Dienstag, 21. Februar 2017

Wie Querfrontler mit Framing- und Kontaktschuld-Methoden Angst und Hass vor einer ominösen "Elite" schüren/Nachtrag

"Gauck gehört nicht zu den Eliten, Gauck gehört zum Personal der Machteliten"  (Prof. Rainer Mausfeld bei KenFM)
 
Querfrontler, Truther und Verschwörungstheoretiker tun oft selbst genau das, was sie ihren Kritikern vorwerfen: Sie benützen Framing-Begriffe und wenden den Kontaktschuld-Trick an. Dies war gut zu beobachten am Vortrag von Prof. Mausfeld im KenFM-Vortrag mit dem Titel "Die Angst der Machteliten vor dem Volk". Mausfeld faselt in seinem Vortrag dauernd von einer ominösen "Elite", ohne sie genauer namentlich zu benennen. Dies gipfelte in der Behauptung, die "Elite" betreibe gegenüber dem Volk eine "Mentalvergiftung". Nach dem Vortrag hat man den Eindruck, diese "Elite" sei eine einige, höchst machtvolle Gruppe, die nach einem bestimmten Masterplan alles steure auf der Welt und uns eine Demokratie lediglich vorgaukle. Seltsamerweise scheinen in dieser "Machtelite" weder russische Oligarchen noch russische Milliardäre vorzukommen...


Praktisch zeitgleich veröffentliche der Kai Homilius- und Free21-Autor Paul Schreyer, der sich offensichtlich bemüht, mittels unmatter.news das Truther-Image abzustreifen, einen Artikel mit ähnlicher Stossrichtung und ähnlichem Titel wie Mausfeld. Paul Schreyers Artikel heisst "Donald Trump und die Panik der Eliten".
Nachdem selbst Querfrontlern und anderen Putinverstehern inzwischen aufgefallen ist, dass der von ihnen stets favorisierte Donald Trump immer faschistoidere Züge offenbart, versuchen sie, die Schuld auf die pöhse "Elite" zu lenken. Paul Schreyer, der heute für die NachDenkSeiten arbeitet, in seinem Artikel wörtlich:  "Trump ist definitiv kein Kandidat des hinter den Kulissen waltenden Establishments.  Bush, ebenso wie Clinton oder auch Obama waren Politiker, die von jener Elite schon vor der Wahl akzeptiert und umgarnt beziehungsweise überhaupt erst aufgebaut wurden. Trump hingegen trat als heftig bekämpfter Außenseiter an. Nicht nur fast alle Leitmedien stellten sich gegen ihn, sondern auch der Geheimdienstapparat der USA.
Der Grund für das Unbehagen dieser einflussreichen Eliten lässt sich kaum ernsthaft mit Trumps Rüpelhaftigkeit, Chauvinismus oder Muslimfeindlichkeit erklären..."
 
Kai Homilius-Autor Paul Schreyer bei Compact (Dezember 2013)
 
 
Es sind also genau diese Figuren, die laut "Kontaktschuld" und "Framing" schreyen, wenn ihre Verbindungen offengelegt werden, welche dann von ominösen, "einflussreichen Eliten" sprechen, die "hinter den Kulissen" agieren würden und das Volk "mental vergiften" und knechten wollten.

Faktencheck 9/11 - COMPACT Live mit Paul Schreyer und Ken Jebsen
(Video veröffentlicht am 7. Januar 2014)
 
 Mir wird übel...



Nachtrag vom 22. Februar 2017

Wie bereits Tilo Jung vor ihm, distanziert sich nun auch Cedric Stein (Gründer von unmatter.news) vom neurechten Hetz-Blog "Propagandaschau".


Cedric Steins Distanzierung wurde vom Moderator der "Propagandaschau" ziemlich schnell kommentarlos gelöscht. Aber nicht schnell genug...

Die NachDenkSeiten verlinken jedoch unkritisch und wohlwollend auf das neurechte, putintreue Hetz-Blog Propagandaschau. Zum Beispiel hier (im Wort "diffamiert"), hier (im Wort "Manipulationen"), hier und hier (zum Propagandaschau-Artikel "Griechenland – Fach-Diskussion an der TU Dortmund thematisiert Desinformation und Meinungsmache in ARD und ZDF"). Ich könnte noch weitere Beispiele aufzeigen.

