Freitag, 29. April 2016

Absolut vertraulich

"Ihre Informationen werden selbstverständlich absolut vertraulich behandelt..."  (Jens Berger, NachDenkSeiten, 29. April 2016)

Ausser man kritisiert die NachDenkSeiten...

Da erhält Albrecht Müller wohlmeinende Ratschläge von ihm Wohlgesonnenen und Gönnern - und Albrecht Müller bezeichnet dies dann als das "versuchte Mobbing einer Art von Gesinnungspolizei".
(Diese Freunde und Gönner der NachDenkSeiten hatten Albrecht Müller darauf aufmerksam gemacht, dass Willy Wimmer auch in rechtsnationalen, antisemitischen Kreisen verkehrt und dass die NachDenkSeiten deswegen in Verruf kommen könnten, weil Müller Willy Wimmer in den NachDenkSeiten wohlwollend grossen Raum gewährt. Willy Wimmer ist übrigens regelmässiger Autor beim Compact-Magazin von Jürgen Elsässer!)
 
Albrecht Müller veröffentlichte einige dieser besorgten E-Mails und versah sie mit höhnischen Kommentaren.
 
Es kommt aber noch dicker:
Albrecht Müller veröffentlichte aus einer E-Mail seines Freundes Birnbaum Name und Adresse eines in den USA lebenden Bürgers, weil dieser Albrecht Müller wegen dessen Hass auf die USA kritisiert hatte:
"Albrecht Mueller, the editor of NachDenkSeiten, is shortly coming out with his next book – Der Tod kommt aus Amerika (“Death Comes from America”). The title reflects his conviction that the United States is the source of all misery in the world."


 
 
Es ist nicht das erste Mal, dass Albrecht Müller private Schreiben von Kritikern als Pranger in den NachDenkSeiten veröffentlicht und mit höhnischen Anmerkungen versieht.
Ein anderes Beispiel für dieses Vorgehen war das Schreiben des Journalisten Peter Henkel. Peter Henkel kritisierte Albrecht Müller wegen dessen immer auffälliger werdenden, brandgefährlichen Verächtlichmachung der Medien. Dieses private, vertrauliche Schreiben verfasste Peter Henkel noch vor den "Lügenpresse"-schreienden Pegida-Demonstrationen...
 
 
Über den Charakter von Albrecht Müller und anderen NachDenkSeiten-Mitarbeitern muss meines Erachtens nicht mehr spekuliert werden.
Was mich aber vollends aus der Fassung bringt, ist die Tatsache, dass solche Figuren dann auch noch die Frechheit besitzen, das Wort "Anstand" zu instrumentalisieren...
 

Donnerstag, 28. April 2016

Antizionismus = Antisemitismus

Antizionismus = Antisemitismus - schlicht und einfach.
Begründung hier



Diether Dehm hat so seine eigene Antisemitismusdefinition:   "Antisemitismus ist Massenmord und muss dem Massenmord vorbehalten bleiben!”   (Diether Dehm, Ostermarsch Kassel 2009)
 
Diether Dehms neuste Antisemitismusdefinition lautet:  "Antisemitismusvorwurf ist nicht wahllos hinzuplappern, etwa bei Kritik an Netanjahus Terror. Aber wenn es wirklich Antisemitismus ist, dann ist er, nach Auschwitz und in Deutschland, als Propagierung von Massenmord härtestmöglich zu bekämpfen."  (Diether Dehm, 4. April 2015)
 
Diether Dehm bei der Querfront-Band "Die Bandbreite": "Und auch mit der Hamas muss man sich solidarisieren können" (ab Min 4:00)
 
 
"Israelkritik" via Spiegelfechter
 
 
Diether Dehm (Die Linke), Albrecht Müller (NachDenkSeiten) und Konstantin Wecker sind alle drei weltnetzTV-Mitbegründer. Und alle drei haben sie das antiisraelische Pamphlet von Diether Dehm unterschrieben, welches Israel unterstellt, dass es lüge und dass es die Macht habe "so viele Medien" zu beeinflussen. Und alle drei haben den Aufruf des neurechten Friedenswinters unterschrieben.

