Freitag, 18. März 2016

Jochen Hoff: "Guido Westerwelle hat Leukämie - ja und?"

Jochen Hoffs Schmuddel-Blog "Duckhome" wurde auch auf den NachDenkSeiten häufig zustimmend verlinkt - aus Gründen.  Jochen Hoff schrieb am 23. Juni 2014 (Auszug):
 
"Herr Steinmeier ist bestürzt, selbst in den sozialen Medien ertönt überall ein Klagegeheul. Der Ärmste, wie konnte das nur passieren. Jährlich erkranken in Deutschland 11.500 Menschen an Leukämie, darunter 700 Kinder. Etwa die Hälfte davon sterben innerhalb der nächsten 5 Jahre. Das ist grausam, so wie Krebs und schwere Krankheit immer grausam ist. Es berührt mich bei jedem normalen Menschen, bei Herrn Westerwelle geht es mir am Arsch vorbei, nein ich denke sogar das es ein Aspekt, einer wenn auch nicht göttlichen, Gerechtigkeit ist.
Wenn Westerwelles Stiftung für die Ausbeutung junger Menschen durch den Markt bekannt gibt das Westerwelle Leukämie hat und damit Mitleid heischen will, dann denke ich an die von Westerwelle geführte FDP, die für keinen Menschen auch nur ein Quentchen Mitleid hatte. Ich erinnere mich noch, wie dieser Typ Westerwelle bezogen auf die Hartz IV Opfer von spätrömischer Dekadenz sprach, während er sich vollfraß. Ich sehe sein süffisantes Lächeln, wenn er und seine Bande den arbeitenden Menschen etwas wegnehmen konnten oder den Kranken Heilung versagten, weil es die ja nur für Reiche geben soll.
Ich erinnere mich wer den Armen und Alten keine Zähne und keine Brille mehr gönnte. Es waren die Westerwelles und ich habe gelernt sie zu hassen. Und ich stehe zu meinem Hass wie ich auch zu meinem Mitgefühl und meiner Liebe stehe. Westerwelle hat Leukämie. In Ordnung. Soll er elendig abkratzen. Er hat den anderen Menschen kein bisschen Glück, keine Hoffnung und keinen Moment der Ruhe gegönnt und jetzt bezahlt er wenig dafür. Meine Segen hat er."  (Jochen Hoff, Duckhome)
 
Es sind widerliche, menschenverachtende Zeilen. Jochen Hoff hat sich nie davon distanziert und pflegt nach wie vor freundschaftlichen Kontakt mit NachDenkSeiten-nahen Kreisen und anderen ach so gerechtigkeitsliebenden und sich links wähnenden Figuren aus dem Dunstkreis der Querfront.
 
Nun ist Guido Westerwelle gestorben.


Nachtrag vom 19. März 2016

Gregor Gysi  über Guido Westerwelle: "Wir müssen ihm dankbar sein."
 

Kommentare:

  1. Jochen Hoff "Und damit sind wir wieder bei der Anfangsfrage. Ab wann hätte man Adolf Hitler umbringen dürfen. Denn die gleiche Frage stellt sich heute. Ab wann ist moralisch und rechtlich legitim Leute wie Merkel, Steinmeier, Gabriel und die anderen Kriegstreiber und Angrffskrieger durch Attentate zu erledigen."
    http://duckhome.de/tb/archives/12225-Ab-wann-haette-man-Adolf-Hitler-umbringen-duerfen.html

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  2. Albrecht Müller (Nachdenkseiten) greift Klaus Lederer (Die Linke) scharf an:
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=32271

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    1. Stephan Kaster: "...aber Leute, die mit KenFM und Deutsche Wirtschaftsnachrichten kooperieren müssen schon aushalten, sich als Querfrontler bezeichnen zu lassen."
      https://www.facebook.com/NachDenkSeiten/posts/10154009597193627

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    2. Wolfgang Walkiewicz: "Mittlerweile ist es ziemlich klar: das Andocken einer bestimmten Linken an eher rechten Positionen (Populismus um fast jeden Preis, Putinismus, Antiamerikanismus, Antizionismus u.a.m.) hat - den Rechten (und den Regierenden) genutzt. Die Friedensbewegung ist endgültig am Boden, linke Kritik wird nicht mehr ernst genommen, AfD und Pegida boomen, eine sozialistische Alternative ist weit und breit nicht in Sicht, europaweit. Einen kleinen, aber nicht zu vernachlässigenden Anteil daran hat das Zusammenwirken der NDS mit hier nicht zu benamenden verschwörungsaffinen, radikal antizionistischen und putinabhängigen Medien. Bewegungen wie die Mahnwachen dienten auch (!) objektiv als Durchlauferhitzer für Pegida und Co."
      https://www.facebook.com/NachDenkSeiten/posts/10154009597193627

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  3. Auch immer wieder lustig: Wenn Anarchisten den Liberalismus geisseln...

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