Tilo Jung distanziert sich übrigens auch von Daniele Ganser und KenFM...

 

Montag, 20. Februar 2017

"Hetzern gegen freie Medien muss die ganze Gesellschaft konsequent entgegentreten." (taz)

"Hetzern gegen freie Medien muss die ganze Gesellschaft konsequent entgegentreten."  (Frank Überall, taz, 19. Februar 2017)
 
Albrecht Müller selbst veröffentlichte auf den NachDenkSeiten - versehen mit Spott und Hohn - diesen aufrüttelnden, persönlichen Brief von Peter Henkel:
 
Lieber Albrecht Müller,
vielleicht erinnern Sie sich noch an den einstigen Korrespondenten der Frankfurter Rundschau. Auch wenn nicht, möchte ich mich mit einer wahrscheinlich nicht sehr aussichtsreichen, aber doch dringenden Bitte an Sie wenden. Dies in dem Bewusstsein, dass Sie und die nachdenkseiten alles in allem eine wichtige und wertvolle Stimme in unserer Medienlandschaft sind.
Anlass meiner Bitte sind Ihr jüngster Artikel in kontext und Ihre einschlägigen Betrachtungen zu den Medien auf den nds. Lieber Herr Müller, was Sie da schreiben, ist im Kern falsch. Und es befördert diese fatale Medienphobie, der man auf Schritt und Tritt begegnet und die bei vielen Zeitgenossen längst mit einer irrationalen Politik- und Demokratieverachtung einhergeht.
Scharf formuliert ließe sich auch sagen: Sie selber verkörpern diese Phobie. Denn Sie halten es leider für angemessen, von einem „ausgeklügelten System der Gleichschaltung“ zu schreiben. Das ist abwegig. Der linke Sektor ist unterbesetzt, das ist leider wahr; aber was hat das mit Gleichschaltung zu tun? Sie ziehen sich unvermeidlich den Vorwurf zu, gewollt oder fahrlässig Parallelen heraufzubeschwören, die keine sind. Die Letzten, die mediale Gleischschaltung in Deutschland organisierten, waren Goebbels und Honecker – warum, lieber Herr Müller, belegen Sie unsere heutigen medialen Zustände mit einem Begriff für Verhältnisse, in denen es tatsächlich nur uniforme Meinungen und Nachrichten gibt, d.h. Abweichungen von der vorgegebenen engen Linie von vornherein unmöglich gemacht oder bestraft werden? Wollen Sie denn ernsthaft behaupten, wir hätten solche Verhältnisse, trotz nds und taz und frontal 21 und Panorama und Blätter für deutsche und internationale Politik und Süddeutsche Zeitung (ja, auch die gehört hierher) und Frankfurter Rundschau und Urban Priol und den Stammplätzen, die Gysi und Wagenknecht und Dirk Müller in Talkshows vor einem Millionenpublikum innehaben?
Und weil zur Gleichschaltung zwei Seiten gehören – die, die sie verordnen, und die, die sie mit sich machen lassen -, nenne ich diesen Begriff eine ebenso haltlose wie unverschämte Beleidigung von einigen tausend journalisten ist, die diesen abwegigen und ehrabschneidenden Vorwurf nicht verdient haben. ein vorwurf übrigens, der so tut, als seien Menschen (und speziell Journalisten) mit anderen Ansichten als den eigenen schon deshalb wahlweise entweder dumm oder korrupt oder beides. So zeigen sich Blindheit und Hybris.
Ihre dramatiserenden und generalisierenden Texte, lieber Albrecht Müller, leisten keineswegs durchgängig Erhellendes, sondern zu oft das Gegenteil: Wenn sie verfinsternde Fantasien befeuern. „Konservative Denkfabriken mit angeschlosssenen Medien“ – „die Oberen bestimmen mit Meinungsmache, wo es langgehen soll“ – das sind Beispiele für konspirative Scheindiagnosen, deren Entlarvungsinteresse alles andere übersteigt. Und keinen erkennbaren Wert mehr darauf legen, dem beurteilten Gegenstand leidlich gerecht zu werden. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass es Situationen und Vorgänge gibt, auf die Ihre Beschreibung mehr oder weniger zutrifft. Nur machen Sie daraus einen riesigen Wandteppich. Vor ihm versammeln sich in freudiger Erregung alle, die schon immer gewusst haben, dass deutsche Redaktionsstuben ein Exerzierplatz sind für Opportunisten, Heuchler, Schleimschreiber und gekaufte Kriegstreiber, die von morgens bis abend schwindeln, unterdrücken und manipulieren.
Diesem Irrsinn, lieber Herr Müller, liefern Sie Nahrung. Und ganz nebenbei selber einen klaren Fall von Manipulation. Es gebe da, schreiben Sie, eine „Meldung“ der Telekom in deren Unternehmensorgan im Netz: „Wladimir Putin will auch Finnland und Georgien annektieren.“ Womit Sie, lieber Herr Müller, ja zeigen wollen, welche Propagandalügen über Putin in Umlauf gesetzt werden. Was aber steht dort tatsächlich? Die Dachzeile lautet: „Schlimme Vermutung“, und sogleich im Vorspann wird das nun Folgende als „Gedankenspiele“ eines Putin-Kritikers bezeichnet. So etwas deuten Sie um zu einer „Meldung“ der Telekom? Das ist Falschmünzerei durch das kritische medium nachdenkseiten. Was würden Sie sagen, wenn ich in einer derartigen Irreführung ein Symptom sähe von fehlender Redlichkeit und Kompetenz der nds, der Linken in der BRD überhaupt, womöglich von deren Fernsteuerung durch Moskau?
Den Vogel schießen Sie aber hiermit ab: „Was sich da abspielt, ruiniert den Rest an Demokratie, den wir noch haben.“ Das ist ödester Stammtisch ohne jedes Augenmaß und hat mit seriöser linker Kritik an den realen Zu- und Missständen der deutschen Gesellschaft von 2014 nichts mehr zu tun. Es ist, sorry, lieber Herr Müller, paranoid.
Und nun die vermutlich erfolglose Bitte: Tun Sie was gegen diese obsessive Medienverächtlichmachung, Ihre eigene wie die unzähliger Mitbürger. Sie ist in dieser oft hasserfüllten Radikalität unbegründet und auf die Dauer hochgefährlich. Wie weit sie schon gediehen ist in diesem unserem Lande, zeigen einige hundert youtube-Kommentare zu dem (wohlgemerkt: inakzeptablen) ZDF-Interview von Claus Kleber mit Joe Kaeser über dessen Besuch bei Putin. Was sich da entlädt an Brutalität, Dummheit und Uniformität, macht schaudern. Und ist eine Aufforderung (auch an Albrecht Müller), dem entgegenzutreten – es ist mindestens so alarmierend wie die Nähe einer Handvoll Journalisten zur Deutsch-Atlantischen Gesellschaft.
Mit den besten Grüßen
Ihr
Peter Henkel
 