Montag, 25. April 2016

Aktion "Diether Dehm stoppen"

"...ob die Mossad-Dickwurz wieder was von "Nazi-Demo" postet?!"  (Diether Dehm)

Diether Dehm: Das Maul ganz weit offen

Diether Dehm (Die Linke, weltnetzTV) ist eng mit den NachDenkSeiten, Albrecht Müller (NachDenkSeiten und weltnetzTV) und Ken Jebsen (KenFM) befreundet...




Leseempfehlung:  "Das fiktive Interview (fett gedruckte Passagen sind Originalzitate)"
 

Sonntag, 24. April 2016

"Die Zinsknechtschaftsbrecher" oder Albrecht Müllers Allianzpartner ist ein Zinskritiker

"Unter Brechung der Zinsknechtschaft verstehen wir die Beseitigung der tyrannischen Geldgewalt der Börse in Staat und Wirtschaft, die das schaffende Volk ausbeutet, moralisch verseucht und zum nationalen Denken unfähig macht."  (Joseph Goebbels)

"Dabei wurde das angeblich nicht produktive, „raffende“ Kapital, dessen Zinsknechtschaft es zu brechen galt, mit dem Judentum assoziiert. Auf diesem Wege sollten die verbreiteten antikapitalistischen oder sozialistischen Sehnsüchte von Teilen der deutschen Bevölkerung auf den Antisemitismus der Nationalsozialisten umgeleitet werden."  (Wikipedia)


"Welchen Anteil am Elend hat der Zins?" - dies wird schon im Titel von KenFM Positionen #5 gefragt. Die Antwort, die mit diesem Titel suggeriert und in der fast dreistündigen Diskussion dann auch gegeben wird, ist klar: Der Zins ist für alles Böse auf der Welt verantwortlich. Die Bösen sind die Bänker und ihre Hintermänner, die in geheimen, bösen Zirkeln sitzen. Und dann werden Namen genannt...
 

via Twitter


Unter der Leitung von Ken Jebsen (Allianz-Partner von Albrecht Müller, NachDenkSeiten) haben diskutiert:
Christiane Reymann, Publizistin und Aktivistin, Die Linke, verheiratet mit Wolfgang Gehrcke ("Es gibt keinen linken Antisemitismus")
Hermann Ploppa, Autor von "Die Macher hinter den Kulissen"
Franz Hörmann, Professor für Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien
Christoph Pfluger, Autor von "Das nächste Geld" und Herausgeber des Schweizer "Zeitpunkt"-Magazins (vergleichbar mit Konstantin Weckers Eso-Blog "Hinter den Schlagzeilen")



"Letztlich hatte die Doktrin von der „Brechung der Zinsknechtschaft“ keine andere Funktion als die einer diesseitsbezogenen, materiell-trivialisierten ‚Heilslehre‘, die nur aufgrund ihrer Inhaltslosigkeit eine gewisse Bedeutung erlangen konnte."  (Christoph H. Werth)
 

Mittwoch, 20. April 2016

Die Verbindungen der NachDenkSeiten zu Jürgen Elsässer


"Die Sprache ist eine Falle. Was durch das Buch von Mathias Bröckers und Paul Schreyer zu beweisen wäre. Die beiden Journalisten werfen den deutschen Leitmedien vor, die Realität rund um den Ukraine-Konflikt durch ihre Schwarz-Weiß-Begriffe zu verzerren. Zum Beispiel durch den Begriff "pro­russische Separatisten", der suggeriert, dass es nur Gut und Böse gäbe. Dagegen wollen die Autoren mit ihrem Buch "Wir sind die Guten. Ansichten eines Putin­verstehers oder wie uns die Medien manipulieren" arbeiten. Bei näherer Lektüre lässt sich aber ein weiteres Vorhaben erkennen: die Verbreitung einer pro­putinschen Rhetorik, gepaart mit einem eisernen Antiamerikanismus(Inga Pylypchuk)
 

Thema "Inszenierter Terrorismus?"

