch darüber mokiert hat, dass auf wikipedia Primärquellen verpönt seien.
Aber was schert mich mein Geschwätz von gestern."
 
Es ist meines Erachtens eine Charakterfrage, wie man mit Argumenten und mit Mitstreitern umgeht. Auch der folgende Screenshot spricht Bände - über den Journalisten Jens Berger selbst:

"Das Schöne ist, dass man Typen wie diesen Berichterstatter [Wikipedia]
auch offen "Arschloch" nennen kann..."

Eine ganz schmutzige Rolle in dieser Posse spielt meines Erachtens auch Albrecht Müller. Ken Jebsen hatte sich hauptsächlich auf Albrecht Müller bezogen, weniger auf Jens Berger (den Ken Jebsen im Video ab Minute 17:35 lobt). Albrecht Müller hat sich noch mit keinem Wort zur Kontroverse um die Allianz-Partnerschaft gemeldet.
War Ken Jebsen für Albrecht Müller nur ein "nützlicher Idiot", um zusätzliche Klickzahlen und Spender für die NachDenkSeiten zu generieren?


Merke, Ken Jebsen:  Wer solche Mitstreiter wie Jens Berger und die NachDenkSeiten hat, braucht wahrlich keine Feinde mehr...

Freitag, 10. März 2017

Willkommen in Absurdistan - oder wie sich die NachDenkSeiten selbst immer mehr ins Abseits schiessen

"Glaubt man der Wikipedia-Seite über Albrecht Müller gibt es zu den NachDenkSeiten offenbar nichts wichtigeres zu berichten, als dass der umstrittene ehemalige Focus-Mitarbeiter Boris Reitschuster eine „Allianz“ zwischen den NachDenkSeiten und Ken Jebsens KenFM vermutet. [...] Noch skurriler wird es, wenn man dieser Spekulation – die übrigens inhaltlich nicht korrekt ist – auf den Grund geht. Die von Wikipedia aufgeführte Quelle ist ein Buch von Reitschuster. Dort steht wortwörtlich, dass die „Nachdenkseiten von Alfred Müller […] zur Hetze gegen Journalisten aufrufen […] und „Parnter“ von Ken Jebsen [sind]“. Man stützt sich hier also auf eine Quelle, die es noch nicht einmal schafft, den Vornamen von Albrecht Müller korrekt wiederzugeben und der offenbar noch nicht einmal den „Qualitätsansprüchen“ des Focus gerecht wird – was man als Journalist auch erst einmal schaffen muss."  (Jens Berger, NachDenkSeiten, 9. März 2017)


Wie es Jens Berger genüsslich und voller Spott und Hohn auskostet, weil Boris Reitschuster den Vornamen von Albrecht Müller verwechselt hatte. Pikanterweise hatte Jens Berger in genau diesem Artikel den Namen eines Wikipedia-Schreibers auch verwechselt. Jens Berger schrieb "Berichterstatter" statt "Berichtbestatter". Das wurde dann flugs mit "die verflixte Autokorrektur" entschuldigt und schnell korrigiert.  Das muss man als Journalist *hüstel* auch erst einmal schaffen...

"die verflixte Autokorrektur"


Aber zu etwas Wichtigerem:
1. Weshalb streitet Jens Berger ab, dass Ken Jebsen Albrecht Müller als "Partner" bezeichnet hatte? Ken Jebsen hatte dies in seinem Vortrag vom 15.11.2015 klar und deutlich gesagt. Boris Reitschuster wird von Jens Berger also zu Unrecht der Unwahrheit bezichtigt.
 
2. Weshalb streitet Jens Berger ab, dass Ken Jebsen gesagt hatte, dass er mit Albrecht Müller eine "Allianz" bildet? Ken Jebsen hatte dies in seinem Vortrag vom 15.11.2015 klar und deutlich gesagt. Boris Reitschuster wird von Jens Berger also zu Unrecht der Unwahrheit bezichtigt. Als Putin-Kritiker gehört Boris Reitschuster bei den NachDenkSeiten natürlich zu den zu bekämpfenden Journalisten.

