Montag, 26. September 2016

Sabotage

"Zwei von drei Anhängern der AfD würden bei einem Volksentscheid für einen Austritt Deutschlands aus der EU votieren."  (Forsa-Umfrage)
 
Und das empfiehlt Sevim Dagdelen (Wagenknecht-Flügel) der Linkspartei: Sie, die Linkspartei, solle Sand ins Getriebe der EU streuen. (via junge Welt)
 
Die Querflöte Wagenknecht trötet ins selbe Horn: Es sei wichtiger, den "einzelnen Staaten wieder mehr Bedeutung zukommen zu lassen". 


Das noch: Diether Dehm (Die Linke) bezeichnet Peter Gauweiler (CSU) als "Blutsbruder"... (neues deutschland)
 

Samstag, 24. September 2016

Von "geheimdienstnahen Kräften der Antideutschen"...

In diesem kurzen Interview mit Peter Gauweiler (CSU) lobt Diether Dehm (Die Linke, weltnetzTV) die "Erfolgsautorin" Daniela Dahn, die - welch ein Zufall - ebenfalls weltnetzTV-Mitbegründerin ist.  Selbstverständlich darf Ditfurth-Bashing nicht fehlen.  Dann faselt Diether Dehm auch noch von "geheimdienstnahen Kräften der Antideutschen"...

weltnetzTV-Interview

Linksaussen Diether Dehm (Wagenknecht-Flügel) kann gut mit dem CSU-Rechtsausleger. Man thematisiert überschneidende Gemeinsamkeiten...

Und weil es so schön passt, noch dies: Christopher Pietsch, der sich selbst als Linksnationalist bezeichnet und bekennender Wagenknecht-Fan ist, nähert sich der AfD an. Vorher war er in der Linkspartei...

 
 

Donnerstag, 22. September 2016

Zuerst las ich: "Ich halte es für absurd, alle Wähler der NSdAP als Rechte oder gar als Rassisten zu diffamieren."

Es hiess dann aber: "Ich halte es für absurd, alle Wähler der AfD als Rechte oder gar als Rassisten zu diffamieren."
Es sprach Sahra Wagenknecht. Und weiter im Text: "Viele haben in den letzten Jahren Wohlstand verloren, ihr Leben ist härter geworden oder sie haben Angst vor einem sozialen Abstieg."
So dachten in den Dreissigerjahren wohl auch Viele, als sie die NSdAP wählten...

Eine Nationalistin und eine Sozialistin
kommen sich näher
 

Mittwoch, 21. September 2016

Ist Rechtsradikalismus wirklich "das kleinste Problem in diesem Land"...?


"Im März 2015 plädierte der Geschäftsführer der DFG-VK Schädel in einem Interview die Kooperation mit den Montagsmahnwachen zu beenden, da sich diese „nach rechts offen verhalten“. Montagsmahnwachenguru Ken Jebsen nannte auf der Mahnwache vom 16.3.15 in Berlin Schädel daraufhin in Diskursumkehrung einen „Querfrontler“ und „Feind“ er sei „gekauft von der NATO“. Zudem bezeichnete er Rechtsradikalismus als „das kleinste Problem in diesem Land“. Daraufhin solidarisierten sich u.a. laut einem ausführlichen Artikel auf Wikipedia große Teile der Friedensbewegung mit Monty Schädel: Die DFG-VK zog ihre Unterstützung für den „Friedenswinter“ zurück, die Kooperation für den Frieden distanzierte sich von Ken Jebsen, und ihr damaliger Sprecher Reiner Braun (Friedenswinterbefürworter) erklärte, er lasse sein Amt vorerst ruhen."  (aus "Kritik an der "Stopp Ramstein"-Kampagne")
 
  

Montag, 19. September 2016

Ob sich die NachDenkSeiten über den Erfolg des "umgedrehten" Klaus Lederer (Die Linke Berlin) freuen...?

Ob sich die NachDenkSeiten - also Albrecht Müller und Jens Berger - für den Erfolg des "umgedrehten" Realo-Linken Klaus Lederer freuen, der sich sogar erdreistete, die Querflöte Wagenknecht und die neurechten Friedenswichtel zu kritisieren...?
 
"Wie die Grünen umgedreht worden sind, habe ich mit besonderer Bitterkeit verfolgt, weil ich in den achtziger Jahren einer der ersten Sozialdemokraten war, der für rot-grüne Koalitionen geworben hat.
Jetzt ist die Linkspartei dran. Das Schema des Vorgehens ähnelt dem Procedere bei SPD und Grünen. Erst werden die eher rechten Kräfte der Partei mobilisiert – typisch der Berliner Landesvorsitzende Lederer oder der Thüringer Ministerpräsident. Dann gewinnt man Personen, die ein eher progressives Image haben, zum Beispiel van Aken."  (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 28. Juli 2016)
 
 
"Stattdessen befördern Teile der Antideutschen sogar sehr aktiv den Neoliberalismus. Warum das denn? Weil – so die Theorie – nur aus einer neoliberalen demokratischen Gesellschaft heraus der Kommunismus entstehen kann. Andere Gesellschaftsformen müssen demnach mit oder ohne Gewalt zu marktwirtschaftlichen Demokratien gemacht werden. Bomber Bush, do it again?
Das klingt für Sie alles wirr, unausgegoren und ein bisserl spinnert? Ist es auch, um so erstaunlicher ist es, dass derlei Umtriebe unter dem Dach der Linkspartei nicht nur geduldet, sondern sogar von interessierten Kreisen gefördert werden. Stellt sich die Frage nach dem cui bono. Wem nützen die Antideutschen? Der Linkspartei nützen sie zumindest ganz sicher nicht, so viel ist klar. Paradoxerweise nützen sie daher aber genau jenen Kräften innerhalb der Linkspartei, die die Partei von innen aushöhlen und „reformieren“ wollen, also dem rechten Parteiflügel mit führenden Funktionären wie Klaus Lederer oder Halina Wawzyniak. So gesehen sind die Antideutschen vor allem die Kettenhunde des rechten Parteiflügels, deren wirres Treiben vor allem deshalb gefördert wird, weil der linke Parteiflügel aufgrund ideologischer Differenzen im Fadenkreuz der Antideutschen und Antinationalen steht."  (Jens Berger, NachDenkSeiten, 30. Mai 2016)
 