Zuerst war es der COMPACT- und Kopp-Autor Willy Wimmer, der von der Querflöte Albrecht Müller (NachDenkSeiten) hofiert und als "segensreich" gepriesen worden war. Dann wurde eine Allianz-Partnerschaft mit dem libertären "Israelfreund" Ken Jebsen verkündet. Und nun haben die NachDenkSeiten also auch noch den Putinversteher und COMPACT- und Kai Homilius-Autor Paul Schreyer an Bord geholt. In den "Hinweisen des Tages" hinterlässt er seither an vielen Stellen seinen Kreml-Sprech, kritisiert die USA und die Nato, attackiert die "manipulativen Mainstreammedien", verteidigt Russland und die "Gegenöffentlichkeit".
 
Albrecht Müller bewarb am 5. April 2016 in den NachDenkSeiten einen Audio-Podcast von Paul Schreyer "Die öffentliche Reaktion auf Terroranschläge bleibt reflexhaft und ermöglicht es, dass Massenmorde an Zivilisten weiterhin politisch benutzt werden können – selbst dann, wenn sie unaufgeklärt sind. Vermeintliche Bekennerschreiben erscheinen fraglich. Derweil sind einige Verbreiter islamistischer Propaganda im Netz offenbar mit westlichen Geheimdiensten verbandelt..."
Hätte auch vom Polit-Clown und NachDenkSeiten-Kolumnisten Lafontaine stammen können.

Im Elsässer-Artikel "Jetzt verwirklicht sich Rockefellers Europa" ist Paul Schreyer neben Alexander Benesch, Oliver Janich, Lars Schall und Jürgen Elsässer zu sehen.

Im COMPACT-Video "Breivik: Das norwegische 9/11" hält Paul Schreyer ein Referat mit dem Titel "Wer legte die Luftabwehr an 9/11 lahm?". Weitere Referenten sind Lars Schall, Alexander Benesch, Jan Gaspard, Oliver Janich und Jürgen Elsässer.

 

"Getrennt marschieren, vereint schlagen" - Albrecht Müllers Devise. Alles klar...?





Dienstag, 19. April 2016

Weltnetz-Querflöte interviewt Weltnetz-Querflöte

Wie weit darf eigentlich ein Hemd aufgeknöpft sein, um nicht wie ein Zuhälter aus den späten Siebzigern zu wirken?



Schliesslich gibt es auch noch andere Themen als Böhmermädchen & Hallervorden...

Sonntag, 17. April 2016

Wenn zwei Drittel der Deutschen...

"Die Deutschen stehen hinter dem Satiriker Jan Böhmermann - nicht hinter der Kanzlerin: Einer Umfrage zufolge halten 66 Prozent der Deutschen die Merkel-Entscheidung, ein Strafverfahren zuzulassen, für falsch."  (Spiegel.de)
 
"Zwei Drittel der Deutschen halten einer Umfrage zufolge die Entscheidung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, ein Strafverfahren gegen Jan Böhmermann zuzulassen, für falsch."  (Sputniknews)

 
Denn zwei Drittel der Deutschen können sich ja bekanntlich nicht irren...
 
"Böhmi, ich will ein Kind von Dir!"
 
 
 
Homophobie - geschenkt.
Islamophobie - geschenkt.
Ausländerfeindliche Ressentiments schüren - geschenkt.
Rassismus - geschenkt.
Danke, Böhmermann, du Retter völkischer Latrinensatire!
 

Samstag, 16. April 2016

Didi verklagt Böhmermann wegen Rufschädigung

"Darüber hinaus ist die Redaktion davon überzeugt, dass ein weiterer Song von Dieter "Didi" Hallervorden zum Thema unbedingt zu verhindern ist. Das, und darin sind sich hier alle einig, MUSS oberste Priorität haben!"  (Jan Böhmermann)
 
 
Das war zu viel für Didi. Er, der Böhmermann mit seinem Song "Erdoğan, zeig mich an!" selbstlos beistehen wollte, wird nun von Böhmermann vor der ganzen Welt lächerlich gemacht. Didi tat, was er immer tut, wenn er sich beleidigt oder angegriffen fühlt: Er verklagte Böhmermann kurzerhand wegen Rufschädigung.

