Sonntag, 22. Januar 2017

Ein Mitglied des Ehrenrates von AMCHA Deutschland bei Ken Jebsen...

"AMCHA, Hebräisch: eine/r von uns, wurde 1987 in Jerusalem gegründet mit dem Ziel, Überlebende des Holocaust und ihre Familien in der Bearbeitung ihrer oft schweren Traumata zu unterstützen. Seit 1988 unterstützt AMCHA Deutschland die humanitäre Hilfe finanziell und fördert die Auseinandersetzung mit Folgen der Verfolgung und der Gegenwart von Überlebenden des Holocaust."  (amcha.de)


Die achtzigjährige Rita Süssmuth sitzt Ken Jebsen (Allianzpartner der NachDenkSeiten) gegenüber. Er lässt sie mit ihrem zusammenhanglosen Dahinplätschern voll auflaufen. Er sagt wenig, am Schluss gar nichts mehr, minutenlang.  "Ich glaube, Sie haben Ihre Botschaft gut rübergebracht", sagt Ken Kebsen am Schluss des anderthalbstündigen Interviews gönnerhaft.
Rita Süßmuth war eine streitbare Frau in der CDU; als sie zurücktrat, war sie sehr frustriert und sprach davon, in ihrer Partei gemobbt worden zu sein. (via FB Spiegelfechter & Nachdenkseiten Watch)
 
Rita Süssmuth ist Mitglied im Ehrenrat von AMCHA Deutschland, der zentralen Organisation für die psychosoziale Hilfe von Überlebenden des Holocaust und ihren Nachkommen in Israel...



Ob Rita Süssmuth wusste, wem sie ein Interview gibt?
 
"Jebsens oberstes Motto scheint zu sein: Hauptsache dagegen. Gegen die USA, gegen Israel, gegen den gesellschaftlichen Mainstream. Zugleich verbreitet er zahlreiche Verschwörungstheorien. Bereits im August 2011, damals noch auf „Radio Fritz“, lässt er sich in einem seiner stakkatohaften Highspeed-Monologe lang und breit über die „Terrorlüge 9/11“ aus. Tatsächlich steckten hinter dem Anschlag die Amerikaner selbst – mit dem Ziel, Akzeptanz für Kriege in der eigenen Bevölkerung zu schaffen und – so legt es Jebsen in seiner Sendung nahe – sich Öl-Ressourcen zu sichern.
Auch die Presse wird manipuliert, sagt Jebsen: „Massenmedien sind die Kontrollinstrumente der Eliten. Dort sprechen die Reichen zu uns, dem Volk“. Nachdem Donald Trump die US-Wahl gewinnt, triumphiert er: „Regierungspresse, packt eure Koffer“.
Die deutsche Politik, glaubt er, sei nicht souverän, sondern werde aus Washington gesteuert. Über Angela Merkel sagt er: „Du bist ein Vasall“ der USA, „du hast gar nichts zu sagen.“ In Washington müsse man nur schnipsen und schon wäre die Kanzlerin weg.
Auch Putin sei ein Opfer der amerikanischen Geopolitik. Der wahre Grund der Hetze gegen Russland sei, dass Putin nicht die gesamten russischen Öl- und Gasquellen an die Amerikaner verkauft habe.
Jebsen behauptet, er wolle seinen Zuhörern ein umfassendes Bild darüber vermitteln, „was da draußen wirklich passiert“. Denn: Alles ist inszeniert, alles läuft zwangsläufig auf den dritten Weltkrieg hinaus.
Angela Merkel nennt er beharrlich „IM Erika“, da er davon ausgeht, dass sie eine Stasi-Vergangenheit hat. In einer Sendung bezeichnet er ZDF-Nachrichtensprecher Claus Kleber als „die Maulhure des Jahres 2015“ und zeigt ihm den Mittelfinger.
Wird er selbst beleidigt, versteht er keinen Spaß. Als die Hiphop-Gruppe Antilopengang ihn in einem Song erwähnt, bemüht er seine Anwälte. In dem Lied heißt es: „Sie können sagen was sie wollen, sie sind schlicht Antisemiten. All die Pseudo-Gesellschaftskritiker, die Elsässer, KenFM-Weltverbesserer. Nichts als Hetzer in deutscher Tradition. Die den Holocaust nicht leugnen, sie deuten ihn um."
Das möchte Jebsen nicht auf sich sitzen lassen und will den Song damals verbieten lassen. Er fühle sich verleumdet. Doch er verliert das Verfahren und muss auch die Anwaltskosten der Musiker tragen.
Die Antilopengang sagt damals: „Es belustigt uns, dass ausgerechnet der Typ, der ständig mit den abenteuerlichsten Anschuldigungen und wildesten Theorien gegen politische Gegner schießt, sofort schwerste rechtliche Geschütze auffährt und mit Strafandrohungen um sich wirft, wenn er sich mal selbst betroffen fühlt.“"  (Correctiv.org)
 


