Donnerstag, 23. März 2017

Weltnetz.TV hat jetzt eine eigene Seite auf Wikipedia & Vergeblicher Löschversuch einer NachDenkSeiten-kritischen Passage

Ich habe heute auf Wikipedia folgende Seite über weltnetzTV erstellt - schliesslich soll ihr strahlendes Gegenöffentlichkeits-Licht nicht unter den Scheffel gestellt werden:


Vorgestern war von interessierten Kreisen versucht worden, kritische und für die NachDenkSeiten ungünstige Passagen zu löschen. Vergeblich. Die Löschung war wieder rückgängig gemacht worden...



Folgender Text wollten interessierte Kreise gelöscht haben:
 
"Der Mitbegründer der NachDenkSeiten Wolfgang Lieb bemängelte im Oktober 2015, dass Müller „die Welt moralisch in Freund und Feind“ teile und als „Ursache nahezu allen Übels auf der Welt ‚einflussreiche Kräfte‘ (oft in den USA) oder undurchsichtige ‚finanzkräftige Gruppen‘ oder pauschal ‚die Eliten‘“ sehe. Statt zum Nachdenken rufe Müller in den NachDenkSeiten nur noch zum „‚Kampf‘ gegen ‚die Herrschenden‘ und ‚die Medien‘“ auf.[15] Martin Reeh von der Tageszeitung schrieb anlässlich Liebs Abschied von der Webseite, dass sich die NachDenkSeiten und Müller seit dem Ukraine-Krieg zweifelhaften Personen und Verschwörungstheorien angenähert haben. Müller lasse sich zum Beispiel von Ken Jebsen interviewen. Den Anschlag auf Charlie Hebdo erkläre Müller durch Bezugnahme auf Andreas von Bülow, der an eine Verschwörung der Geheimdienste glaubt. Auf den NachDenkSeiten dürfe beispielsweise auch Daniele Ganser ohne kritische Nachfragen seine Ansichten verbreiten, dass es ein „NATO-Netzwerk in den Medien“ gebe und der Westen allein schuld sei am Ukraine-Krieg. Müller selbst glaube an eine von oben gesteuerte „Meinungsmache“ der Medien und sei vom Vorwurf „Lügenpresse“ nicht weit entfernt.[4] Steven Geyer von der Frankfurter Rundschau zählte die NachDenkSeiten im November 2015 zu den Machern einer neuen Gegenöffentlichkeit, die gegen eine vermeintliche Gleichschaltung der deutschen Medien anschreiben und hinter allen schlechten Entwicklungen die CIA und NATO vermuten und dabei keine Berührungsängste mit rechten Personen und Positionen und Verschwörungstheorien haben.[15]"

Mittwoch, 22. März 2017

Die Linke in Hannover...

"DIE LINKE in Hannover ist unter der Führung des Querfrontlers und Stalinisten Diether Dehm mittlerweile intellektuell total ausgeblutet und stimmt im Rat meist mit der AfD." (Oliver Förste)
 
(Artikel im Tagesspiegel vom 29.12.2014)
Foto: Davis
 
Diether  Dehm ist Mitbegründer der Querfront-Seite weltnetz.TV. Weitere Mitbegründer von weltnetz.TV sind:
- Albrecht Müller (NachDenkSeiten)
- Konstantin Wecker (Hinter den Schlagzeilen)
- Daniela Dahn u.a.
Weltnetz.TV ist ein Projekt der WNZ-TV-Betriebsgesellschaft für Gegenöffentlichkeit mbH, deren Geschäftsführung Diether Dehms Tochter angehört...

weltnetz.TV bedient auch das neurechte
Hetz-Blog Propagandaschau und Team KenFM...


Am 19. März 2015 wurde eine Kooperation zwischen dem weltnetz.TV und Albrecht Müller (NachDenkSeiten) verkündet...


Trauert alten Zeiten nach: AlbrechtMüller


"weltnetz.tv und Albrecht Müller, Herausgeber der NachDenkSeiten, haben nun mit so einer Kooperation begonnen. TINA soll gemeinsam noch mehr entgegengesetzt werden, als was wir einzeln vermocht hätten. Und wir werden weiter machen, mit weiteren Kooperationspartnern zusammenarbeiten. Wir brauchen zwei, drei, viele Medienalternativen, die sich zusammentun um den Goliath der Desinformation und Lüge das Fürchten zu lehren!"  (weltnetz.TV)

 

Dienstag, 21. März 2017

"Ich bin raus, Nachdenkseiten. Bye bye."

