Dienstag, 20. Juni 2017

Florian Hauschild bei RT Deutsch ausgestiegen

„Wir sind die Friedensbewegung. Wer uns im Weg steht wird vernichtet!“  (Florian Hauschild, KenFM-Autor)

KenFM ist Partner des Pax Terra Musica-Friedensfestivals. KenFM-Autor Florian Hauschild steht der querfrontlerischen Silly Left um NachDenkSeiten nahe...

Florian Hauschild über RT: "Schmutzladen, der selbst gerne Mainstream geworden
wäre und dabei korrupt wurde. Braucht man nicht mehr.
Bin da auch raus jetzt"


"Während meiner Zeit bei RT Deutsch hatte ich die Möglichkeit in streng geheimes FSB-Material zu blicken, worüber ich jetzt, nach meinem Ausscheiden dort, nicht mehr schweigen kann und will." (Florian Hauschild, KenFM-Autor)

"...oder KenFM natürlich weiter zu empfehlen, Nachdenkseiten, Telepolis und viele andere."  (Florian Hauschild auf Facebook)


Zum Ausstieg von Florian Hauschild aus RT Deutsch, das sich wie die NachDenkSeiten als "Gegenöffentlichkeit" versteht, einige Zeilen aus dem Artikel von "Die Kentrail-Verschwörung":
"Seinem eigenen Profil auf Facebook zufolge hat Hauschild „RT Deutsch“ inzwischen im Streit verlassen. Am 14. Juni postete er eine Schimpftirade gegen „Unternehmen, vor allem größere oder jene mit psychotischen Chefs“. In einem Kommentar unter diesem eher allgemein gehaltenen Text wird der Verfasser konkret und schreibt, um wen es ihm eigentlich geht: „ich mach mal den Anfang: RT Deutsch ist ein Schmutzladen und muss aus dem Internet gefegt werden“ [7]. Seither twitterte er ein Bild von RT-Deutsch-Chef Ivan Rodionov, das er offenbar selbst mit beleidigenden Kritzeleien versehen hat. [8]
Rodionov reagierte bisher nicht auf diese persönlichen Angriffe. Nicht zum ersten Mal endet ein Arbeitsverhältnis bei „RT Deutsch“ als skurrile Internet-Soap. Die Moderatorin Lea Frings hat das Unternehmen 2015 im Streit verlassen, nur um danach allerlei schmutzige Wäsche zu waschen. [9]
Achtung, Gedankenkontrolle!
Hauschild hat jetzt wieder mehr Zeit. Und er nutzt sie. Bereits am 10. Juni verkündete der ehemalige Kreml-Propagandist voller Tatendrang seine Rückkehr zum politischen Aktivismus jenseits von gut und böse: „Wir sind die Friedensbewegung. Wer uns im Weg steht wird vernichtet!“ [10], ließ er seine Twitter-Follower wissen. Am vergangenen Samstag ging es dann richtig los. In der RT-Redaktion habe er Dokumente des russischen Geheimdiensts FSB einsehen können, behauptete Hauschild auf Facebook. Dort habe er etwas Schreckliches erfahren...
[...] Auch wenn „RT Deutsch“ ihn nicht mehr will… Florian Hauschild braucht sich keine Sorgen zu machen. Auf dem Nischenmarkt für verwörungsideologische Online-Medien gibt es heute genügend Medien wie „KenFM“ und ähnliche Formate, die seine kruden Artikel und Vernichtungsfantasien auch in Zukunft gern veröffentlichen werden. Dass diese semiprofessionellen Webportale mittlerweile ebenfalls mit Web-Monitoring arbeiten, um ihre Zielgruppen zu finden und anzusprechen, müssen sie ihm ja nicht verraten."

Hier geht es zum ganzen Artikel.




Sonntag, 18. Juni 2017

Kohl, der "Sozenfresser"

Ich amüsiere mich gerade köstlich über die querfrontlerische Silly Left, deren Lieblingsspruch "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!" und deren Lieblingssport Schulz-Bashing ist, die Helmut Kohl in ihren Nachrufen nun als "Sozenfresser" bezeichnet.
Kohl hatte aus seiner Abneigung auf die Sozialdemokratie nie einen Hehl gemacht, aber die Silly Left von NachDenkSeiten bis junge Welt, von Rubikon bis Free21, von Dehmlich bis Tortenknecht, schlägt Kohl in ihrem Hass auf Sozialdemokraten um Längen...

Mittwoch, 14. Juni 2017

Die Antisemitismus-Doku auf Bild.de und die Reaktionen der Silly Left...