3. Weshalb streitet Jens Berger ab, dass Albrecht Müller zur "Hetze gegen Journalisten" aufruft? Man kann bei den NachDenkSeiten Satz für Satz nachlesen, wie Albrecht Müller immer wieder gegen namentlich genannte Journalisten und Medien hetzt. Er rief seine Leser sogar dazu auf, die Glaubwürdigkeit mehrerer Journalisten (mit Namensliste) "im Mark" zu erschüttern. Wenn das keine Hetze ist!  Meines Erachtens könnte man dies sogar als Rufmord bezeichnen.

Jimpy versucht es nun bei der "Gegenöffentlichkeit"...


Zu dumm für Jens Berger und Seinesgleichen vom Stamm der  "alternativen Medien" aka "Gegenöffentlichkeit", wenn man nicht mehr ernst genommen werden kann...
 
Seit Neustem steht in der Wikipedia zu den NachenkSeiten:  "Zwischen den Nachdenkseiten und Ken Jebsens Internetplattform KenFM besteht nach Aussage Jebsens eine „Allianz“, in der beispielsweise Texte ausgetauscht würden."

Donnerstag, 9. März 2017

Empfehlung: Text von Heinz Gess über die "völkische Linke", Antisemitismus, Querfront, Dehm, Wagenknecht, NachDenkSeiten, Compact usw.

"In der Tat, es lässt sich ja wenig Gutes über Trump sagen. Er ist ein Demagoge von der Art, wie sich in Deutschland auch manch einer findet, nicht nur in der AfD (siehe Höcke u.a.), sondern auch in der Linkspartei... [...] Ich denke hier an die deutsch-völkische Linke um S. Wagenknecht, Höger, Dehm oder an den grün-alternativen Flügel um Drewermann, Palmer, Claudia Roth oder Ströbele..."  (zweiter Satz als Fussnote zum ersten Satz)
 
"...eine Linke, die sich an A. de Benoist orientiert, von der Denkform her zu einer Art SA im Linksjargon oder ein demagogisches Machwerk von der Art der Goebbelschen faschistischen Propaganda im Linksjargon werden könnte..."
 
"Auf den "NachDenkSeiten" der Querfront stand geschrieben, es sei den Linken dringend geraten, die Antideutschen im "Neuen Deutschland" aus der Partei zu werfen. [...] So sah bereits schon der DDR-Sozialismus aus , den ich nie wieder sehen möchte."   (Heinz Gess)


Hier geht es zum ganzen Text von Heinz Gess

Es kommt nicht von ungefähr, dass Sahra Wagenknecht für das Querfront-Medium weltnetzTV (gegründet von Diether Dehm, Albrecht Müller, Konstantin Wecker u.a.) warb.



Es kommt auch nicht von ungefähr, dass Diether Dehm mit "Israelfreund" Ken Jebsen verbandelt ist und dass die NachDenkSeiten eine Allianzpartnerschaft mit Ken Jebsens KenFM eingegangen sind...





Heinz Gess (* 7. Januar 1945 in Marl) ist ein deutscher Soziologe und Herausgeber der sozialwissenschaftlichen Online-Zeitschrift Kritiknetz – Zeitschrift für kritische Theorie der Gesellschaft."  (Wikipedia)

Mittwoch, 8. März 2017

Der "Lücken-Doktor" oder Je nachdem stellt sich der Forscher Daniele Ganser blöd oder naiv

"Gäste mit einer systemkritischen Haltung wie ich werden laut Schrang gezielt in Talkshows eingeladen, um dort diffamiert zu werden. Ich kenne Herrn Schrang nicht und hab seine Bücher nicht gelesen. Aber als ich diesen Artikel las erkannte ich, dass ich viel von dem was er darin beschreibt selbst erlebt habe..."  (Dr. Daniele Ganser)
 