 
Für "alternative" Medien wie KenFM, Sputnik und
RT Deutsch hat Albrecht Müller nur Lob
 
Albrecht Müller auf seinen NachDenkSeiten über Peter Henkel:
"Die beneidenswerte Fähigkeit zur selektiven Wahrnehmung macht die Debatte mit Peter Henkel schwierig. Wenn ein Journalist nicht einmal den Verlust an kritischen Medien und an ihrer Distanz zum politischen Geschehen wahrnimmt, wenn er Sorgen um die demokratische Willensbildung so abkanzelt, wie Peter Henkel das tut, dann kann man sich mit ihm nur schwer verständigen."
 

Samstag, 18. Februar 2017

Markus Fiedler bei KenFM: "Linksradikale und Antideutsche haben Wikipedia unterwandert"

Markus Fiedler warnt bei KenFM: "Antideutsche sind pro Amerika und pro Israel"
 
Markus Fiedler warnt bei KenFM: "Linksradikale und Antideutsche haben Wikipedia unterwandert"
 
 
 
Markus Fiedler behauptet bei KenFM: "Psiram ist ein Rufmord-Portal!"
 
Markus Fiedler behauptet bei KenFM auch noch, dass man bei Wikipedia nichts Amerika- und Israel-Kritisches schreiben dürfe.
 