 
"Der Berliner Landesvorsitzende Lederer warf Wagenknecht „Stichwortgeberei für die AfD-Linie“ vor. Gysi kritisierte, Wagenknecht und Lafontaine hätten sich auf eine Debatte um „Zäune und Obergrenzen“ eingelassen. – Lafontaine nennt dieses Vorgehen infam. Es ist vor allem deshalb infam, weil man sich gegen diese Denunziation kaum wehren kann.
[...] Personen wie Lederer und wohl auch andere Kritiker Sahra Wagenknechts wie Gysi und Kipping können sich der Unterstützung durch einen Zirkel von Medienschaffenden sicher sein, für die nicht Fakten sondern bestimmte Linien der Auseinandersetzung ausschlaggebend sind und die immer für einen Querfront-Vorwurf zu haben sind."  (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 18. März 2016)



Ausserdem: Thorsten Hild war langjähriger NachDenkSeiten-Mitarbeiter...

Donnerstag, 15. September 2016

Hatte der Journalist Emran Feroz seinen Assad-kritischen Text auf Drängen von Albrecht Müller geändert...?

Heute ist Albrecht Müller wieder einmal wütend. Weil der NachDenkSeiten-Gastautor Emran Feroz den syrischen Präsidenten Assad (und die Autorin Karin Leukefeld) in seinem Artikel "Ein Land, das es nicht mehr gibt" hart kritisiert hatte.
Dem FB-Kommentator Matthias Dietrich ist dabei aufgefallen, dass der Text von Emran Feroz abgeschwächt wurde. Dass der Text tatsächlich nachträglich abgeändert wurde, hat Jens Berger (NachDenkSeiten) nun bestätigt:



Alte Version:  "Denn obwohl dieser Extremismus weiterhin wütet, muss auch Folgendes klargestellt werden: Weder der sogenannte „Islamische Staat“ (IS) noch irgendeine andere extremistische Gruppierung hat mittlerweile mehr Syrer getötet als der Machtapparat Bashar al Assads."

Neue Version:  "Denn obwohl dieser Extremismus weiterhin wütet, muss auch Folgendes klargestellt werden: Nicht nur der sogenannte „Islamische Staat“ (IS) oder andere extremistische Gruppierungen, sondern auch die Regierungstruppen haben Tausende Tote auf ihrem Konto."
 
 
Nun stellt sich folgende Frage: Hatte der Journalist Emran Feroz seinen Assad-kritischen Text auf Drängen von Albrecht Müller geändert?



UpDate I
 
Jens Berger: "p.s.: Wir habe die Änderungen nun rückgängig gemacht, dass nicht noch mehr Verwirrung entsteht."
 
Verwirrung?  Welche Verwirrung?  Die Frage bleibt bestehen: Wer hatte die Text-Änderung veranlasst?


UpDate II vom 16. September 2016

Wie mir Emran Feroz auf Anfrage mitteilte, hatten die NachDenkSeiten den Text von Emran Feroz eigenmächtig und sinnentstellend abgeändert. Ohne Emran Feroz zu kontaktieren.
Albrecht Müller wird demnächst bestimmt wieder Vorträge halten und seinen Zuhöreren erklären, wie die gleichgeschaltete "Kampfpresse" mithilfe von Manipulationen und Verfälschungen lügt und betrügt...

Mittwoch, 14. September 2016

"Das dumme Gerede von dem Frank-Jürgen Weise: Jeder Flüchtling sei eine Bereicherung" (Diether Dehm)

Inzwischen existieren drei verschiedene Interviews mit Diether Dehm, in denen er sich erklärt: Eines bei Sputnik Deutsch, eines bei RT Deutsch und nun auch noch ein Interview beim weltnetzTV, das er selbst dominiert und mitgegründet hat.

"Einige sind eine Bereicherung, andere sind eben auch keine Bereicherung,
sondern stellen auch ein Problem dar" (Diether Dehm)


Ab Minute 5:05 hetzt Diether Dehm gegen Angela Merkels "Wir schaffen das". Dann legt er Frank-Jürgen Weise falsche Worte in den Mund indem er behauptet, Weise habe "Jeder Flüchtling ist eine Bereicherung" gesagt, was aber nicht der Wahrheit entspricht. Bezogen auf die rund 70% der Flüchtlinge, die arbeitsfähig sind, sagte Frank-Jürgen Weise dies: "Das ist eine gute Bereicherung unserer Arbeitswelt und unserer Gesellschaft".
 
Diether Dehm kommentiert (bei Minute 5:50) das von ihm verfälschte Weise-Zitat über Flüchtlinge wie folgt:  "Einige sind eine Bereicherung, andere sind eben auch keine Bereicherung, sondern stellen auch ein Problem dar."  Das hätte ebensogut von einem AfD-Funktionär stammen können...
 
Ausserdem bekräftigt Dehm bei Minute 5:30 noch einmal, dass die Kapazitätsgrenze der Aufnahme von Flüchtlingen vom Bau von Sozialwohnungen abhängig sei.