Nachtrag vom 23. Januar 2017

Die NachDenkSeiten, die sich als "alternatives Medium" verstehen, können noch tiefer...

Freitag, 20. Januar 2017

Mein Name sei René Baumgartner oder Duldung von Euthanasie-Phantasien in der Flüchtlingsbetreuung

"Anfang Juli schreibt René Baumgartner ein E-Mail an Regierungsrätin Susanne Hochuli: Er kündigt darin seinen Austritt aus dem Nachtdienst per Ende Oktober an, «weil ich nicht mehr bereit bin, in Strukturen zu arbeiten, in der menschenverachtender, rassistisch motivierter Menschenhass von oben geduldet wird»."  (WOZ, 6. Oktober 2016)
 
Am 22. September 2016 legte René Baumgartner - nachdem er vom Generalsekretär der Ministerin für Gesundheit und Soziales als Lügner hingestellt worden war - seinen Dienstausweis und die Schlüssel auf den Tisch, stand auf und ging. Seine letzten Worte als Flüchtlingsbetreuer waren: "In diesem Fall bin ich hier im falschen Film".  Es war eine fristlose Kündigung.
René Baumgartner entschied sich darauf, die Presse zu informieren. Dass dies für ihn teuer und als Amtsgeheimnisverletzung geahndet werden wird, war René Baumgartner klar. Der Artikel in der WOZ erschien am 6. Oktober 2016. Am selben Tag traf bei der Staatsanwaltschaft eine Selbstanzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung von René Baumgartner ein. Nur zwei Tage später trudelte dann auch noch die Anzeige des Departementes Gesundheit und Soziales gegen René Baumgartner ein...
 
René Baumgartner ist heute Kurierfahrer bei der Post.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Ken Jebsen (Allianzpartner der NachDenkSeiten) gibt wieder alles...

"Terror und rechte Parteien sind das Produkt der Eliten. Dieses Produkt wird mit viel Geld aufgebaut und medial in Stellung gebracht, um die Massen zu täuschen und gegeneinander aufzuhetzen."  (Ken Jebsen, 18. Januar 2017)
 
Schon am 2. Oktober 2015 tönte es von Ken Jebsen ganz ähnlich: "Das ist das Spiel der Eliten, die uns gegeneinander aufhetzen."




"Der Kampf der Kulturen ist gewollt."  (Ken Jebsen, 18. Januar 2017)

Ken Jebsen faselt in seinem wirren Vortrag von "Elite", "Geldverleihern" und der "Banken-Clique". Ken Jebsen scheint zu wissen, wer das Böse erfunden hat: Die Elite.
Aber wo macht Ken Jebsen die Grenze bei der Frage, wer alles zur Elite gehört? Sind es schon Kommunalpolitiker oder fängt das Böse erst auf Länderebene an? Nur Putin und Trump scheinen alles richtig zu machen, ungeachtet ihres Reichtums und Machtfülle. Sie scheinen nach Ken Jebsen nicht zu dieser ominösen "Elite" zu gehören...
Ganz eklig wird es aber, wenn Ken Jebsen behauptet, dass Terror und rechte Parteien ein Produkte der Elite wären. Dass Putin rechte Parteien fördert und finanziell unterstützt - geschenkt.


 

Und die NachDenkSeiten werden nicht müde, auf Artikel und Videos von KenFM hinzuweisen...

Sonntag, 15. Januar 2017

Facebook und correctiv.org: Gemeinsam gegen Fake News/Nachtrag

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Das Weltunternehmen Facebook will mit dem von den NachDenkSeiten heftig kritisierten Journalisten-Netzwerk Correctiv im Kampf gegen Fake News zusammenarbeiten.