 
Man hätte denken können, der forschende Doktor sei so schlau und gebe seinen Kritikern nach der denkwürdigen Arena-Sendung nicht noch zusätzliche Argumente für seine Nähe und seine Verbindungen zu rechten Truther, Esoterikern, Reichsbürger oder Antisemiten. Aber nein, Dr. Daniele Ganser setzt sich nach der Arena-Sendung hin und postet auf Facebook Lob über Lob für den "Israelfreund" Ken Jebsen, für die meines Erachtens schon recht tief im Querfrontsumpf eingesackten NachDenkSeiten (Allianzpartner von KenFM und weltnetzTV), für David Bilger vom Neuzeit Magazin und für Heiko Schrang, den er nicht gekannt haben will.

Auch Heiko Schrang und Daniele Ganser am
3. QuerDenken-Kongress 2016
(Zum Vergrössern draufklicken)


Hätte der Forscher Ganser die Namen David Bilger und Heiko Schrang doch einfach in seine Suchmaschine eigegeben, dann hätte er in Sekundenschnelle erfahren, mit was für Figuren er es zu tun haben würde...
 
Tipp: Beide Namen bei Psiram eingeben  [Warnung: Bitte nicht erschrecken!]
 
Beide Figuren - David Bilger und Heiko Schrang - haben enge Verbindungen zu Prof. Dr. Michael Vogt vom QuerDenken-TV, bei dem Daniele Ganser im Oktober 2016 (oder früher) an einer Podiumsdiskussion teilgenommen hatte. Weitere Teilnehmer an dieser Diskussion über "Die Manipulation der Massenmedien" waren Rico Albrecht, Wojna von der Querfront-Band Die Bandbreite und Thomas Cassan.



Schon 2013 liess sich Daniele Ganser von Michael Vogt interviewen. Thema: "Alpenparlament: Wenn der Staat zum Killer wird".  Psiram weiss auch zu Michael Vogt und "Alpenparlament" Einiges zu berichten...

Daniele Ganser hatte 2014 bereits am 1. QuerDenken-Kongress teilgenommen. Und dann am 3. QuerDenken-Kongress Ende November 2016, an dem auch Heiko Schrang aufschlug.

Im August 2016 (oder früher) hatte sich Daniele Ganser von Michael Vogt zum Thema "Die dunkle Seite des Westens – NATO kriminell" interviewen lassen.
 
Am 5. November 2016, also noch drei Wochen vor dem 3. QuerDenken-Kongress in Köln, nahm Daniele Ganser an einer NuoViso-Diskussion teil, an der nebst Michael Vogt auch Robert Stein und Frank Höfer redeten. Thema: "Illegale Kriege"

Das forschende Diffamierungs- und Kontaktschuld-Opfer Daniele Ganser will also allen Ernstes den Mitstreiter von Michael Vogt nicht gekannt haben...?


Leseempfehlung:  "Kritik an Daniele Gansers Vortrag" (zu 9/11)

Montag, 6. März 2017

Weil Daniele Ganser Ken Jebsens KenFM so oft lobt, nochmals: Ken Jebsen hat sich "entschuldigt" oder Familientreffen der "Israelfreunde"

"Er hat die Kritik angenommen, sich entschuldigt (u.a. in einem Video mit dem Titel "Ken Jebsen zum Antisemitismusvorwurf", und hat das Video gelöscht. Er sei wütend gewesen, weil seine Karriere gerade durch einen konstruierten Antisemitismusvorwurf zerstört worden sei, erklärte er seine Entgleisung. Er habe provozieren wollen, weil alle sich weggeduckt hätten um nicht mit ihm assoziiert zu werden und selbst etwas abzukriegen.  Es sagte,  er würde so etwas nicht wieder sagen."  (Norbert Häring über Ken Jebsen, im Nachtrag)
 
 
Am 2. Dezember 2016 hatte Norbert Häring eine wohlwollende Buchbesprechung zum Buch "Der Fall Ken Jebsen" veröffentlicht. Nachdem ich Norbert Häring via Twitter gefragt hatte, ob er sich denn Ken Jebsens "Zionistischer Rassismus" nicht angehört habe, sah sich Norbert Häring zu einem längeren Nachtrag genötigt. Ken Jebsen habe sich in einem Interview mit Pedram Shahyar entschuldigt, er sei halt wütend gewesen und habe provozieren wollen.
 
