Freitag, 27. Januar 2017

Die jetzt "Kontaktschuld" schreien...

Man glaubt es kaum, aber genau die Figuren, welche mittels Pranger-Liste dazu aufrufen, die Glaubwürdigkeit bestimmter Journalisten "im Mark" zu erschüttern, welche an der offiziellen Version der Terroranschläge in Paris und Berlin öffentlich zweifeln, welche von "gleichgeschalteter" Presse und manipulierenden Journalisten faseln, welche mit Israelhassern, Demagogen und Verschwörungstheoretikern Allianz-Partnerschaften eingehen, welche mit Truther zusammenarbeiten und behaupten, Deutschland sei eine Kolonie und nicht souverän, welche Correctiv.org vorwerfen, nicht glaubwürdig zu sein, genau diese Figuren schreien "Denunziation" und "Kontaktschuld", wenn man ihre Verbindungen und Netzwerke offenlegt...




Der Kai Homilius-Autor und NachDenkSeiten-Mitarbeiter Paul Schreyer will sich vor drei Jahren von Jürgen Elsässer (den er als "kundiger Autor" gewisser Themen immer noch schätzt) distanziert haben. Ach nein, hat er ja gar nicht. Er habe sich nur "seither von Compact fern gehalten"...
 
 

Wikipedia über den Kai Homilius-Verlag:

"Der Verlag wurde 1994 in Berlin von Kai Homilius begründet. Überregional bekannt wurde er durch seine Regionalliteratur, die sich vorwiegend mit Reisezielen im Osten Deutschlands beschäftigt.

[...] Seit 2008 erscheinen monatlich Taschenbücher in der von Jürgen Elsässer herausgegebenen Reihe Compact.[2] [...] Die Einladung von Heinz Geyer auf die Leipziger Buchmesse im Jahr 2008 sorgte für Empörung und Unverständnis.[3] Im Homilius-Verlag erscheinen auch Bücher mit verschwörungstheoretischen Inhalten oder ähnlichen Themenbereichen. Homilius gründete mit Elsässer und Andreas Abu Bakr Rieger Ende 2010 auch die Compact-Magazin GmbH, die die Monatszeitschrift Compact herausbringt; Rieger, Elsässer und Homilius hielten je ein Drittel der Anteile.[4] Inzwischen schied Rieger als Gesellschafter aus. Während die Compact vor allem rechtspopulistische Positionen vertritt, veröffentlichten im Kai Homilius Verlag auch mehrere Autoren der marxistischen Zeitung junge Welt. Dies wurde in der Zeitung auch intern als Schulterschluss mit Rechtsextremen kritisiert, ein Artikel bezeichnete es als keinen Zufall, dass sich im Programm Buchtitel wie Unser Tausendjähriges Reich oder Kriegertaten. Große Feldherren der Weltgeschichte – von Alexander bis Rommel befänden.[5]

Der Kai Homilius Verlag war auch Domain-Inhaber der Ende 2012, im Kontext der „Souveränitätskonferenz“ des Querfront-Magazins Compact eingestellten volks-initiative.info.  (Wikipedia)

 
Weitere Autoren beim Kai Homilius-Verlag:
- Wolfgang Eggert
- Anneliese Fikentscher (NRhZ-Online, Kölner Klagemauer)
- Karin Leukefeld (häufiger Gast bei KenFM)
- Christoph R. Hörstel
- Hans Modrow
- Rainer Rupp (Sputnik, häufiger Gast bei KenFM)
- Andreas von Bülow (auf ihn bezog sich Albrecht Müller bei seinen Zweifeln an der "offiziellen Version" des Terroranschlags von Paris)
usw.





Kommentare:

  1. "Blogger Hüssy arbeitete dabei sehr effizient und hochprofessionell." (Paul Schreyer)
    https://paulschreyer.wordpress.com/2017/01/26/in-eigener-sache-paul-schreyer-ken-jebsen-juergen-elsaesser-compact-und-die-querfront/

    Wie Norbert Häring übertreibt auch Paul Schreyer masslos...