 
 
Auch Klein-Bloggersdorf wird vom Sog der Klagewelle erfasst: Der Duderich verklagt Charlie, weil er sich vom Narrenschiff-Herausgeber in der Ehre verletzt fühlt. Das Esoveganerblog "Hinter den Schlagzeilen" sprach dem Duderich vollste Solidarität aus. In guten wie in schlechten Zeiten.
Feynsinnflatterduke verklagt zudem das Edelfrettchen infolge eines seit langem schwelenden Urheberrechtsstreites - es geht darum, wer sich als originäres Opfa des böhsen Drecksacks "der Herr Karl" bezeichnen darf...

#Popcorn  #FreeBoehmermann

Freitag, 15. April 2016

Die NachDenkSeiten befinden sich im Fall Böhmermann in einer Zwickmühle

Deshalb hört man von den NachDenkSeiten praktisch nichts zum Fall Böhmermann. Verstehe ich doch...

#gleichgeschalteteKampfpresse

Donnerstag, 14. April 2016

Der Böhmermannsche Disclaimer

Ich bin kein Fan von Todenhöfer, aber wo er recht hat:
 
"DER SCHMÄH-MANN
Liebe Freunde, gut, dass sich die Kanzlerin von Böhmermanns Schmähgedicht gegen den türkischen Staatspräsidenten klar distanziert hat. Obwohl Böhmermann auch sie schon in
übelster Weise beleidigt hat. Doch das Schmähgedicht gegen Erdogan ist unterste Schublade. Selten habe ich etwas Ekelhafteres gelesen. Hier das erbärmliche und auch rassistische Gedicht:
[Ich setzte das "Gedicht" als bekannt voraus, Anm. André] 
Das soll Kunst sein? Verdammt noch mal, nein! Das ist Beleidigung um der Beleidigung Willen. Selbst Satire verlangt ein Minimum an Anstand. Und Respekt vor der Würde anderer Menschen. Auch Recep Erdogans. Heißt das Gefängnis für Böhmermann? Nein! Aber er muss sich entschuldigen. Für seine offenen Schläge unter die Gürtellinie und seinen versteckten Rassismus. Er ist es nicht wert, dass sich Deutschland und die Türkei seinetwegen in die Wolle kriegen. Euer JT"  (Jürgen Todenhöfer)
 
 
Wenn Böhmermann dem "Gedicht" einen Disclaimer voranstellt und behauptet, dass es sich dabei lediglich um die Verdeutlichmachung von Schmähkritik handle, ist dies nichts anderes als ein billiger Trick, der hoffentlich nicht funktionieren wird.
 
Wenn Böhmermann mit diesem billigen Trick Erfolg hat, dann ist das der Tod der Satire. Dann werden Rechte Holocaustleugnung und Antisemitismus mit einem Böhmermannschen Disclaimer versehen und ihre Hetze ungestraft verbreiten können. Ausländerhasser werden über Moslems herziehen und sie als schwule Ziegenficker verunglimpfen dürfen. Es wird eine Verrohung stattfinden, bejubelt von all denen, die sonst vollmundig Hatespeech, Sexismus und Rassismus verurteilen.


Leseempfehlung:  "Böhmermann und die Brandstifter"


Nachtrag von 17:25 Uhr

 
 

Montag, 11. April 2016

Didi, der peinliche Trittbrettfahrer

Ich habe die Schnauze nun echt voll, von diesem verlogenen, parteiübergreifenden Je-suis-Böhmermann-Getue. Böhmermanns "Gedicht" war keine Satire, sondern reinste, primitivste Beleidigung. Nur dazu da, um ein Quäntchen Aufmerksamkeit zu generieren. Die hat er nun. Und nun sagt Böhmermann, das feige Arschloch  der ehemalige RTL-Comedy-Star, Preisverleihung (Grimme) und Diskussion (Anne Will) ab. Zuerst eine grosse Klappe und nun den kleinen Schwanz einziehen - typisch Deutschsatüriker.
Der glühende, querfrontaffine "Israelfreund" Didi Hallervorden möchte über Bub Böhmermann auch wieder einmal in die Schlagzeilen und nennt sein seniles Genuschel "Song" - echt nicht zum Aushalten, diese Möchtegerns.
 