 
Einige Daten:
 
2012:  Ken Jebsen veröffentlicht sein Video "Zionistischer Rassismus". Dauer: ca. 57 Minuten (Vorsicht: Nur für starke Nerven)
Man beachte: Dieses Video veröffentlichte Ken Jebsen nach dem Rauswurf beim rbb...
 
ca. Dezember 2013:  Ken Jebsen bei Jürgen Elsässers COMPACTLive: "Deutschland als besetztes Land - Snowden, NSA und Merkel"



Ken Jebsen bei COMPACTLive


ca. April 2014:  Ken Jebsen bei Jürgen Elsässers COMPACTLive: "Die Lügen-Mechanik - Wie wir von den Medien manipuliert werden"
 
ca. Mai 2014:  Ken Jebsen im Interview mit Pedram Shahyar zum Antisemitismusvorwurf. Ken Jebsen, der gemäss eigenen Aussagen eine Schauspielausbildung absolviert hat, entschuldigt sich für sekundären Antisemitismus. Pedram Shahyar betont, "sachlich" stimme er mit den Aussagen von Ken Jebsen über Israel (im Video "Zionistischer Rassimsus") überein. Shahyar stört sich also nur an der Art und Weise, wie es Ken Jebsen im Video "Zionistischer Rassismus"gesagt hatte...
 
28. September 2014:  Die KenFM-Autorin Evelyn Hecht-Galinski erhält den Kölner Karlspreis 2015. Ken Jebsen hält die Laudatio. Werner Rügemer hält an dieser Preisverleihung einen Vortrag, in welchem er die Existenzberechtigung von Israel thematisiert:
"So bedeutet die Anerkennung des Existenzrechts Israels die Anerkennung eines zusätzlich gefährlichen Vasallenstaates, der als Kettenhund der westlichen Mächte noch eigene und unkontrollierbare Strategien verfolgt." (Werner Rügemer, aus KenFM am Set)
Ken Jebsen greift nicht ein. Ken Jebsen protestiert nicht.

 


2. Oktober 2014:  Ken Jebsen fordert von HaGalil eine Gegendarstelltung: "Meine Zusammenarbeit mit dem RBB wurde nicht wegen antisemitischer Ausfälle oder Äusserungen beendet."


ca. November 2014:  Ken Jebsen geht rechtlich gegen die Band "Antilopen Gang" vor. Die Band hatte im Song "Beate Zschäpe hört U2" geschrieben:
 
"Jeder kennt einen der von Verschwörung schwadroniert
Und er weiß, wer die Medien und die Börsen kontrolliert,
Dem es leicht fällt, die Welt in Gut und Böse zu sortieren,
Und er kennt auch immer eine simple Lösung des Problems:
Zu Verschwörungstheorien gehören Vernichtungsfantasien.
Sie können sagen was sie wollen, sie sind schlicht Antisemiten,
All die Pseudo-Gesellschaftskritiker
Die Elsässer, die KenFM-Weltverbesserer:
Nichts als Hetzer in deutscher Tradition
Die den Holocaust nicht leugnen, sie deuten ihn um."
 