"Tatsächlich können sich heute einige nicht entscheiden, was wichtiger ist: Ressentiments gegen Bild oder Kritik an Antisemitismus."  (Dr. Sebastian Bartoschek, Ruhrbarone)


Robert Misik nannte sektiererische Linke treffend die Silly Left - Linke zum Beispiel, die den ehemaligen Sozialisten Macron um jeden Preis verhindern wollten. Gestern ging es der Silly Left darum, den Link auf die Antisemitismus-Doku bei Bild.de um jeden Preis zu boykottieren. Lieber verbreitete die Silly Left stundenlang Youtube-Links, die aber nichts brachten, weil der Film auf Youtube immer wieder gelöscht worden war, wie auch Stefan Laurin um 10:55 Uhr bemerkte: "Auf YouTube wird die Doku gerade überall gesperrt – auf Bild ist sie noch zu sehen."


"Doch, der Film hat 180 Min. In 2 Teilen a 90 Min.!"


Die Silly Left behauptete sogar, dass Bild nur den ersten Teil der Antisemitismus-Doku zeige. Als ob Bild einen zweiten Teil bewusst zurückhalten würde. Mir kam langsam die Galle hoch, denn die ganze Diskussion um die Antisemitismus-Doku glitt immer mehr in billiges Bild-Bashing ab, das Thema Antisemitismus trat immer mehr in den Hintergrund. Bei Leo Fischer (Titanic) brach der Hass auf Bild voll durch: Das "Hass- und Drecksblatt" missbrauche die Antisemitismus-Doku als Feigenblatt, so der Vorwurf.
Dann postete Leo Fischer mehrere Verfehlungen von Bild-Journalisten - Antisemitismus war kein Thema mehr. Plötzlich ging es der Silly Left nur noch um Rudi Dutschke und ganz pöhse Bild-Journalisten wie Björn Stritzel...


Die Begründung dafür, dass nicht direkt auf
die Antisemitismus-Doku auf Bild verlinkt wurde...


Ich wähnte mich immer mehr in einer K-Gruppe in den 70-ern, in der die Anschläge der antisemitischen RAF auf Springer bejubelt und die Räterepublik gepriesen worden waren (am 19. Mai 1972 verübte ein „Kommando 2. Juni“ einen Bombenanschlag auf das Verlagsgebäude der Axel-Springer-AG in Hamburg).  



Samstag, 10. Juni 2017

Ein Paralleluniversum aus Verschwörungstheoretikern...

"Auf Facebook hat sich ein Paralleluniversum aus Verschwörungstheoretikern gebildet welche sich in ihrer Echokammer in ihrem Wahn gegenseitig bestätigen. Sie haben sich eine eigene Öffentlichkeit erschaffen: Eine Welt, in welcher Putin und Trump angehimmelt und „Altparteien“ verabscheut werden; eine Welt, in welcher die „Lügenpresse“ stets die Unwahrheit als Wahrheit verkaufen will – und nur „Alternativmedien“ die wahren Drahtzieher hinter den Ereignissen aufdecken. Ein Einblick in die absurde Welt der Facebookschwurbler.
Im Rahmen einer Bachelorarbeit habe ich, zusammen mit Andreas Hartkamp, die Facebookseiten untersucht, welche hauptsächlich Verschwörungstheorien verbreiten.  Wir befürchteten, dass sich eine geschlossene, verschwörungstheoretische (im Folgenden: VT) Gegenöffentlichkeit auf dem sozialen Netzwerk Facebook gebildet haben könnte. Diese Vermutung haben wir wissenschaftlich überprüft und wollen hier einen kleinen Abriss der Ergebnisse dokumentieren. Spoiler: Sie existiert, sie ist groß und sie ist stark vernetzt."   (Josef Holnburger) 

Da in dieser Bachelorarbeit auch die NachDenkSeiten und deren Verbindungen zur Querfront und zu Verschwörungsseiten untersucht wurden, ist die Empörung bei den NachDenkSeiten gross. NachDenkSeiten-Mitarbeiter Prof. Dr. Dr. Jörg Wellbrock findet jedoch, in dieser Studie sei "schlampig gearbeitet" worden. Ein schwerer Schlag für die Macher der Bachelorarbeit, denn Wellbrock ist eine anerkannte Grösse in Sachen Verschwörungstheorien und Querfront, gab er doch zusammen mit dem NachDenkSeiten-Redakteur Jens Berger jahrelang den Spiegelfechter heraus.


Die Otto Brenner Stiftung war wohl nicht der selben Meinung wie NachDenkSeiten-Mitarbeiter Wellbrock, denn sie warb für diese Studie...