Wie würden die selben Leute, die nun den Feigling Böhmermann zum Helden und Deutschmärtürer stilisieren, wohl reagieren, wenn das "Gedicht" statt an Erdogan an Putin gerichtet worden wäre, der in Russland keinerlei Karikaturen über sich duldet?
 
 

Nachtrag vom 12. April 2016

Das heutige Statement von Neo Magazin Royale: "Die Produktionsfirma btf GmbH und Jan Böhmermann haben entschieden, die für Donnerstag geplante nächste Ausgabe von Neo Magazin Royale nicht zu produzieren. Grund ist die massive Berichterstattung und der damit verbundene Fokus auf die Sendung und den Moderator. Die Entscheidung erfolgte in Abstimmung mit dem ZDF."  (Quelle)

Hahaha, "massive Berichterstattung" also. Fast ganz Deutschland steht hinter Böhmermann - inklusive Springer, der Honigmann, Didi Hallervorden, weltnetzTV, NachDenkSeiten, COMPACT und Die Linke - und Böhmermann faselt von "massiver Berichterstattung", der Spiegel gar von "massivem öffentlichem Druck".
Welch ein armseliges Milchbubi...
 

Montag, 4. April 2016

"Schlimmer Verdacht: Putin doch korrupt?"

"Schlimmer Verdacht: Putin doch korrupt?"  (Nikolaus Blome)
 
"vielleicht sind alle seine Freunde korrupt, aber er nicht."  (Bernd Ulrich)
 
In Australien und Panama wird wegen #panamapapers bereits ermittelt. Ob in Russland auch schon Ermittlungen aufgenommen worden sind?
RT Deutsch und Sputnik noch in Schockstarre - kein Wort zu #panamapapers...
 
"But why focus on Russia?" - Bei den NachDenkSeiten um 9:09 Uhr lediglich ein englischer Text mit einer kurzen Anmerkung von Jens Berger zu Craig Murray.


10:35 Uhr:
RT Deutsch bringt nun auch nur den Craig Murray-Artikel und bezieht sich am Schluss auf die NachDenkSeiten.
10:39 Uhr:
Die NachDenkSeiten bringen den Text von Craig Murray als separaten Artikel.


Ein Schelm, der eine Zusammenarbeit von Jens Berger (NachDenkSeiten) und RT Deutsch vermutet...



Nachtrag vom 5. April 2016

 

Freitag, 1. April 2016

Gerichtlich bestätigt: Vojislav Seselj ist kein Kriegsverbrecher...

... und Werner Rügemer ist kein Antisemit.


 
"Seselj war einer der schlimmsten Kriegstreiber im Jugoslawien-Konflikt der Neunzigerjahre - quasi der Chefideologe von Völkermord und ethnischen Säuberungen im Namen Großserbiens.
Der Freispruch wird seiner Sicht des Jugoslawienkrieges Vorschub leisten. Demnach sind die Serben - wie immer schon in der Geschichte - unschuldige Opfer fremder Mächte gewesen.
[...] Mit dem Urteil ist das Gericht einer Rechtsdoktrin gefolgt, die für Schuldsprüche von Kriegsverbrechern besonders präzise Beweise verlangt.
[...] Die Anklage hätte detailliert Befehlsketten und Verantwortlichkeiten nachweisen müssen, von Seselj bis hinab zu dem Mann mit der Waffe in der Hand. Dass ihr das in dreizehn Prozessjahren nicht gelungen ist, ist skandalös."  (Spiegel.de)


Leseempfehlung:  "German Court Rules that Werner Rügemer is NOT an Anti-Semite"