Markus Fiedler attackiert bei KenFM auch noch die Ruhrbarone, Die Amadeu Antonio-Stiftung, Anetta Kahane, Stefan Laurin, gwup, Julia Schramm, Sebastian Bartoschek...

Heute ist Filmpremiere im Kino Babylon in Berlin.
 
Diether Dehm neulich auf seiner Homepage: "Wikipedia von NSA gehackt?"

"WIKIPEDIA von NSA gehackt?"

Ken Jebsen (Allianzpartner der NachDenkSeiten) kritisiert mit Markus Fiedler in grosser Empörung, dass Psiram anonym arbeitet. Dass die NachDenkSeiten auf anonyme Internetseiten wie die "Propagandaschau" und "Swiss Propaganda" verweist, scheint Ken Jebsen aber in keiner Weise zu stören...
 
Beide eng mit den NachDenkSeiten verbandelt - Zufall?
 

Wenn Psiram ein Rufmordportal ist - was ist dann KenFM...?


Leseempfehlung:  Die jetzt "Kontaktschuld" schreien... II

Donnerstag, 16. Februar 2017

Der MDR will das Geld der "junge Welt" nicht oder „Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder“

Grosses Rumgeopfere und Mimimi bei RT Deutsch, Andrey Hunko, Alexander Neu und bei der "junge Welt".  Grund: Der MDR hat es abgelehnt, Werbespots für die "junge Welt" zu senden. Wer die "junge Welt" kennt, der versteht, weshalb dieses ehemalige Zentralorgan der FDJ vom Verfassungsschutz beobachtet wird...
 
In einem Gastkommentar für die "junge Welt" steht doch tatsächlich:  "Weil die junge Welt damit wirbt, dass sie für Frieden und gegen Nazis ist, könne man ihre Werbespots nicht senden, teilten ihr verschiedene öffentliche Sender mit."
Ist das noch heuchlerisch oder schon Desinformation in SED- und KGB-Manier? Ich zitiere dann mal Paul Spiegel:  "Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder."

RT Deutsch:  "wegen Friedenslied..."
 
 
Der Verfassungsschutz begründet seine Beobachtung dieses auch bei Querfrontlern beliebte Medium unter anderem wie folgt:  "Der Verfassungsschutz vertritt weiterhin die Ansicht, dass einzelne Mitglieder der Redaktion und ein großer Teil der Autoren dem „linksextremistischen Spektrum“ zuzuordnen seien. Wiederholt sei festzustellen, dass in Beiträgen der jW (etwa über Kurdistan oder Irak) Gewalt als Mittel im Kampf gegen Kapitalismus und Imperialismus anerkannt werde. Über ausländische Guerilla- und Terrororganisationen wie die linksgerichtete kolumbianische FARC-EP, die baskische ETA und insbesondere palästinensische Gruppen, werde wohlwollend und unkritisch berichtet. Sie würden zu „Befreiungsbewegungen“ umgedeutet. Sozialistische Staaten, insbesondere Kuba, würden verherrlicht."
"Max Brym warf der jungen Welt in einem Beitrag für haGalil Antisemitismus und Antiamerikanismus vor."    (Wikipedia)
 
 
Ken Jebsen (Allianzpartner der NachDenkSeiten) gibt der "junge Welt"-Reporterin Susan Bonath regelmässig eine Plattform auf KenFM für deren Artikel.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Pax Terra Musica-Verantwortliche werfen Andrea Livnat (haGalil) eine "Geschichte von Lüge und Hass" vor...

"Dennoch stellt Frau Dr. Livnat ihr deutsch-jüdisches Nachrichtenmagazin K. Schmitt als Plattform zur Verfügung, die sich mit ihren eigenen Facebookseiten und Websiten zu research & documentation in die Anonymität begibt und Unternehmen und Einzelpersonen des öffentlichen Rechts denunziert und diffamiert. Dieser Verantwortung kann sich Frau Dr. Andrea Livnat, die laut ihrem Büro in München in Israel lebt und arbeitet, nicht entziehen. Mit ihrem jüdischen Nachrichtenmagazin stellt Frau Dr. Andrea Livnat ihre eigenen Ansprüche in Frage, die sie unter Antisemitismus - Judenhass gestern und heute formuliert und schreibt eine neue Geschichte von Lüge und Hass dazu."  (Mathias Tretschog und Malte Klingauf)
 