Jens Berger spottete am 6. Januar 2017 über Correctiv: "vermeintlich professionelle Recherche(sic!)-Journalisten"


Correctiv hatte KenFM, das eng mit Albrecht Müllers NachDenkSeiten verbandelt ist, scharf angegriffen und als neurechts bezeichnet. Auch der von Albrecht Müller hoch gelobte russische Propagandasender RT Deutsch kam bei Correctiv nicht gut weg.


Nachtrag vom 16. Januar 2017

Jens Berger legt heute auf den NachDenkSeiten nach:
- Correctiv arbeite nicht sauber (Belege dafür liefert Jens Berger keine)
- Correctiv nehme den Mund ganz schön voll
- Correctiv sei nicht neutral
- Bei Correctiv klaffe zwischen Anspruch und Wirklichkeit "ein ganzer Marianengraben"
- Correctiv verlange kein Geld für ihre Arbeit
  (würden sie Geld verlangen, hiesse es, Correctiv sei nicht unabhängig)
- Man mache mit Correctiv den Bock zum Gärtner
- Correctiv werde von Grossspenden finanziert
- Correcctiv gehe es mehr um Meinungsmache als um Meinungsfreiheit

Jimpy bleibt nun nur noch eine
Karriere bei der "Gegenöffentlichkeit"...
 
Ich kann mich des Eindrucks nicht verwehren, dass Jens Berger und Albrecht Müller vor Neid grün im Gesicht geworden sind. Sie wollten doch eigentlich eine Art neutrale Medien-Schiedsstelle sein. Nun ist es eine Organisation geworden, die Freunde und Partner der NachDenkSeiten als neurechts oder antisemitisch einstuft...


Freitag, 13. Januar 2017

"In den Niede­rungen der Desin­for­ma­tion. Ein Selbst­ver­such mit RT" - Eine dringende Leseempfehlung

Alle, die die NachDenkSeiten und andere Querfront-Blätter beobachten und kritisieren, wissen, wie RT Deutsch von Albrecht Müller und Jens Berger immer wieder als gutes "alternatives" Medium der "Gegenöffentlichkeit" gepriesen wird.
 
Sylvia Sasse (lehrt Slavis­ti­sche Litera­tur­wis­sen­schaft an der Univer­sität Zürich und ist Mitbegründerin und Mitglied des Zentrums Künste und Kulturtheorie (ZKK). Sie ist Herausgeberin von novinki und von Geschichte der Gegenwart) hatte diesen Artikel vorgestern veröffentlicht.
 
 

Albrecht Müller (NachDenkSeiten) bei RT Deutsch

Dienstag, 10. Januar 2017

Die NachDenkSeiten attackieren Linken-Chef Riexinger scharf: Vorsätzliche Kampagne gegen Wagenknecht

"Anmerkung Jens Berger: Entweder hat Riexinger das Stern-Interview von Sahra Wagenknecht nicht gelesen oder er beteiligt sich vorsätzlich an der Kampagne gegen die Spitzenkandidatin seiner Partei, um sie zu schädigen. Beide Szenarien werfen kein gutes Licht auf den Parteivorsitzenden."  (NachDenkSeiten, 10. Januar 2017)


Da ausgeschlossen werden kann, dass Bernd Riexinger das Stern-Interview nicht gelesen hat, wird deutlich, wie Jens Berger Bernd Riexinger direkt eine vorsätzliche Kampagne an der Schädigung von Sahra Wagenknecht vorwirft. Einer Sahra Wagenknecht notabene, die öffentlich mitgeteilt hatte, am rechten Rand fischen und explizit Afd-wählende Wutbürger ansprechen zu wollen. Entsprechenden Jubel erntete sie in rechten Foren. Auch auf Facebook der NachDenkSeiten waren rechte und sich links wähnende Kommentatoren des Lobes über Sahra Wagenknecht voll und übten sich in gegenseitiger Übertrumpfung ihrer Seligpreisungen.
Mit dieser "Anmerkung" von Jens Berger beteiligen sich die NachDenkSeiten erneut aktiv an einer Spaltung der Linkspartei. Neulich schlugen die NachDenkSeiten der Linkspartei unverhohlen eine Säuberung ihrer Partei vor:

"Nach der Magdeburger Tortenattacke auf Sahra Wagenknecht übten sich die leitenden Funktionäre der Linkspartei schnell im Schulterschluss mit ihrer gedemütigten Fraktionsvorsitzenden. Das ist löblich. Noch löblicher wäre es jedoch, ernsthafte Konsequenzen aus diesem Vorfall zu ziehen. Der Täter und seine Hintermänner sind der Partei nämlich sehr gut bekannt und stammen aus dem Umfeld der Antideutschen, einer nach eigener Definition linken Splittergruppe, die sich im Zeichen der bedingungslosen Solidarität mit Israel und den USA vor allem als Steigbügelhalter rechter Kräfte betätigt. Das „Magazin“, für das der Tortenwerfer auf dem Parteitag akkreditiert war, genießt die „freundliche Unterstützung“ der Rosa Luxemburg Stiftung. Vielleicht sollte die politische Linke einmal in ihren eigenen Reihen ein wenig aufräumen."  (Jens Berger, NachDenkSeiten)

Ich schrieb bereits am 31. Mai 2016:
Die seit Monaten mit Querfront-Vorwürfen konfrontierten NachDenkSeiten - Jutta Ditfurth schrieb treffend "Nachhetzseiten" - schiessen immer massiver zurück. Mit ganz grobem Geschütz. Ihr Ziel: Die "Antideutschen".
Als hätte Diether Dehm (weltnetzTV, Wagenknecht-Flügel) die Feder geführt, nimmt Jens Berger speziell die Realos Klaus Lederer und Halina Wawzyniak ins Visier. Klaus Lederers Verbrechen war, Albrecht Müllers Allianz-Partner Ken Jebsen, den Friedenswinter, Konstantin Wecker, Pedram Shahyar, Diether Dehm, Sahra Wagenknecht und Xavier Naidoo in die Nähe der Querfront zu rücken. Die "Antideutschen" sind Diether Dehm schon länger ein Dorn im Auge, hatten sie es doch gewagt Xavier Naidoo zu kritisieren...

Das "Zugpferd" der Linkspartei
(Symbolbild)
 
 
und

Montag, 9. Januar 2017

"Israelische Armee erschiesst wehrlosen palästinensischen Lastwagenfahrer"

"Auschwitz werden uns die Deutschen niemals verzeihen!"  (Zvi Rix)


"Israelische Armee erschiesst wehrlosen palästinensischen Lastwagenfahrer" - so oder ähnlich werden sie schlagzeilen und argumentieren, die USA- und Israelhasser der selbsternannten "Gegenöffentlichkeit". Sie sehen sich als die "alternativen Medien", sie wollen ein "Gegengewicht" zu den von den "Eliten" beherrschten etablierten Medien sein. Sie glauben, dass Israel (häufige Schreibweise auch: USrael) lüge und "so viele Medien" beeinflussen könne. Sie sind im Internet hoch aktiv und gut vernetzt. Sie geben Seiten wie KenFM, Rationalgalerie, Compact, NachDenkSeiten, Hinter den Schlagzeilen, weltnetzTV, NuoViso, QuerDenkenTV und ähnliche heraus. Diesen Figuren ist nichts zu makaber, Hauptsache es ist gegen die "Elite", die USA und Israel gerichtet. Vor Täter-Opfer-Umkehr schrecken sie nicht zurück. Eine beliebte Phrase lautet: "Man muss eben die Ursache dafür verstehen".
 

Diether Dehm: "Und auch mit der Hamas muss
man sich solidarisieren können"

Und da haben wir noch den weltnetzTV-Mitbegründer und Linken-Politiker Diether Dehm. Ein hinter den Querfrontkulissen äusserst umtriebiger Genosse. Anlässlich einer Diskussion mit der Querfront-Combo "Die Bandbreite" forderte Diether Dehm tatsächlich:
"Und auch mit der Hamas muss man sich solidarisieren können"  (ab Minute 4:00)
 
Es ist die selbe Hamas, die den palästinensischen Terroristen jetzt als Helden feiert und für den "erfolgreichen" Anschlag Süssigkeiten unter das Volk verteilen lässt. 
 
Die Linken-Politikerin Annette Groth twitterte gestern Abend: "Gerechtigkeit für Palästina jetzt – ein Ende der europäischen Komplizenschaft...".
Ihr Timing ist nicht zufällig. Mir wird übel...