16. Dezember 2014:  Die Linksfraktion beschliesst, fortan keine von Ken Jebsen und Lars Mährholz organisierten „Friedenswinter“-Veranstaltungen finanziell zu unterstützen: Das Bündnis werde inzwischen von „Weltverschwörern, Montagsdemonstranten und Reichsbürgern“ dominiert. (Quelle: Wikipedia)

Januar 2015:  Die junge Welt erteilt Ken Jebsen Hausverbot für die Rosa-Luxemburg-Konferenz:
“Sehr geehrter Herr Jebsen, Ihre Anmeldung für die XX. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz ist hier eingegangen. Leider können wir sie aber nicht bestätigen.Nach internen Beratungen haben wir uns entschlossen, Ihnen für die Veranstaltung Hausverbot zu erteilen. Wir mißbilligen die Art und Weise, mit der Sie Veranstaltungen der Tageszeitung junge Welt nutzen, um Referenten, Autoren und andere Gäste des Verlages für Ihre Zwecke zu kontaktieren. Mit freundlichen Grüßen”
 
Februar 2015:  Ken Jebsen scheitert gegen die Antilopen Gang vor Gericht: Kein Songverbot
 
16. März 2015:  Ken Jebsen greift auf der Berliner Mahnwache Monty Schädel scharf an. Er sei ein „Querfrontler“ und „Feind“ sowie „gekauft von der NATO“. (Quelle: Wikipedia)

2. Mai 2015:  Werner Rügemer  hält auf Einladung von Albrecht Müller (NachDenkSeiten) eine Rede am Pleisweiler Gespräch 2015.


November 2015:  Ken Jebsen bezeichnet Albrecht Müller (NachDenkSeiten) im Video Me, Myself and Media #13  als "Partner", mit dem er zusammenarbeite und sagt wörtlich: "Wir sind also so eine Art Allianz."

2. November 2016:  In einem längeren Interview mit NachDenkSeiten- und Daniele Ganser-Mann Jens Wernicke bezeichnet Ken Jebsen Israel als rassistischen, dogmatischen und zionistischen Gottesstaat.
Aussedem behauptet Ken Jebsen alles Ernstes, dass immer mehr Juden Israel verlassen würden. Ken Jebsen wörtlich: "Immer mehr Juden verlassen diesen zionistischen Gottesstaat".
Zahlen für diese Behauptung liefert Ken Jebsen keine - der "kritische" NachDenkSeiten-Reporter Jens Wernicke hakt nicht nach.

November 2016:  Ken Jebsen interviewt Peter König. Peter König über die Zionisten:
"Man darf nicht vergessen, dass die Medien, die westlichen Medien, die wir ja zu konsumieren kriegen, die sind ähh neunzig Prozent äääh kontrolliert von sechs großen Mediengiganten und das sind alles anglosaxonische Zionistenorganisationen, die praktisch alles dasselbe sagen. [...] Ich würde sagen, oft sage ich das auch oder schreibe darüber, dass der Rothschild-Clan nichts anderes ist als eine Mafia. Und vielleicht sollte man da noch einfügen ich bin überzeugt -sie wissen das-, dass ähh, dass – im Prinzip diese Mafia, diese Zionistenmafia, die Amerika schon seit hundert oder mehr Jahren dominiert ist also, die Medien werden von Ihnen beherrscht…die arbeiten zusammen mit den Großbanken, mit der Pharmazeutik und mit der Kriegsindustrie"
Ken Jebsen greift nicht ein. Ken Jebsen protestiert nicht.




10. November 2016:  Das Oberlandesgericht Köln entscheidet: Die taz darf auch zukünftig schreiben: „Auch Ken Jebsen, nach antisemitischen Äußerungen beim Sender rbb rausgeflogen […]“.

2. Dezember 2016:  Norbert Häring veröffentlicht seine Buchbesprechung über "Der Fall Ken Jebsen" von Mathias Bröckers.

3. Dezember 2016:  Norbert Häring sieht sich wegen des KenFM-Videos "Rassistischer Zionismus" zu einem Nachtrag gezwungen.

http://www.hagalil.com/2014/09/hecht-galinski/
http://querfrontseiten.blogspot.ch/2015/11/free21-und-ihre-autoren.html


[Hinweis: Diesen Artikel hatte ich bereits am 6. Dezember 2016 veröffentlicht]