"Ich verstehe nicht wie man diesen Artikel als umfassende Dokumentation bezeichnen kann? Hier ist nichtmal der Anschein einer objektiven Berichterstattung auszumachen. NATO Böse, Russland Gut! Allein die Formulierung, wenn der Autor von der Verschwörung von BILD und Atlantikern spricht die einen russlandfeindlichen Präsidenten “installieren“ wollten. Diese Verschwörungstheorien mit ihrer monokausalen Logik sind so ein Quatsch.
Und eventuelle Fehltritte Russlands werden im Artikel gleich in vorauseilendem Gehorsam verteidigt.

Ich bin raus, Nachdenkseiten. Bye bye."  (Alexander Rubner über die von den NachDenkSeiten präsentierte "Dokumentation" mit dem Titel "Die "Annexion der Krim", oder: Die Verteufelung Russlands")
 

 


"MOSCOW, March 16. /TASS/. The Kremlin did not receive any letter of former Ukrainian President Viktor Yanukovich with the request to deploy Russian forces to Ukraine, Russian presidential spokesman Dmitry Peskov said.
"No letter was officially submitted to the Russian presidential administration, no such letter was registered in the administration," Peskov said."  (TASS)

Ob der Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser beim Mittelstandsforum der AfD darüber berichten wird...?

Freitag, 17. März 2017

Neuster Akt in der grotesken Posse um "Allianz" NachDenkSeiten/KenFM: Ken Jebsen dementiert sich selbst

"...Müller wiederum ist "Partner" von Ken Jebsen, der sogar von einem Texte-Austausch und "von einer Art Allianz" spricht..."  (Boris Reitschuster in seinem Buch "Putins verdeckter Krieg")


Gestern Abend tat ich mir die neuste Folge Me, Myself and Media an. Geopolitik, Putin, Erdogan, Nato. Aber bei Minute 44 wird es lokaler. Ken Jebsen zitiert Jens Berger (NachDenkSeiten-Chefredaktor):  "Glaubt man der Wikipedia-Seite über Albrecht Müller, gibt es zu den NachDenkSeiten offenbar nichts Wichtigeres zu berichten, als dass der umstrittene ehemalige Focus-Mitarbeiter Boris Reitschuster eine „Allianz“ zwischen den NachDenkSeiten und Ken Jebsens KenFM vermutet."

"Glaubt man der Wikipedia-Seite über Albrecht Müller, gibt es zu den NachDenkSeiten offenbar nichts Wichtigeres zu berichten, als dass der umstrittene ehemalige Focus-Mitarbeiter Boris Reitschuster eine „Allianz“ zwischen den NachDenkSeiten und Ken Jebsens KenFM vermutet."


Ken Jebsen sagt nach dem Lesen des NachDenkSeiten-Zitates in Bezug auf Boris Reitschuster:  "Also wenn er [Boris Reitschuster] es vermutet, weiss er es nicht und selbst wenn es eine solche Allianz gäbe - es gibt sie gar nicht - was ist daran so schlecht?"
 
Ken Jebsen geht mit keinem Wort darauf ein, wen Boris Reitschuster in seinem Buch als Quelle angibt - nämlich Ken Jebsen selbst. Ken Jebsen hatte in seinem Video vom 15. November 2015 selbst damit geprahlt, dass er und Albrecht Müller "Partner" wären. Zudem sagte Ken Jebsen ab Minute 15:50 wörtlich: "Wir sind also so eine Art Allianz."
Ken Jebsen liest also vor, was Jens Berger geschrieben hatte und tut dann so, als habe sich Boris Reitschuster "eine Art Allianz" zwischen NachDenkSeiten und KenFM selbst aus den Fingern gesogen. Und dann sagt Ken Jebsen: "...eine solche Allianz - es gibt sie gar nicht". Kein Wort davon, dass er es vor rund 15 Monaten selbst behauptet hatte, keine Erklärung, nichts. Boris Reitschuster wird auf feige Art und Weise als Lügner hingestellt.

Jens Berger: "Uns ist jedenfalls nichts von
einer "Allianz" bekannt."
 
Als Ken Jebsen die Worte "selbst wenn es eine solche Allianz gäbe - es gibt sie gar nicht - was ist daran so schlecht?" sagte, war mir, als ob er diese Frage direkt an Jens Berger und Albrecht Müller gerichtet hätte. Als wollte er ihnen sagen: "Weshalb tut Ihr das? Weshalb zwingt Ihr mich, dieses Statement abzugeben, wo doch Jeder nachprüfen kann, dass ich selbst von der Allianz gesprochen hatte. Was ist so schlimm daran? Weshalb hattet Ihr 15 Monate lang nichts dazu gesagt? Und erst jetzt, da unsere Zusammenarbeit in der Wikipedia erwähnt wurde, verleugnet Ihr mich."