Ebenfalls - wie die NachDenkSeiten - über diese Studie empört, ist Maren Müller. Maren Müller ist Rubikon-Beirätin und Propagandaschau-Autorin:




Die Antwort:






Montag, 5. Juni 2017

Von RAF-Verstehern und Stasi-Verteidigern...

Horst Mahler gehörte zu den vier Gründungsmitgliedern der RAF. Er ist der einzige der Vier, der heute noch lebt. Stramm marschierte der Glühende weiter nach links. Heute ist Horst Mahler Neonazi; Holocaustleugnung und Antisemitismus inklusive. Die anderen drei Gründungsmitglieder der RAF - Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof - sind tot. Ulrike Meinhof hatte sich wahrscheinlich deshalb erhängt, weil sie von ihren eigenen RAF-Mithäftlingen in Stammheim übelst gemobbt worden war. Andreas Baader, den selbst Jean-Paul Sartre als "Arschloch" bezeichnet haben soll, gebärdete sich seinen RAF-Mitkämpfern gegenüber wie ein Grossgrundbesitzer. Sie, die den bürgerlichen Mief bekämpfen, Hierarchien abschaffen und eine gerechtere Gesellschaft erreichen wollten, unterwarfen sich ihrem autoritären Führer, der keine Widerrede duldete, wie Leibeigene. Die zweite und dritte Generation der RAF erhielt massive Unterstützung durch die Stasi und die SED, die auch andere Terrororganisationen in Europa unterstützte. Ziel dieser Unterstützungen war stets die Destabilisierung des Westens. Aus dem selben Grund unterstützt der "lupenreine Demokrat" Putin heute den nationalistischen, rechtsextremen Front National.
 
Im Zusammenhang mit der Gründung der RAF wird oft auf den Mord an Benno Ohnesorg durch Karl-Heinz Kurras verwiesen. Kurras war ein Stasi-Spitzel. Beweise dafür, dass Kurras im Auftrag der Stasi handelte, wurden bisher keine gefunden. Nun gibt es Linke  - meist solche im Rentneralter - die sich vehement dagegen verwahren, dass die Stasi etwas mit dem Mord an Benno Ohnesorg zu tun haben könnte, schliesslich gäbe es dafür keinerlei Beweise. Die selben Leute sind aber felsenfest davon überzeugt, dass der Staat Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof ermorden liess, obwohl es auch dafür keinerlei Beweise gibt. So sind sie eben, gewisse Linke: Verlogenheit und Doppelmoral bis zum Abwinken..
 
"Dieses Hashtag ist nicht tot zu kriegen im Gegensatz zu
Springer-Journalisten im #Kofferraum..."
 
Für RAF-Versteher von ganz links und ganz rechts gehört Bild-Bashing auch über vierzig Jahre nach Ulrike Meinhof zum absoluten Muss. Sich besonders links Wähnende schrecken dann selbst vor der Verbreitung nationalistischer Hashtags wie #RoepckerausausDeutschland oder augenzwinkernden Anspielungen auf den Mord an Hanns-Martin Schleyer durch die RAF (#Kofferraum) nicht zurück. Zusammen mit Nazis, Pegida-Schreihälsen und Putintrollen auf Twitter gegen Bild für eine gerechtere Gesellschaft grölen - na super.
 
Mir wird übel...


Nachtrag vom 8. Juni 2017:

Leseempfehlung:  "Nachrichten aus dem Paralleluniversum: Wie sich Verschwörungstheoretiker auf Facebook vernetzen"
 