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  2. "Denunzierende Tweets"
    Bildblog-Autor Moritz Tschermak eiert übelst. Vor, zurück und wieder vor - vielleicht sich mal selbst 'ne Meinung bilden? Mal selber recherchieren?
    "Wenige Stunden nach Veröffentlichung dieses Textes meldete sich Moritz Tschermak von Bildblog nun doch noch bei mir und entschuldigte sich. Er habe sich von den denunzierenden Tweets (es gab mehrere) „wohl zu schnell beeindrucken lassen“. Und weiter: „Insofern finde ich, dass Ihr Artikel mit dem Hinweis auf die ‚Kontaktschuld‘ sehr angebracht ist. Ich habe jedenfalls beim Lesen des Textes was gelernt.“ Immerhin, soviel Einsicht ist selten. Auf der Bildblog-Webseite ergänzte Tschermak nun seinen Nachtrag, das man mich „kritisch sehen muss“ um eine Entschuldigung und einen Link auf den vorliegenden Artikel. Man habe mich nicht denunzieren oder verleumden wollen."
    (Nachtrag bei Schreyers Artikel)

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  3. und Paul Schreyer hat "mehr zu bieten" als seine guten Kontakte zu Elsässer, die auch nicht nichtig sind, nur weil sie drei Jahre zurücWliegen. Was ist das für eine Logik?
    Und alle fallen auf diesen Strohhalm, nach dem Schreyer greift, rein!

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    1. Ob Moritz Tschermak jemals den Abschiedstext von Wolfgang Lieb gelesen hat...?

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  4. Paul Schreyer hat es jetzt auch noch in die Propagandaschau geschafft...
    https://propagandaschau.wordpress.com/2017/01/27/kontaktschuld-paul-schreyer-ueber-das-phaenomen-der-denunziation/

    Von diesem widerlichen Hetz-Blog Propagandaschau haben sich die NachDenkSeiten noch nie distanziert. Aus Gründen...

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    1. Es gibt sogar mehrere kritiklose Verlinkungen von den NachDenkSeiten auf die widerliche Propagandaschau...

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    2. Schreyer war schon ein paar Mal auf dem Kreml-outlet propagandaschau. 2014 zB...
      Neu ist, dass sie dort jetzt dich herausgreifen! gibt es schon Angriffe?

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    3. Nein. Es sind eh nur 15 Kommentare bisher.
      Meine Meinung: Die NachDenkSeiten arbeiten Hand in Hand mit der widerlichen Propagandaschau.

      #MarenMüller #Kottmair
      http://propagandaschau.blogspot.ch/2015/07/dok-dok-dko-ein-puppenspiel.html

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    4. propagandaschau arbeitet mit RT Deutsch http://propagandaschau.blogspot.de/2015/12/rt-deutsch-mal-wieder.html , und RT-Hauschild mit Berger.

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  5. Lustig auch, wer den Rechtfertigungsartikel von Paul Schreyer mit "Gefällt mir" angeklickt hat: Gert Ewen Ungar (Propagandaschau-Autor) und das stalkende Edelferchen aus Klein-Bloggersdorf...
    https://paulschreyer.wordpress.com/2017/01/26/in-eigener-sache-paul-schreyer-ken-jebsen-juergen-elsaesser-compact-und-die-querfront/

    Es passt zusammen, was zusammen gehört.

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  6. Attacke gegen Correctiv.org auch auf KenFM von RT Deutsch-Hauschild...
    https://kenfm.de/fake-news-facebook/

    Mit Lob für Jens Berger und Paul Schreyer.
    Von Gleichschaltung keine Spur...

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  7. Sputnik: "Der freie Journalist Paul Schreyer spricht in einer Stellungnahme von Kontaktschuld – er soll dadurch diskreditiert werden, dass er früher mit Jürgen Elsässer, Ken Jebsen und dem Kai-Homilius-Verlag zu tun hatte. Ähnlich steht es um den Schweizer Friedensforscher Daniele Ganser. Er sagt aber: Niemand schreibt mir vor, mit wem ich sprechen darf."
    https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20170130314329210-kontaktschuld-III-reich/

    Man scheint sich zu rechtfertigen genötigt.
    Gruss an die Sputnik-Journalistin Ilona Pfeffer, die mir seit einigen Tagen auf Twitter folgt...

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    1. Meines Erachtens grenzt der Vergleich von Daniele Ganser hart an Holocaust-Relativierung.

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