 
Die Konsternation bei den Pax Terra Musica-Verantwortlichen ist gross. Grund: Das jüdische Nachrichtenmagazin haGalil hatte Pax Terra Musica vorgeworfen, unter den eingeladenen Referenten würden sich Verschwörungsideologen und Antisemiten befinden:

"Neue „Friedensbewegung“ plant Festival mit rechten Referenten - Für Ende Juni 2017 planen Teile der neuen „Friedensbewegung“ ein großes Musikfestival im brandenburgischen Niedergörsdorf. Von der veranstaltenden Pax Terra Musica gGmbH i.G. werden bis zu 5000 Teilnehmende auf dem Festivalgelände, einem ehemaligen Militärflugplatz, erwartet. Dem Publikum soll auf fünf Bühnen Livemusik, politische Vorträge und Workshops geboten werden... [...]
Unter den Referent_innen, die für das Festival gebucht sind, befinden sich auch „namhafte“ Verschwörungsideologen und Antisemiten.
Tommy Hansen beispielsweise gibt das alternative Nachrichtenmagazin „Free21“ heraus. In dieser kostenlos verteilten Postille geben sich vor allem Autor_innen der verschwörungsgläubigen Szene die Klinke in die Hand. Stories rund um die Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA oder Fantastereien über die Rothschild-Familie sind Beleg, dass in diesem Nachrichtenmagazin auf ideologische Propaganda statt auf Fakten gesetzt wird."  (haGalil, 18. Dezember 2016)

 
Mathias Tretschog und Malte Klingauf - Malte Klingauf wurde gestern von Ken Jebsen als "Macher" und "ein Mann der Tat" gelobt - gehen in ihrer Empörung sogar so weit, sich wie Opfer von "Bücherverbrennungen" zu fühlen. Assoziationen zu den Bücherverbrennungen im Dritten Reich sind nicht zufällig...
"Autoren*innen wie K. Schmitt und andere, die ihre Art des politischen Wirkens ebenso ausrichten, sollten sich genau überlegen, was sie mit ihrem Aktionismus erreichen wollen und wem es letztendlich nutzen soll bzw. wird. Soll unsere Gesellschaft mehr Demokratie wagen oder soll unsere Demokratie erneut in eine Zeit der Bücherverbrennungen abrutschen?"  (Mathias Tretschog und Malte Klingauf)

Was die Verantwortlichen des Pax Terra Musica-Festivals hier abliefern, ist angesichts der eingeladenen Künstler und Referenten mehr als heuchlerisch, so jedenfalls meine persönliche Meinung. Wer Tommy Hansen (Free21), Morgaine (!), Prinz Chaos II, Reiner Braun und Kilez More einlädt, muss sich über Kritik nicht wundern.

weltnetzTV wirbt für Morgaine,
Sahra Wagenknecht warb für weltnetzTV
(weltnetzTV wurde gegründet von Diether Dehm,
Albrecht Müller, Konstantin Wecker u.a.)
 

Und das sind Autoren von Free21:
Albrecht Müller (NachdenkSeiten, weltnetzTV), Jens Wernicke (NachDenkSeiten), Daniele Ganser, Willy Wimmer, Anneliese Fikentscher (NRhZ), Bernhard Trautvetter (KenFM-Autor), Dean Henderson, Dirk C. Fleck, Evelyn Hecht-Galinski (KenFM-Autorin), Florian Hauschild (RT Deutsch), F. William Engdahl, Katrin McCleam, Ken Jebsen, Lars Schall (NachDenkSeiten), Mark Bartalmai, Mathias Bröckers, Norbert Häring, Paul Craig Roberts, Paul Schreyer (NachDenkSeiten), Peter Haisenko, Propagandaschau, Rainer Rupp (RT Deutsch), Rico Albrecht, Uli Gellermann (Sputnik-Autor), Wolfgang Bittner usw. usw.
 

Malte Klingauf bei Ken Jebsen.
Man kennt sich von den Mahnwachen...


Jens Wernicke am 14. Juni 2016 auf den NachDenkSeiten: "Eine „linke Querfront“, die gab es nie."

Montag, 13. Februar 2017