Nachtrag vom 18. März 2017
 
Kurzanalyse zu KenFM:  "Es gibt dort keine Stringenz des Arguments. Da ist alles nur auftrumpfende Siegesgewissheit, Ressentimentpflege, dumme Phrase, Gewitztheit, Jargon, Verschwörungstheorie und Hass auf Israel. Es entzieht sich dem Argumentieren, und das ist etwas besonders Beängstigendes."  (Thomas Ebermann)
"Noch kürzer wäre nur "Politstaubsaugervertreter"."  (Quelle)

Trailer zum Film von Jutta Ditfurth & Thomas Ebermann "Moderner
Antisemitismus, Querfront und völkische Bewegung"
 

Donnerstag, 16. März 2017

"der inszenierte Krach zwischen Rutte und Erdogan" - Gingen die NachDenkSeiten dem Postillon auf den Leim?

"Es war alles nur gespielt! Wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und sein niederländischer Amtskollege Mark Rutte heute mitteilten, handelte es sich bei der diplomatischen Krise der vergangenen Wochen zwischen der Türkei und den Niederlanden lediglich um eine ausgefeilte Inszenierung, um dem Rechtspopulisten Geert Wilders die Wahl zu versauen."  (Der Postillon)



Was der Postillon als Satire brachte, wurde beim NachDenkSeiten-Chefredaktor Jens Berger allen Ernstes zu einer real existierenden Inszenierung. Einen Satire-Hinweis sucht man bei Jens Bergers Verschwörungstheorie jedenfalls vergebens:
"Dass der inszenierte Krach zwischen Rutte und Erdogan eine Win-Win-Situation für die beiden Wahlkämpfer ist, war klar. Auch die deutschen Unionsparteien nutzten ja den Theaterdonner als Trittbrettfahrer..."

Was wohl KenFM aus der Geschichte macht? Ein Interview mit Daniele Ganser oder Top-Ex-Spion Rainer Rupp vielleicht? A propos KenFM: seit nun schon 10 Tagen haben die NachDenkSeiten keine Werbung mehr für Ken Jebsens KenFM gemacht. Vorher verging kaum ein Tag, an dem die NachDenkSeiten nicht Werbung für Videos, Vorträge oder Diskussionen von KenFM gemacht hatten. Die letzte Erwähnung von KenFM war am 9. März 2017. Es war Jens Bergers heftiges Dementi, dass zwischen den NachDenkSeiten und KenFM irgend eine Form von "Allianz" bestehen würde...



Tja, Ken, wer solche Freunde hat...

Dienstag, 14. März 2017

Montag, 13. März 2017

Mittelstandsforum der AfD e.V.: "Ganser kommt"

Ganser kommt. Auf Einladung des Mittelstandsforums der AfD e.V., Landesverband NRW. Der Veranstaltungsort werde erst nach erfolgter Anmeldung mitgeteilt.

Dinieren mit den "Eliten"...
 
Das VIP-Essen mit Dr. Daniele Ganser inkl. 3-Gänge-Menü und Getränke im Anschluss an die Veranstaltung kostet 120 €.
 
"Wir bekennen uns zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und zur sozialen Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards auf christlich-ethischer Grundlage. Eine solche möglichst wenig regulierte Marktwirtschaft ist aus unserer Sicht am besten geeignet, Wohlstand für alle Bürger in Deutschland zu schaffen und dauerhaft zu sichern, gemäß dem bewährten Leitspruch: „Kein Wohlstand ohne starken Mittelstand.“ Eigenverantwortung, Vertragsfreiheit, Privateigentum, Bürokratieabbau und der Marktpreis als wesentlicher Steuerungsmechanismus sowie die Sicherstellung des Wettbewerbs sind unverzichtbare Elemente..."  (Mittelstandsforum der AfD e.V.,  Landesverband NRW)
 


 
Und auch beim Mittelstandsforum der AfD e.V. ruft Daniele Ganser seinen Zuhörern am 8. Mai 2017 wohl wieder zu: "Lest alternative Medien wie RT Deutsch, NachDenkSeiten und KenFM!"

Diesmal wird das von Daniele Ganser verlinkte und von ihm als "unabhängigen Blog" geadelte, neurechte Hetz-Blog Propagandaschau nichts von "Medienhure" schreiben...