Samstag, 27. Mai 2017

Mission accomplished II

Ich werde hier in Zukunft deutlich kürzer treten, denn ich habe auch mit diesem Blog hier das vorgesteckte Ziel erreicht. Zudem werde ich mich beruflich verändern (keine Abend- und Nachtarbeit mehr) und daher tagsüber nicht mehr so viel Zeit zum Bloggen und kopfschüttelnden Lesen der erbärmlichen Ergüsse der Querfrontszene haben.
Das Ziel meines früheren Blogs Journalistenhatz war es, innerhalb der NachDenkSeiten Unruhe zu stiften. Nachdem Kai Rushert und Wolfgang Lieb die ins trübe Fahrwasser geratenen NachDenkSeiten entnervt und enttäuscht verlassen hatten, sah ich mein Ziel mit dem Blog Journalistenhatz erreicht. Der ehemalige Spiegelfechter-Kommentator Groozivex hatte meine Absicht also stets richtig eingeschätzt: kontrollierte Eskalation. Auch der Spiegelfechter ist inzwischen Geschichte.
Das Ziel des Blogs QuerFrontSeiten war es, die etablierten, öffentlich-rechtlichen Medien auf das Wüten der NachDenkSeiten aufmerksam zu machen, damit die etablierten Medien die Querfront-Tätigkeiten der NachDenkSeiten wiederum thematisieren und einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Auch dieses Ziel ist erreicht. Kontakte zu Korrespondenten und Redakteuren (ARD, DLF, WDR, u.a.) bestehen noch heute. So ganz falsch lag Norbert Häring (Redakteur beim Handelsblatt) mit seiner Analyse nicht - er hat nur ein bisschen übertrieben. Ausserdem trat eine deutsche Universität an mich heran. Es geht um Forschungen für ein Buchprojekt zum Thema "Querfront in Deutschland". Die NachDenkSeiten dürften demnach in den etablierten Medien weiterhin im Gespräch bleiben.
Je mehr die etablierten Medien kritisch über die NachDenkSeiten berichten, umso mehr wütet und sabbert Albrecht Müller - wenn er nicht gerade weit zurück in die Siebziger wegdämmert. Eine Zeit, in der er noch gefragt war. Nur, die Siebzigerjahre sind schon lange passé und Albrecht Müller wird heute kaum noch ernst genommen. Dies verkraftet halt nicht Jeder gleich gut.  Die Anhängerschaft der NachDenkSeiten besteht meines Erachtens fast nur noch aus Reichsbürgern, Putin-Trollen, Altstalinisten, Pegida-Schreihälsen und esoterischen Pazifisten. Anstelle des moderaten Wolfgang Lieb sitzt nun der 9/11-Truther Paul Schreyer in der NachDenkSeiten-Redaktion. Paul Schreyers Verbindungen zur neurechten Verschwörerszene um Jürgen Elsässer und Oliver Janich sind bekannt und dokumentiert. Diese Verbindungen scheinen weder Albrecht Müller noch Jens Berger gestört zu haben. Offenbar wollte man gezielt neue Spenderschichten ansprechen.
Leider haben die Querfrontler auch Erfolge zu verzeichnen:  Das Magazin Rubikon News, das meiner Einschätzung nach ein Gemeinschaftsprojekt des "Lücken-Doktors" Daniele Ganser, der NachDenkSeiten und des neurechten Hetz-Blogs Propagandaschau ist, legte einen beachtlichen Start hin.

 
"Wir werden unglaublich manipuliert und das Publikum lässt mehrheitlich alles mit sich machen. Es ist wie bei Goebbels, nur bürgerlich eingepackt. Kommen Sie jetzt bloß nicht mit der Warnung vor dem Nazivergleich"  (Albrecht Müller, gestern in den NachDenkSeiten)

Auf Twitter werde ich weiterhin täglich anzutreffen sein. Twitter-Meldungen kann ich auch auf der Arbeit in einer freien Minute lesen und absetzen. Blogs werden heutzutage eh überbewertet...


Nachtrag vom 28. Mai 2017

Weil Wagenknecht & Konsorten immer scheinheilig und nach den Vereinigten Staaten schielend nach Ursachen für den Terrorismus fragen, hier das Video "Der Afghanistan-Krieg verändert die Welt" von Arte:



Wer die wahren Ursachen für den modernen Terrorismus verstehen will, muss die Hintergründe für den Einmarsch der Sowjetarmee in Afghanistan von 1979 kennen. Von putintreuen Friedenswichteln um den "Friedensforscher" Ganser und anderen sich links wähnenden Querfrontlern hört man davon kein Wort. Aus Gründen.
Nur fünf Jahre nach Ende des Krieges in Afghanistan fiel Russland - die UdSSR war inzwischen kollabiert - im ehemaligen Bruderland Tschetschenien ein...

 

Mittwoch, 24. Mai 2017

Albrecht Müller (NachDenkSeiten) möchte über mögliche Ursachen sprechen...

"Der Terror ist die Folge unserer Kriege und der „Krieg gegen den Terror“ ist die nächste Stufe der Eskalation der Gewalt. (...) Würden die NachDenkSeiten geschrieben haben, der Terrorismus werde durch die Kriege des Westens und der NATO nicht beendet, sondern gezüchtet, dann würden die einschlägigen Politiker und Medienmacher unisono schreien: "Verschwörungstheoretiker!", "Anti Amerikaner!", "Putinversteher!""  (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 7. November 2016)


Der scheinheilige Albrecht Müller (NachDenkSeiten) möchte heute über mögliche Ursachen des Terrors sprechen.  Okay - dann lasst uns auch über den Hitler-Stalin-Pakt (1939) und den Einmarsch der Sowjetarmee in Afghanistan (1979) sprechen...